Regionale Werbung reloaded
MP3 herunterladen 45,8 MB · 47:36 min
In dieser Folge spreche ich mit dem Director für Solutions & Business Development bei der Score Media Group, Dominik Richarts, über den Einfluss von regionalen Medien auf den Werbemarkt, die Digitalisierung der Printmedien und wie die Zukunft für die Score Media Group aussieht.
Erwähnt in der Folge
Transkript
Automatisch transkribiert, korrigiert sind nur die Namen. Fachbegriffe und einzelne Wörter enthalten weiter Fehler. Nichts daraus ist ein wörtliches Zitat, bevor es jemand gegengelesen hat.
Transkript anzeigen
Erstmal ist Innovation in den Zeiten, in denen wir unterwegs sind, eine Notwendigkeit. Also frei nach Moneyball, Adapt or Die. Ich glaube, der wichtigste Faktor ist wirklich, dass wir hier eine Mischung aus schlauen Köpfen haben, die den digitalen Blick und das Verständnis für die bestehenden Qualitäten der Gattung mitbringen und kombinieren. Moin aus Kiel zur neuen Folge von Ressort21, dem Podcast über Innovation und Digitalisierung in der Verlags- und Medienwelt. Ich bin Tim Großmann und spreche heute mit Dominik Richarts, Director for Solutions und Business Development bei der SCORE Media Group.
Wir sprechen über den Einfluss von regionalen Medien auf den Werbemarkt, die Digitalisierung der Printmedien und wie die Zukunft der SCORE Media Group aussieht. Aber genug erzählt, viel Spaß bei der Folge. Moin Dominik. Guten Morgen, freut mich. Hi.
Hi, freut mich auch sehr. Vor allem passt das sehr gut. Ihr habt ja vor nicht allzu langer Zeit so einen kleinen, wahrscheinlich nicht, aber so einen Artikel über die Demokratie für regionale Medien oder die Demokratiestärkung der regionalen Medien veröffentlicht. Passt ja perfekt zum aktuellen Thema der Landtagswahlen, habe ich gesehen. Brandenburger Ergebnisse haben ja Wellen geschlagen.
Wie sehr platziert ihr euch in dem demokratischen Bereich? Ja, das ist ein sehr guter Punkt. Es ist für uns schon auch ein wichtiges Positionierungsmerkmal, weil einfach das, was wir als Gattung, was die vielen Kolleginnen und Kollegen in den Reaktionen jeden Tag leisten, ist halt aktive Arbeit an der Demokratie und wir glauben auch fest daran, dass das was wir hier tun, nämlich da auch einen Beitrag dazu zu leisten, dass das auch wirtschaftlich auf einer soliden Grundlage passieren kann, die Vielfalt, die wir in Deutschland haben, regional, was Medien angeht, was auch verschiedene Meinungen angeht, was die Meinungsfreiheit angeht, dass es ein wesentlicher Baustein ist. Und an dem Erhalt und an der Zukunftsfähigkeit arbeiten wir jeden Tag. Das freut mich immer zu hören, auch wenn man das immer wieder hört von verschiedenen Personen.
Christopher Buschow von der Hamburg Media School hatte das ja auch aktiv mit eingebracht und der Artikel, den ihr da veröffentlicht habt, der ist auch sehr, sehr gut geschrieben, ist ja einfach verständlich. Von dem her sehr, sehr gut tatsächlich. Aber darum soll es gar nicht im Kern gehen heute, sondern eher... Auch ein schönes Thema. Was meinst du?
Auch ein schönes Thema, aber genau. Definitiv. Genau, vor allem soll es ein bisschen darum gehen, wer du so bist, was du bei der Score Media Gruppe auch machst, wo du herkommst und vor allem auch, was die Score Media Gruppe auszeichnet, was man alles so von euch lernen kann, wie ihr das ja umsetzt. Genau, wir springen so ein bisschen nochmal einen Schritt zurück zu dir als Person. Ja.
Du bist ja tatsächlich auch schon länger im medialen Bereich, in der Medienbranche unterwegs. Du hast nämlich die klassische Verlagskarriere, warst bei IRD Media, so wie ich das gesehen habe, heutzutage IRD Media bei Yahoo und dann bei der Score Media Gruppe. Yahoo ist ja eher ein internationales Unternehmen. Wie hat es sich dann wieder zur Score Media Gruppe verschlagen? Na, das war, glaube ich, eine Umbruchsphase auf verschiedenen Ebenen.
Letztlich ist es aber da, wie so oft, in der Karriere wird man geprägt von Menschen, von Kollegen, Kollegen, die man trifft, mit denen man gut zusammenarbeitet und in dem Fall war es dann tatsächlich auch so, dass ich ganz klassisch abgeworben wurde damals, was auch damit zu tun hatte, dass da ein, zwei, drei Kolleginnen und Kollegen waren, die ich schon kannte, mich das Thema aber auch echt interessiert hat. Vom Werdegang her hast du schon angesprochen, schon ein Medienkind, auch klassisches irgendwas mit Medienstudium, also kommunikationswissenschaft, was man da so macht. Und war da lange so an den Schnittstellen zwischen Produkt und Werbevermarktung unterwegs, Radio, TV, dann eben sehr lange digital, auch bei Yahoo im internationalen Kontext. Aus Studienzeit hat mich Brit schon immer noch interessiert. Ich war vor der SCORE eigentlich nur Leser, habe aber diverse Kontakte in Redaktionen und fand diese Kombination aus der Herausforderung, von null anfangend einen Vermarkter aufzubauen, der einen crossmedialen Anspruch hat.
total spannend und dann hat mich von Anfang an schon auch dieses Thema, was wir gerade zum Einstieg hatten, motiviert. Also dass man da nochmal eine größere Sinnstiftung dahinter hat, als das vielleicht beim internationalen Player da war. Was aber auch eine tolle Zeit war und möchte ich keine Minute vermissen. Ja, das ist tatsächlich bei uns auch ähnlich gewesen. Also als wir angefangen haben, wussten wir gar nicht um den Effekt und diese Relevanz von regionalen Tageszeitungen zum Beispiel auf diese demokratischen Strukturen.
Also das ist ein sehr, sehr wichtiges Thema auch, dass das auch rausgetragen wird und dass man das auch weiß, auch vielleicht als nicht. medialer Arbeiter sozusagen oder niemand, der in der Publisher-Branche im Endeffekt unterwegs ist. Einfach wie wichtig das auch wirklich auf Papier ist in dem Fall. Da ist tatsächlich der internationale Blick dann auch mal ganz spannend, wenn man mal in den USA unterwegs ist. Da gibt es einfach Gegenden, da gibt es einfach keine lokale Presse mehr, die dann, ich sag mal, den Mächtigen vor Ort auch mal auf die Finger guckt, egal ob die aus der Wirtschaft oder aus der Politik kommen.
Und ja, wenn man auf die Entwicklung der Demokratie in den USA schaut, ist das vielleicht auch nicht unbedingt was, was man sich für Deutschland wünscht. Das stimmt. Okay, und dann bist du bei Score eingestiegen und wie hat sich so dann deine Rolle entwickelt? Also was hast du am Anfang gemacht? Was genau machst du heutzutage bei der Score Media Gruppe und vielleicht auch so ein bisschen deine, die größten Momente in der Karriere?
Ja, also es Das Tolle war tatsächlich, am Anfang war das Team noch relativ klein. Wir sind immer noch nicht riesig. Also wir reden im Moment von einem Team von knapp unter 50 Menschen, die sich auf Düsseldorf und München als Standorte verteilen. Damals haben wir relativ schnell knapp die Hälfte davon gekommen. Und dann haben wir uns dann auch noch ein bisschen Und es gab halt nichts.
Also es war halt wirklich von Planungsbuchungstools, die Kolleginnen und Kollegen haben da händisch die Aufträge verarbeitet, bis halt zum Thema Konzepte, was dann für mich so der Einstieg war, also Sales Strategy, was kann man wie verkaufen, welche... Ja, Ansätze hat man Kunden individuell, erstmal Angebote zu stricken und daraus entsteht dann sowas wie Produkte, die halt über, ich sag mal, eine einfache Print-Anzeige hinausgehen. Das hat am Anfang auch noch eine sehr starke Print-Komponente, also wir haben es auch geschafft und das war also, fand ich, so eine der ersten Meilensteine, auch im Print neue Produkte. neue Produkte, neue Denkweisen auch reinzubringen. Weil wir einfach auch von den Menschen, die hier arbeiten, eine tolle Mischung haben aus Leuten, die immer die starke Print-Historie haben und das einfach aus dem FF kennen, die aber auch offen sind, dafür das neu zu denken.
Und Menschen wie mir vielleicht, die da von außen reinkramen mit dem was sie in anderen gattungen so mitgenommen haben und das dann auch ja da einfach mal rum zu probieren auszuprobieren was kann funktionieren also dass man zum beispiel auch mal sagt ich nehme eine anzeige und ich halte dich an einem tag alles raus was ich am budget habe sondern partei das vielleicht als in kleineren anzeigen über eine woche und bau so werbetrug über eine woche auf und daraus ist dann entstanden das nennt sich die wie Ist dann aber auch relativ schnell ins Digitale reingegangen, weil natürlich ist klar, wenn man Auflagenentwicklung guckt, wenn man sich anschaut, wie verändert sich auch die Nutzung. Da ist einfach der Shift vom Print ins Digitale, auch in der Kombination, was sehr stark auch funktioniert. von den Verlagen inzwischen gepusht wird, weil je mehr Touchpoints ich habe zu den Leserinnen und Lesern, umso besser. Umso stärker ist auch die Bindung zur Medienmarke. Ist dann auch für die Werbung gut.
Gleichzeitig ist es natürlich dann auch eine Herausforderung, da dann im Digitalen auch für die Werbung die Touchpoints zu schaffen. Und das ist etwas, was uns in den letzten Jahren sehr stark beschäftigt, im E-Paper, auf den Websites etc. Und ja, das ist so meine Hauptbeschäftigung in den letzten Jahren. Zwischendurch durfte ich mich auch bei den Marketingthemen mit beschäftigen. Und da war so ein Highlight auf jeden Fall auch ein frühes Highlight, Kampagne zu 70 Jahren Grundgesetz.
Wir haben ja gerade 75 Jahre gehabt, das hatten wir damals vor fünf Jahren auch schon genutzt, um uns zu positionieren. Und haben das wirklich dann auch geschafft, dass wir, was ganz selten ist, bundesweit alle unsere Titel, mit einem Special zum Thema draußen hatten, das dann auch in der Vermarktung genutzt haben. Das war eine total wertvolle Erfahrung und hat uns auch in der Verbindung mit den Verlagen noch mal stärker werden lassen und da Vertrauen aufgebaut. Vielleicht auch zum Hintergrund, wir sind ja eine Tochtergesellschaft der regionalen Tageszeitungsverlage. Das heißt, die haben uns mal gegründet und wir haben über 30 Gesellschafter, das ist ein totaler Schatz in der Vielfalt.
Es ist manchmal eine Herausforderung, da gemeinsame Linien zu entwickeln. Insofern hilft uns sowas natürlich auch. Ja, okay, spannend. Also das wäre jetzt so die nächste Frage auch gewesen. Also Score kennt ja eigentlich im Internet Verlagsbereich fast jeder würde ich sagen oder sogar jeder so ein bisschen die Geschichte okay wie kam das so zusammen also wie habt ihr es geschafft also aus meiner Sicht wie habt ihr es geschafft so viele regionale Tageszeitungen eigentlich zu vereinen und zu kombinieren damit die eigentlich zusammenarbeiten aber jetzt hast du ja gerade schon ein bisschen gesagt die haben das von sich aus eigentlich initiiert ja Gott sei Dank haben die das ganz alleine geschafft.
Also die relevanten Verlage, die auch heute noch unsere Gesellschaft sind, haben uns gegründet. Und wir konnten das Gott sei Dank ausbauen, wobei auch damals war es schon, es gab nicht mehr wahnsinnig viele weiße Flecken und es sind immer weniger geworden. Es gibt noch welche, haben da neue Gesellschaften, neue Mandanten, neue Kooperationen auch geschaffen, auch da, wo wir jetzt weiße Flecken haben. Wir haben da einen guten Kontakt in die Häuser rein, sodass wir da wirklich auch die Gattung im nationalen Markt vertreten können. Es ist trotzdem, glaube ich, die Frage hat trotzdem ihre Berechtigung, weil es dann auch darum geht, dass man ja da die Einigkeit, die es damals gab, mit Leben füllt.
Und da ist, glaube ich, ganz wichtig, dass wir an die Chancen und die Gestaltungsmöglichkeiten, die wir da noch haben im Nationalen, auch glauben und die mit Zuversicht in die eine Richtung angehen und damit auch Vertrauen aufbauen. Das ist ganz wichtig, das People-Business. Ja, das glaube ich bei so einem großen gesellschaftlichen Rahmen. Du hattest vorher schon ein bisschen angesprochen, ihr habt vor allem mit Print gestartet, was ja, verständliches. Also bis vor ein paar Jahren war das Thema digital auch noch gar nicht so groß in Deutschland, so wie man das mitbekommt.
Wie? Also der Anteil war wahrscheinlich pur Print am Anfang. Wie hat sich das über die Jahre entwickelt? Also wie viel im Vergleich zu digital ist jetzt die Werbung, die ihr schaltet und wie ist so die Tendenz? Also wie entwickelt sich das?
Ja, es ist immer ein bisschen eine Frage der Messgrundlagen. Also wir haben, grundsätzlich war am Anfang auch schon digital dabei, weil jede Anzeige, die ein Kunde bei uns bucht als Printanzeige, die erscheint gleichzeitig auch im E-Paper. und da hatten wir zum anfang der score anteil der dürfte so knapp unter zehn prozent gelegen haben inzwischen sind wir halt bei 17 18 prozent gehen richtung 20 25 prozent die paper anteil das heißt da ist einfach schon im normalen anzeigen und beilagen geschäft ein sehr relevanter Anteil inzwischen digital, wo wir digital Menschen erreichen. Und wir können mit Studien auch sehr gut darlegen, beweisen, dass das genutzt wird, dass da auch eine entsprechende Wirkung dahinter ist. Und weil da eine Wirkung dahinter ist, haben wir auch angefangen, diesen Bereich als ePaper-Oni zu entwickeln.
Und deswegen, also wenn man jetzt über diesen Umsatzanteil spricht, würde ich eher über den aus unserer Perspektive uniken Score-Anteil, den wir halt mit digitalen Innovationen quasi mehr oder weniger neu geschaffen haben, sprechen. Ja. Also Produkte, Zugänge, Kanäle, die es so bei unserer Gründung nicht gab. Und da machen wir inzwischen um die 10% unseres Umsatzes mit. Mit stark steigender Tendenz.
Print ist nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Auch trotz sinkender Auflagen stabiler, das heißt wir schaffen es, dass der Umsatz auch im Print nicht so abfällt, wie die Auflagen abfällen, weil wir halt neue Kunden reinholen, weil wir da einfach auch Potenziale erschließen, die in der Fourscore-Zeit nicht so bearbeitet worden sind. Aber natürlich steigt der Digitalanteil, egal ob man das jetzt über den E-Paper-Anteil sich anschaut oder über diese Innovationen, die wir mit reinbringen, steigt kontinuierlich und ist auch unser Anspruch, dass das weitergeht. Hoffentlich. Aber wird ja auf jeden Fall sein.
Wo seht ihr, wo sich das hin entwickelt über die nächsten Jahre? Also habt ihr da irgendwelche... Ideen, Hochrechnungen, also dass das ja sagt, okay, so wie man das ja oft hört, das muss mindestens 51 Prozent mit den nächsten Jahren ausmachen, sonst sehen wir schwarz oder was ist da? Wir diskutieren da gerade auch intern intensiv über Ziele und Roadmaps. Ja.
Aber Ich sag mal, dieser Break-Even, den würde ich jetzt noch nicht in den nächsten zwei, drei Jahren sehen, aber in den nächsten fünf bis zehn, denke ich, kommen wir an einen Punkt, wo wir dann tatsächlich dann auch sagen, da ist irgendwann der Breaking-Point, wo wir... ähnlich digital sind wie wir auf print unterwegs sind vor allem wenn man den ja das e paper mit rein richten ja auf jeden fall und das e paper ist wahrscheinlich dann auch der haupt also eigentlich hat die komplette die direkte übersetzung von einem analogen von analogen zeitung in die digitale welt und dort kann man dann wahrscheinlich ja auch noch mal deutlich effizienter bzw. deutlich interessanter auch Werbung schalten, tracken, was geklickt wird, wie geklickt wird, wie viele Leute die Werbung sehen und so weiter. Es wird eben interaktiv. Und es ist halt auch da historisch gesehen, war es lange einfach nur das...
Das PDF der gedruckten Zeitung ist heute viel mehr. Also in den Apps gibt es viel mehr Möglichkeiten und auch für die werbliche Ansprache bringen wir da halt zusätzliche Features mit rein. Das fängt einfach damit an, dass ich draufklicken kann. Und wir reden da eben über Klickraten, die liegen eher so bei 2, 3, 4, 5, 6, 7 Prozent, also Zahlen vorm Komma. Und das war was, was ich in den Jahren Digitalvermarktung vorher extrem selten gesehen habe.
Und das produzieren wir hier sozusagen automatisch. ständig. Das macht dann schon Spaß. Und geht weiter darüber, dass wir dann im Bereich der ePaper-Beilagen dabei sind, auch da die Produkte weiterzuentwickeln. Da können wir inzwischen ein Bewegtbild machen.
Wir können so eine Art Carousel-Ad mit reinbringen, was wir ganz neu gelauncht haben und das sind einfach Sachen, die funktionieren in diesem Umfeld wahnsinnig gut. Auch da reden wir eben dann über Engagement-Fragen von 20% und mehr. Und auch das, was uns die Kunden zurückspielen, was dann auf der Landingpage passiert, in Sachen Umsatz, gerade auch bei Produkten, die ein bisschen mehr Geld kosten, wenn man mal reisen, Kreuzfahrten, ähnliches. funktioniert das einfach in der Kombination aus Zielgruppen und Umfeldqualität sehr, sehr gut. Ja, okay.
Bedeutet also auch, ihr habt dann auch spezifische, fast schon Nischengruppen, die... eigentlich über eure Kanäle am besten zu erreichen sind und am direktesten zu erreichen sind. Gerade wenn man so ein bisschen schaut auf, also wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich mich als Unternehmen, das Werbung schalten möchte, Nationalwerbung schalten möchte, bei euch melden und ihr distributiert das über verschiedene Kanäle, über verschiedene Produkte in die einzelnen Regionaltitel deutschlandweit. Ja genau. Ich würde jetzt nur weniger von Nische reden, weil wir tatsächlich eine sehr, sehr breite Zielgruppe erreichen.
Also wenn ich Crossmedal drauf gucke, erreichen wir halt jeden Tag über 30 Millionen Menschen. Also da reden wir nicht mehr von Nischen. Aber was uns halt auszeichnet, ist über alle Kanäle hinweg. Dadurch, dass wir über Zahlende Leserinnen und Leser sprechen in ganz vielen Bereichen. Haben wir Menschen, die sind überdurchschnittlich gebildet, die sind überdurchschnittlich wohlhabend.
Die sind auch überdurchschnittlich oft Meinungsführer und damit natürlich als Multiplikatoren total interessant, egal ob sie jetzt... Themen geht, die ich platzieren will als Werbetreibender, als Verband oder ob es um Produkte geht, die ich verkaufen möchte. Und ja, gelernt traditionell sind wir halt sehr stark auch im Handel unterwegs, wo du ja einfach auch eine breite Gruppenansprache hast, aber wir bringen halt dann die Menschen mit und erreichen die Menschen, die dann dafür sorgen, dass die Fonds ein bisschen höher werden, dass die Frequenz in den Filialen steigt und deswegen funktioniert es über verschiedenste Branchen hinweg, aber eben auch mit einer gewissen Qualität und Wertigkeit. Das würde ich sagen, unterscheidet uns dann vielleicht vom einen oder anderen Marktbegleiter. Ja, das wollte ich jetzt gerade als Rückfrage stellen.
wie ihr euch zu Google oder Facebook platziert, beziehungsweise wie ihr da den Wettbewerb auch seht, ob die euch quasi verdrängen sozusagen oder ob das einfach auch ein anderer Ansatz ist, wie man Werbung macht am Ende des Tages. Vielen Dank. Ja, es ist schon beides. Natürlich geht es am Ende um die gleichen Ressourcen. Und das sind dann gar nicht mal nur die Budgets der Werbekunden, sondern auch die Aufmerksamkeit.
Womit beschäftigen die sich? Und da ist natürlich schon eine große Herausforderung, dass das Bild lange war und in Teilen immer noch ist, naja, Tageszeitungen machen wir seit 50 Jahren, wo ich mich jetzt nicht mehr groß mit beschäftigen muss. Ich beschäftige mich mit den Themen, die gerade neu sind. Und das hat ja auch eine große Legitimation. Für uns ist auf der einen Seite natürlich schon spannend, was kann man von denen lernen?
Technologisch, Plattform, Logik, ähnliche Geschichten. Wo kann man aus dem Fall kooperieren? Wo kann man das nutzen, was dadurch auch entstanden ist an technischer Infrastruktur? Aber natürlich auch kritisch drauf schauen: Was passiert da mit der Wertschöpfung und was können wir tun, damit die Wertschöpfung möglichst auch da landet, wo sie dann den Effekt hat auf das, was wir am Start hatten. Also, dass das Geld dann auch letztlich in den Verlagen ankommt, in den Redaktionen ankommt, damit die da relevanten Content auch weiterhin produzieren können und nicht auf dem Weg verloren gehen.
Insofern ist das eine große Herausforderung. Wir sind da alle in der Transformation mit drin, aber wir sind in einer guten Mutus. für uns als Kato. Ja. Das hört sich doch schon mal gut an.
Also ihr seht das jetzt auch nicht als große Bedrohung, dass die ganzen Werbevermarkter sagen, okay, regionale Tageszeitungen Nee, machen wir nicht mehr, sondern wir gehen direkt über die Social Medias an die Kunden raus. Dort gibt es ja auch die Möglichkeit, da Filter zu definieren zu Region und ähnlichem. Die Frage ist, ob man dann sagen kann, okay, man möchte die gleichen Leute erreichen, wie jetzt eine regionale Tageszeitung, aber das Medium ist ja auch schon ganz anderes. Also wenn man auf Social Media was sieht, Facebook, Instagram, ist das ja schon nochmal eine ganz andere Wertung als meiner Meinung. nach als immer das auf einer tageszeitung oder e-papers sieht also mehr bilder jetzt auch nicht ja weiß nicht zu viel kleister drüber schämen beim spiel man muss da schon also es ist schon eine also wenn man denen zu viel markt macht gibt egal ob man das jetzt regulatorisch betrachtet oder jetzt ich sehe es sie uns halt als ein player der dadurch wer sich verhält auch dafür sorgen kann dass das quasi ist dann nicht zu negativen über auswirkungen kommt aber es ist natürlich schon ein ein etwas was den markt sehr stark verändert und auch nicht nur zum positiv verändert und wo denke ich ja also jeder eine kleine rolle spielen politik hat da sicher noch mal eine größere rolle und sollte sich damit auch aktiv beschäftigen was man da tun kann ja Für uns ist es aber auch, also sehe ich es aber auch, sehe ich aber auch den USP, den wir haben und den Vorteil, den wir als Gattung haben, nämlich die Nähe zu den Menschen vor Ort und wenn wir das gut machen, also jetzt nicht nur als Vermarkter-Score gesprochen, sondern für die ganze Gattung.
Also wenn wir den Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen die Möglichkeit geben, da relevanten Content zu produzieren und den eben nicht nur über die alten Kanäle zu spielen, sondern auch die neuen zu nutzen. Und das wird ja getan. Also wenn man mit Chefredakteuren spricht, sagen die heute auch, ich erreiche eigentlich mit meinem Content mehr Menschen, als ich das vorher getan habe, wenn ich mit der mit dem Verlag spreche, der das wirtschaftlich sieht, hat der natürlich ein Thema, weil die Wirtschaft nicht mehr so beim Verlag bleibt, wie das früher war. Also wenn ich irgendwie über die sozialen Plattformen spiele, ist das total gut, um mich als Marke zu positionieren, um Menschen zu erreichen, um Themen zu setzen. Es ist aber eine Herausforderung, da dann auch die Monetarisierung so zu lenken, dass das da ankommt, wo dieser Content produziert wird.
Und da gibt es ja unterschiedlichste Ansätze und Diskussionen, wie man das, was man da tun kann, um das zu verbessern. Wir können da sicher ein Baustein sein, in dem wir da auch Lösungen finden für eine Monetarisierung der nationalen Mehrheit. Was für Lösungen, also was für Produkte habt ihr so in eurem Portfolio, die ihr den unterschiedlichen Kundensegmenten dann auch anbietet? Also kannst du mal ein paar rauspicken, die dir besonders gefallen? Also für uns gerade mega spannend ist das Thema ePayper tatsächlich.
Da reden wir über einen Bereich, der lange, glaube ich, auch unterschätzt worden ist. Mit Lief, also auf unterschiedlichen Ebenen. Aber total spannend ist, weil es hat nach wie vor auch Mehrwert für Leserinnen und Leser, dass ich mich da durchblättern kann. Und nach den 36 Seiten Zeitung weiß ich, okay, ich weiß jetzt, was in meiner Stadt wichtig ist für heute. Und ich kann das vor allem schon am Tag, bevor die Zeitung erscheint, lesen und bekomme da eben auch Informationen, auch in der Tiefe, die ich bei nationalen, überregionalen Medienmarken so nicht bekomme, weil da geht halt keiner zum...
zum Start-up etc. Also es sei denn, es passiert was ganz Schlimmes und das möchte ich mir dann auch wieder nicht. Und gleichzeitig bin ich in einem Umfeld, wo nicht noch sehr viel User-Generated-Content passiert, wo ich jetzt aus Markensicht wieder gesprochen auch eine hohe Brand-Safety habe, weil ich in professionell produzierten Umfeld bin und in der Lesesituation, die jetzt hochgewandt ist, wo ich ja auch die Möglichkeit habe, so ein Screen mal für mich ganz alleine zu haben, mal so einen hohen Share of Voice zu haben und entsprechend performen diese Dinge auch. Und die Lesesituation ist auch so, dass die Nutzerinnen und Nutzer sich dann auch die Zeit dafür nehmen. Also das überträgt sich so ein Stück weit auch aus der gelernten Printlesesituation ins Digitale.
Wo ich viele neue Zielgruppen war. Ich habe eben viele Menschen, die sich ein ePay-only-Abo holen, das ist auch ein Stück weit noch mal ein Stück günstiger als das Print-Abo, erreichen damit neue Zielgruppen. Das da reinzugehen war jetzt so in den letzten Jahren ein Fokus für uns und haben da jetzt Produkte entwickelt, ist einmal ein E-Paper Interstitial, also es ist wirklich eine interaktive, eine Einzelseite, die sich zwischen die Contentseiten legt und genutzt wird wie eine Einzelanzeige. erzeugt die keine Reaktanz, weil ich blätter mich da einfach durch, wisch die weg, wenn sie mich nicht interessiert. Wenn sie mich interessiert, und es interessiert Gott sei Dank sehr oft, kann ich sie mir anschauen, kann draufklicken, lande dann auf der Landingpage vom Werbetrager.
Was wir außerdem haben, ist die ePaper-Beilage. Da bist du einen Schritt vorgelagert. Also wenn du diese ePaper-App öffnest, hast du in der Regel, wird dir natürlich die aktuelle Ausgabe der Tageszeitung angeboten. Und daneben diverse andere Optionen. Verlagsbeilagen, die Content getrieben sind, aber eben auch Prospektbeilagen.
Und da können Werbekunden eben auch reingehen, können einmal klassisch das Prospektgeschäft pushen, was auch in dem Kontext sehr, sehr gut funktioniert und da dann eben auch davon profitieren, dass sie das mit tracken können, wie oft wird das geöffnet, dass wir auch über performancebasierte Abrechnung sprechen können, dass wir aus einer Beilage raus verlinken können, wir können Videos integrieren, wir können die Carousel-Ads, die ich eben erwähnt habe, integrieren und haben da einfach Umfelder, auch da wieder gelernte Nutzungssituationen. Da beschäftigen sich Menschen dann auch mehrere Minuten mit so einer Beilage im Durchschnitt. Das ist nicht einzelne, sondern die wird dann in der Woche 100, 150, 200, 1000 Mal aufgemacht und sich zwei Minuten angeguckt. Und das ist natürlich ein riesiges Potenzial. Ja, und kann man sich das so vorstellen, also gerade das Interstitial, was ich jetzt direkt für ein Bild vor dem Kopf hatte, ist im Endeffekt das, was also früher wirklich als Beilage auch oder ich weiß nicht, ist Hämmer noch so, in der Zeitung war also zum Beispiel so ein Prospekt von dem, von Supermarkt, wo dann die neuesten Angebote für die Woche drauf sind und das auf Klick kommt man dann auf die Angebotwebsite des Werbentreibenden, hast du ja gesagt, also zum Beispiel des Supermarktes oder?
Ja. Das ist natürlich eine Möglichkeit. Was auch sehr gut funktioniert ist, wenn ich da Content mit anteasere, also weil auch da ist eine gewisse Offenheit da. Es ist halt immer die Frage, was will ich erreichen mit dem Content? geht es mir mehr um die aufmerksamkeit geht es mir auch mehr darum dass die menschen in die filiale kommen oder geht es mir darum die online zu engagieren entweder content seit ich oder auch produktseitig und direkt irgendwie in online shop zu das schöne ist du kannst in beide richtungen spielen und es funktioniert in beide richtungen Okay, und was war das so eure, die erfolgreichste digitale Kampagne, also oder irgendwie ein interessanter Use Case oder der Best Case, den ihr gemacht habt in den letzten Jahren mit einem Kunden, den du vielleicht auch nennen darfst?
Also das fällt mir natürlich total schwer, einzelne hervorzuheben. Erfolg ist ja auch immer die Frage, mit welchem KPI bewertest du das? Ist jetzt so eine E-Paper-Investition-Kampagne für Lebensmitteleinzelhändler mit einem gut gemachten Call-to-Action mit über 5% Klickrate, ist das das Erfolgreichste? Oder ist jetzt der Videoflyer, wie bei Ihnen, dem E-Paper-Investition die jetzt neu eingeführt haben, tatsächlich auch erst Ende letzten Jahres, der für Reisekunden wie TUI, wie HubbaCloid, Bewegtbild Image mit Interaktionsraten kombiniert, die über 20% gehen. Oder ist ein E-Paper Magazin zum Jubiläum von Porsche, mit dem sich die Werbeerinnerungen mehr als verdoppelt.
oder die einfach die beilage die jede woche über 150.000 sessions mit einer verwaltung über zwei minuten generiert ich nicht entscheiden alles was wir gelernt haben ist auf jeden fall dass sich lohnt mutig zu sein um neue wege zu gehen also im besten sinne mit der zeit zu gehen und dann den kunden mitzunehmen macht ja auch quasi also kombiniert ihr das mit beratung dann auch also ist das so eine kombination von okay wir wissen so ein bisschen ihr wisst wer faktisch was funktioniert was nicht funktioniert wie das gemacht sein muss beratete eure wer die werbekunden dann auch aktiv mit date das funktioniert in regionalen tageszeitungen das funktioniert eben nicht oder wie wie sie die zusammenarbeit aus ja es ist sehr beratungsintensiv weil auch wenn wir Wenn man digitale Logiken da reinbekommt, sind halt viele Dinge, viele Details auch aufgrund der Vielfalt immer ein bisschen anders, als das vielleicht ist, wenn ich bei einem Social Media Anbieter bin und der... Hier ist dein Zugang, da stellst du das Targeting an und fertig. So funktioniert es bei uns halt nicht. Und es ist natürlich auch eine Herausforderung, dass die Menschen, die insbesondere in Agenturen über die Themen entscheiden, jetzt nicht unbedingt schon in unserer Zielgruppe sind. Das heißt, sie kennen die Produkte aus der Nutzungsrepluzierung auch nicht unbedingt.
Das heißt, hier muss man sehr stark natürlich auch betrachten, beraten die option klar machen erklären und dann gemeinsam schauen was ist die was ist jetzt für den jeweiligen gründen für den jeweiligen ansatz dann auch der richtige das richtige konzept ja okay für menschen wie mich die wissen nase weiß sind Wie kann man sich das vorstellen? Also wie kann man sich da die Budget-Range vorstellen, wenn ich jetzt national Werbung schalten möchte im E-Paper? Wie sind da so die Preisregionen? Also es ist natürlich dadurch, dass wir über nationale Abdeckung sprechen und dass wir... auch im e-paper inzwischen jeden tag drei bis vier millionen menschen erreichen schon auch was mit einer entsprechenden reichweite daherkommt aber ich sag mal so ab wenn ich wirklich national flächendeckend unterwegs sein will Jetzt fängt es so ab 50.000 Euro an, auch Spaß zu machen.
Das ist aber auch wiederum eins unserer Themen: Du musst nicht immer flächendeckend rein. Gerade je nach Thema macht es Belastung, ganz gezielt in ländliche Gebiete zu gehen oder ganz gezielt in urbane Regionen zu gehen. Und dann können wir das entsprechend aussteuern und dann bricht man das auch entsprechend runter. Oder ich gehe auf ein Filialnetz und mache da eine detaillierte Planung drauf. Das sind auch Themen, die wir in unserer DNA haben, egal ob das digital ist.
Und dann würde ich sagen, geht das so halt ab 15.000, 20.000 Euro. ja ich meine wenn man dann noch eine schöne betreuung mit dazu bekommt ist das ja auch gar nicht so überraschend also bei facebook kann man auch den regler ganz weit hoch schieben für die tat für das target-budget und dann ist das konto auch quasi sehr stark belastet bewerbung die vielleicht danach gar nicht funktioniert man gar kein feedback gekriegt hat erstmal ob das so funktioniert nicht. Okay, okay, spannend. Okay, danke. Danke dafür auf jeden Fall, dass man sich das mal vorstellen kann.
Wie bleibt ihr denn? Ja, innovativ in so einem Bereich, der sich jetzt über die letzten Jahre auch so stark verändert hat, jetzt immer noch so stark wandelt über die Zeit hinweg. Gerade mit auch mit den Themen mit Datenschutz, KI, ja Cookie-Verbot, potenziellem Cookie-Verbot und ähnlichen. Also wie geht ihr da ran? Also erstmal ist Innovation in den Zeiten, in denen wir unterwegs sind, eine Notwendigkeit.
Also frei nach Moneyball, Adapt or Die. Also ich glaube, der wichtigste Faktor ist wirklich, dass wir hier eine Mischung aus schlauen Köpfen haben, die den digitalen Blick und das Verständnis für die bestehenden Qualitäten der Gattung mitbringen und kombinieren. Dann ist die Nähe zu den Häusern auch super wichtig. Also mitzubekommen, was passiert da produktseitig. Wie erreichen Verlage ihre Leserinnen und Leser über verschiedene Kanäle?
Und wie kann daraus dann auch was entstehen, was dann national skalierbar ist? Das ist für uns natürlich dann immer der wichtige Punkt. Also, die Vielfalt ist super wichtig, super toll und für uns ist es dann aber natürlich auch essentiell, dass wir vom nationalen Kunden auch ein nationales Produkt anbieten können. Und da sehen wir uns ein Stück weit als Katalysator, auch zwischen den Häusern, für Kommunikation zu diesen Themen sucht, damit da auch sich Dinge in eine Richtung entwickeln, damit man gemeinsame Plattformen nutzt, die dann letztlich die Herausforderungen, die jeder vor Ort hat, die sehr, sehr ähnlich sind, lösen. Und gleichzeitig eben die Möglichkeit bieten, dass man da auch überregional, national in der Vermarktung reingeht.
Und das ist dann so die eine Seite, wo wir genau hinschauen, was geht, was für Möglichkeiten gibt es. Und das übereinander bringen mit der anderen Seite, auf der wir als Vermarkter unterwegs sind, bei Kunden und Agenturen, wo wir das Ohr am Markt haben, auf Branchenveranstaltungen unterwegs sind. Zum Teil auch mit Kunden gemeinsam Produkte entwickeln, weiterentwickeln, deren Bedürfnisse da mit reinbringen, das dann wieder in die Verlage rein spielen und so entwickeln. Und so entsteht dann Innovation aus dem mit offenen Ohren und Augen durch den Markt gehen. Und das Problem sind gar nicht so sehr die Ideen und die Möglichkeiten, sondern dann tatsächlich eher die Möglichkeiten.
die Priorisierung und wo setzt man seine Ressourcen ein. Ja, aber das ist ein schöner Ansatz, einfach mit den Partnern zusammen innovieren und wirklich auch direkt am Partner innovieren, einfach damit man auch Entwicklung ist ja immer aufwendig, Entwicklung ist ja immer kostenintensiv, zeitintensiv und auch ressourcenintensiv, in dem Sinne, dass man nicht sicher weiß, ob es funktioniert nachher oder nicht. Und wenn man dann wirklich konkrete Dinge hat, die die Kunden oder Partner in dem Fall haben wollen oder auch schon nutzen, ist das ein schöner, schöner Ansatz. Und habt ihr auch so neue Formate im Blick oder Ideen, da in die Richtung zu gehen, dass man zum Beispiel in Podcasts oder über Influencer Zusatzvermarktung regional machen kann, über regionale Influencer oder ähnliches? Oder ist das erstmal auch eher kein Thema für euch?
Ja. Also wir screenen sehr regelmäßig, welche Entwicklungen gibt es auf Verlagsseite, wie sind auch die Potenziale, also gerade mit dem Blick auf, kann ich das schon national skalieren oder nicht. Wir werten mal Geschäftsfelder auch immer wieder neu. ob die jetzt für eine nationale Vermarktung relevant sind, ob sie Potenzial haben, wie lassen die sich technisch skalieren. Und da, wo wir dann auch Potenzial identifizieren, versuchen wir das natürlich auch, da Impulse reinzugeben, um das zu beschleunigen.
Die Bereiche, die du jetzt angesprochen hast, Audio, Influencer-Marketing, Da ist es im Moment einfach so, dass man nutzungsseitig die kritische Masse für eine nationale Vermarktung noch fehlt. Also es ist ja einmal die schiere Reichweite, habe ich da genug, um da dann auch national relevante Budgets zu allokieren. Was wir sehen, ist, dass da natürlich regional sehr, sehr schöne Erfolgs-Cases in den Bereichen gibt, die wir auch interessiert beobachten. Vielen Dank. National konzentrieren wir uns gerade auf andere Bereiche.
Das ist einmal dieser ePaper-Bereich, das ist der Bereich der Plus-Angebote, also hinter der Paywall auf der Website da dann auch exklusive Platzierungen anzubieten, weil das einfach auch in unsere Gesamtstory passt. dass man zahlende Leserinnen und Leser erreicht mit den beschriebenen Qualitäten und die sind halt digital dann noch einen Ticken jünger und werden im nächsten Jahr auch noch einen Bereich mit dazu nehmen. Also da lohnt es sich weiter zu beobachten, was die Score so treibt. das ist schon verraten was dazu kommt oder ist das möchte ich tatsächlich jetzt noch ganz trocken aber wir sind quasi in der aktiven weiterentwicklung am testen von neuen dingen die dann auch national verfügbar werden. Sehr, sehr spannend.
Sehr cool. Wie siehst du denn die Entwicklung so in den nächsten Jahren? Also wir hatten es schon angesprochen, dass nicht in den nächsten 2, 3, sondern in den nächsten 5 bis 10 Jahren dann die, der Break-Even mit digital kommt. Wie siehst du generell so die, ja, deutsche, ist ja national vor allem die deutsche Verlags- und Medienbranche, gerade im Fokus auf regionaler Vermarktung und auch quasi weiterer regionaler Werbekundengewinnung und sowas in wie entwickelt sich das deiner Meinung nach? Oder wo geht es hin?
Also es gibt, es ist natürlich nicht alles Eichel Sonnenschein. Wenn man es Bedrohung nennen will, aber die Herausforderung durch die internationalen Plattformen beschrieben, auch die Konsolidierung im deutschen Markt, was so Vermarktung angeht, ist natürlich was, was wir uns auch sehr genau anschauen. Und auf der wirtschaftlichen Seite haben unsere Häuser ebenfalls ein paar Herausforderungen, die sehr viel auch mit dem Printprodukt zu tun haben. Ich bin sie da trotzdem mehr Chancen als Gefahren in den nächsten Jahren im Bereich regionaler Medien, weil ich an Qualität und Relevanz glaube, sowohl auf der Content-Seite als auch was die Vermarktung angeht. Also, und ich bin mir sicher, wenn wer in diese Bereiche smart investiert und da auch mit Zuversicht Neues ausprobiert, Der wird auch mit Wachstum belohnt.
Das sehen wir im Kleinen immer wieder. Wir sehen das bei uns im Digitalen. Wir haben uns in diesem Jahr, was diese Innovationsprodukte angeht, einfach verdoppelt im Umsatz. Und das werden natürlich Themen sein, die vornehmlich im digitalen Bereich sein, auch weil wir hier Innovationen mit deutlich geringeren Werte testen können. Und es auch noch den einen oder anderen Bereich gibt, der noch gar nicht gehoben worden ist.
Also gibt es, kann man die Fantasie entwickeln, wenn man über die smarte und natürlich datenschutzkonforme Nutzung von Daten nachdenkt. Da sitzen... regional Publisher auf dem Schatz, der erst in Teilen gehoben ist. Das ist, wenn man in die unterschiedlichen Kanäle reingeht, wenn vielleicht auch Audio und Influencer im Moment noch nicht die Reichweite haben, haben sie das vielleicht in fünf Jahren, weil ich sehe ganz viel, innovation kreativität trial and error mentalität auch in den verlagen wie die wächst und wie sich da auch sehr sehr viel tut deswegen gucke ich in die in die zukunft was das angeht mit einer sehr großen zuversicht ohne dass man jetzt das was da für das wirklich traditionelle Geschäftsmodell bestehenden Herausforderungen, dass man die jetzt komplett also da kommt auf uns alle schon auch noch was zu, aber wie gesagt, Qualität und Relevanz für das, was vor Ort passiert, das kann keiner so gut wie uns auch sagen und deswegen glaube ich da auch in die Zukunft. spannender ausblick auf jeden fall definitiv wir sind gespannt was das nächste produkt oder die nächste innovation ist die aus eurem haus kommt ist immer schön auch mitzubekommen was was sie so treibt auch gerade was ist so veröffentlicht danke dafür auf jeden fall Das machen wir sehr gerne.
Ist auch gut so. Perfekt, Dominik. Dann mit Blick auf die Zeit, vielen, vielen Dank für die ganzen Insights, für die Durchführung durch deine Karriere, auch was bei Score so abgeht, was ihr so treibt, was euch bewegt, vor allem auch, und dass ihr wirklich auch aktiv bei diesem ganzen Thema rund um die Demokratiestellung bezieht. Das finde ich sehr, sehr wichtig. Und genau, vielleicht, oder ich hoffe, das war nicht das letzte Mal, dass man sich gehört hat.
Vielleicht in Zukunft nochmal. Sehr gerne. Habe ich gefreut. Vielen, vielen Dank. Hat großen Spaß gemacht.
dir noch eine gute Woche. Ciao, ciao. Ciao. Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de.
Wir sehen uns in der nächsten Folge. Vielen Dank.