Wie die FAZ Mitarbeitende für KI begeistert
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In dieser Folge spreche ich mit Sina Söhren, Senior Managerin für Künstliche Intelligenz bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sina treibt nicht nur innovative KI-Projekte voran, sondern fokussiert sich auch darauf, wie Mitarbeitende durch Schulungen und kreative Formate fit für KI gemacht werden können. Wir sprechen über die Herausforderungen und Chancen, eine komplexe Technologie wie KI für alle greifbar zu machen, und wie die FAZ die digitale Transformation vorantreibt.
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Ich finde es gar nicht unbedingt notwendig, dass es wirklich die absoluten Expertinnen und Experten sind, die schon die OGs sozusagen, die dann die Schulung übernehmen, weil ich glaube, dass die Hemmschwelle in Anführungsstrichen kleiner ist, das selber auch auszuprobieren, wenn die direkte Kollegin oder der Kollege damit Erfahrungen sammelt, die vorher noch keine hatten. Untertitelung des ZDF für funk, 2017 Moin aus Kiel zur neuen Folge von Ressort21, dem Podcast über Innovation und Digitalisierung in der Verlags- und Medienwelt. Ich bin Tim Großmann und spreche heute mit Sina Söhren, Senior Managerin für Künstliche Intelligenz bei der FAZ. Sina treibt intern nicht nur innovative KI-Projekte voran, sondern fokussiert sich vor allem darauf, wie durch verschiedenste Formate und Schulungen Mitarbeitende für KI ready gemacht werden. Wir sprechen vor allem darüber, wie eine komplexe Technologie wie KI einfach greifbar gemacht werden kann und wie die digitale Transformation in der FAZ vorangetrieben wird.
Aber genug erzählt, viel Spaß bei der Folge. Moin Sina. Hi, moin. Freue mich, dass du da bist. Danke für deine Zeit.
Was kann man sich denn genau unter einer Managerin bzw. sogar einer Senior Managerin für Künstliche Intelligenz vorstellen? Also bei der FAZ bedeutet das, dass ich im Bereich Product & Sales, also dem Bereich, der sich um den Kunden im gesamten Kundenlebenszyklus kümmert, dass ich mich da um die Themen der künstlichen Intelligenz kümmere, die dort anfallen. Das geht zum einen darum, eine Strategie zu entwickeln. Ich bin jetzt seit neun Monaten da.
Ich habe eine Strategie entwickelt und wir haben uns Ziele gesetzt, die wir mit künstlicher Intelligenz erreichen wollen. Es geht ganz viel darum, Wissensmanagement zu betreiben, auf dem Laufenden zu bleiben und aus dem, was passiert und was man liest und hört und erfährt, Ableitungen zu treffen für uns, für die FAZ, was wir damit anfangen wollen. Und das betrifft dann auch die Entwicklung von lisa-gerichteten Features oder, wie heißt auch Produkten und auch internen Projekten, die KI betreffen, die mit KI funktionieren, um Effizienz zum Beispiel zu steigern. Und zu guter Letzt bedeutet das vor allem in den letzten Monaten bei mir Trainings und Schulungen zu geben für die Menschen, die im Bereich Product und Sales arbeiten, aber jetzt auch für Menschen, die bei der FAZ generell arbeiten. Also es ist ein bisschen ausgeweitet worden in den letzten Wochen.
Und so gebe ich tatsächlich pro Woche ungefähr eine Schulung, um die AI-Readiness zu erhöhen. Das ist eines unserer Ziele, eines der strategischen Ziele am Anfang, das wir uns gesetzt haben. Und das erreichen wir hoffentlich mit Schulungen und Trainings. Ah, okay, spannend. Bedeutet im Endeffekt, du hast gerade gesagt, Sales und Product.
Bedeutet im Endeffekt, du bist nicht nur für das eigentliche Produkt zuständig, sondern du machst auch so ein bisschen so Pre-Sales-mäßig, dass du hilfst, KI in die Produkte einzubauen, aber auch intern zu schauen, okay, wo gibt es den Bedarf im Endeffekt oder wo gibt es vielleicht auch Möglichkeiten, irgendwas zu beschleunigen, zu vereinfachen oder ähnliches. Genau, also genau, Product und Sales heißt der Bereich, weil wir uns eben im ganzen Bereich, das sind etwa 95 Leute, der größte Verlagsbereich der FAZ, um Produkt und um Sales kümmern und somit den Kunden sozusagen ganzheitlich betrachten. Und wenn es im Sales-Bereich oder vielleicht auch angrenzend im Customer-Care-Bereich geht, Themen gibt, die wir mit KI unterstützen können oder lösen können, dann bin ich die richtige Ansprechpartnerin. Und das bedeutet nicht, dass ich immer Ideengeberin bin. Ich bin, wie gesagt, ja noch nicht so lange da.
Das Thema ist bei der FAZ aber schon länger präsent. Das bedeutet am Anfang vor allem erstmal, alle Aktivitäten zu sammeln. und zu gucken, wo kann ich unterstützen, wo wird Unterstützung gebraucht, wo bin ich im Lead, wo bin ich Beraterin. Und das betrifft damit auch, ja genau, auch die Sales-Bereiche und aber auch interne Themen, um die sich vorher keiner kümmern konnte, weil keiner Zeit hatte und keine Stelle sozusagen explizit dafür geschaffen wurde. Und jetzt mit mir ist die Idee, diese Lücken sozusagen zu füllen, beziehungsweise den Bedarf zu erfüllen von Menschen, die Ideen haben und die aber nicht umsetzen können, weil sie keine Zeit haben.
Ach okay, deine Stelle gab es vorher so gar nicht, sondern das ist wirklich jetzt auch eine neu geschaffene Stelle. Auch spannend, dass die ganzen größeren Verlagshäuser das jetzt alle so machen. Wir haben jetzt jemanden im KI-Bereich. Aber bist du sehr technisch? Also kennst du dich sehr, sehr tief mit den KI-Themen aus, mit den LLMs, Racks und sowas?
Oder ist das eher ein bisschen was Übergeordnetes, was was du machst? Also ich bin schon in meiner beruflichen Laufbahn schon seit sehr vielen Jahren Schnittstelle zwischen Technologie und Anwendung gewesen. Ich bin kein Techie, ich habe das nicht studiert, ich habe auch nicht meine Arbeitstage noch nie mit entwickeln verbracht. Ich arbeite aber schon sehr lange im Softwarebereich und jetzt fast zehn oder zwölf Jahre und würde behaupten, dass sich automatisch in der Zeit, in der man so viel Zeit, wie man mit Projekten verbringt, die mit Technologie zu tun haben, dass man da schon ein gewisses Verständnis entwickelt. Ja.
das Label KI-Expertin möchte ich mir auf keinen Fall geben. Das finde ich ein bisschen weit hergeholt. Ich bin kein OG, sozusagen kein Data Scientist, die sich damit irgendwie schmücken möchte. Das sind die absoluten Experten, die bei uns auch arbeiten, die Data Scientist, die sich schon seit Jahrzehnten, sehr lange auf jeden Fall mit Machine Learning und so weiter beschäftigen, also mit KI im weiteren Sinne und aber mit Sprachmodellen und mit Rack und wie das funktioniert, das kann ich, das verstehe ich und das kann ich auch erklären, weil das ist wie sozusagen, das sehe ich als meine Aufgabe, die Schnittstelle zu sein zwischen der Technologie und der Anwendung oder den Menschen, die es benutzen sollen, um da auch eine Übersetzerin zu sein und mit vielleicht auch einfachen Worten zu erklären, was ein Rack ist oder wie ein Sprachmodell funktioniert, wie Bilder generiert werden von Midjourney und so weiter. So würde ich mich positionieren, ohne da jetzt sozusagen dieses Expertinnen-Label haben zu wollen.
Ja, da weiß man auch heutzutage nicht, ob das eher, das enttarnt eigentlich fast schon so Quatschköpfe so ein bisschen. Gerade wenn man auf LinkedIn schaut, da ist ja jeder zweite Gefühl inzwischen KI-Experte, also da bin ich mir nicht so sicher. Aber wie du sagst, das ist ja auch super wichtig, einfach für, gerade für deine Stelle, so wie du sie beschrieben hast, dass man, dass man es verständlich rüberbringt. Ich denke, viele, die gerade auch sehr, sehr technisch sind, die sind in ihrem Jargon drin und hören da nicht auf oder können das gar nicht runterbrechen. Also richtig, weil sie immer nur mit Leuten aus der Branche oder aus dem technischen Bereich sprechen.
Finde ich super spannend. Was ist so für dich jetzt aktuell die spannendste Situation, Neuerungen oder was motiviert dich oder interessiert dich am meisten gerade im KI-Bereich? Also natürlich OpenAI, diese zwölf Tage des Releases jetzt im Dezember. Ja, genau. Also natürlich total spannend für mich persönlich.
Die... Beruflich sind für mich die Entwicklungen, wie werden News verarbeitet, benutzt und so weiter mit generativer KI natürlich auch sehr, sehr spannend. Die neuen Modelle, Releases und auch andere, jetzt Zora oder was auch immer released wird, das lese ich und das Das weiß ich. Das ist auch meine Aufgabe, das zu wissen. Das ist natürlich aber für die für uns im täglichen jetzt nicht so relevant, wie die Dinge ist.
Wie geht Perplexity mit unseren Inhalten um? Wie? Was ist jetzt mit Chat, GPT, Search? Wie tauchen da News auf? AI Overviews von Google?
Wie können Verlage Geld verdienen? in dieser neuen Welt sozusagen. Das sind eher die Themen, wo ich drauf schaue, wo ich auch gespannt bin, wie das weitergeht nächstes Jahr. Also das ganze Thema Monetarisierung von Inhalten in KI-Systemen. Da bin ich einfach, das ist eher so das, was mich interessiert gerade, was ich spannend finde und wo ich gespannt bin, wie das weitergeht.
Es ist ja nicht die erste disruptive Veränderung, die es im Verlagswesen gibt, aber es ist schon die größte und auch die, die am schnellsten vorangeht, denke ich. Wir können natürlich aus vergangenen disruptiven Veränderungen lernen, wie Social Media oder auch Google. Ja. Aber da hatte man doch deutlich mehr Zeit, sich Gedanken zu machen, wie man damit umgeht. Und die aktuelle Entwicklung ist, finde ich, deutlich schneller.
Und deswegen bin ich sehr gespannt, wie das sich, weil es sich auch sozusagen wöchentlich in der Hinsicht verändert, wie es da weitergeht. Und spannend finde ich natürlich jetzt die konkreten Use Cases für Agents. Auch da gucken wir natürlich, wie wir damit arbeiten können, wo uns das helfen kann. Da bin ich gespannt auf nächstes Jahr und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr auf jeden Fall noch mehr Use Cases für unsere Leserinnen und Leser auf die Straße bringen. Dinge, die Menschen wirklich gebrauchen können.
Also natürlich auch immer mit Innovationsanspruch, dass wir natürlich auch Dinge ausprobieren wollen, das ist ganz klar, aber auch ganz spannend finde ich Use Cases, wo wir Leserinnen und Leser wirklich mit KI unterstützen. bei ihren Bedürfnissen helfen können. Also Nachrichtenblut bewältigen, zum Beispiel Hintergrundinformationen generieren und so weiter. Das würde ich so jetzt aus meiner Perspektive ist das für mich gerade das Spannendste, was in nächster Zeit passiert. Ja, ich habe auch letztens mit Markus Knall von Ippen gesprochen.
Die hatten ja auch einen größeren Artikel in Cress, wie ihr ja auch mit dem Thema Schulung. Der meinte auch, dass Agenten tatsächlich auch für das nächste Jahr, so war ja dieses Jahr schon im Fokus, ist ein bisschen langsam geworden oder langsam passiert jetzt, aber auch für nächstes Jahr voll im Fokus stehen tatsächlich. Ich finde das auch super spannend, wie schnell in so einer langsamen Branche wie jetzt Verlagsbranche, wie schnell jetzt da KI überall präsent ist und Stellen geschaffen wurden für KI-Personen sozusagen oder Management oder auch Techies, die im KI-Bereich dann irgendwie unterwegs sind. Also super, super spannend. Was da halt immer so die Frage ist, okay, wir haben dann eine neue Person im Verlag, im Unternehmen, die sich um das Thema kümmert.
Wie gehen die Informationen raus an die Mitarbeitenden, die restlichen, die vielleicht auch schon ein bisschen älter sind? Gibt es ja auch öfters mal in Fachverlagen oder in größeren Verlagen. Und du hast ja schon gesagt, AI-Readiness ist so eins der großen Ziele. Warum, denkst du, ist das so wichtig, dass jeder da Bescheid weiß oder dass jeder sich damit beschäftigt und Was macht ihr da praktisch? Also wie setzt ihr das um, dass die Leute sich damit auch wirklich beschäftigen und nicht nur denken so: Ja, okay, wieder eine E-Mail von Management, kein Bock drauf.
Also das wird nicht mehr weggehen. Da können wir, sind wir uns glaube ich alle einig. Das Thema wird nicht verschwinden und man sagt ja irgendwie, die heutige KI ist die schlechteste, die es jemals gab. Das wird immer besser werden. Wir haben heute.
sozusagen das schlechteste, was wir jemals sehen werden im KI-Bereich. Und das wird immer besser, es wird immer schneller. Es wird auch im Alltag ankommen, immer mehr bei den meisten Menschen. Und das ist der Grund, warum ich überzeugt bin, dass jede und jeder sich damit beschäftigen sollte, im Arbeitsalltag auch. um mit dem Umgehen zu lernen, was kommt oder was schon da ist.
Es ist ja auch ganz viel schon da, was man nicht unbedingt merkt, was KI ist. Um auch ein Bewusstsein zu schärfen für das, was man damit tun sollte und was nicht. um Bewusstsein zu schärfen, was das für unsere Gesellschaft bedeutet, aber auch für unsere Branche, für die Verlagsbranche, beziehungsweise für qualitativ sehr hochwertigen Journalismus. Das ist ja unser Kern. Unser Kern bei der FAZ ist exzellenter Journalismus.
Und um den zu bewahren und diesen Kern zu bewahren und davon im besten Fall auch zu profitieren, in dem was kommt, also ein Leuchtturm zu sein in der Flut der Desinformation oder der KI generierten Inhalte. glaube ich, dass es unabdingbar ist, dass alle Menschen wissen, was es gibt, was kommen kann, was es bedeutet und wie man damit umgeht. Das vielleicht so zum Kern der Idee, warum Menschen AI-ready sein sollten und zwar jeder. Und wie wir das konkret machen, ist, dass es ein Schulungskonzept gibt. Erstmal gab es das für Product und Sales, wie gesagt, das sind 95 Unternehmen.
Leute bei der FAZ. Wir sind insgesamt 800, also schon ein relevant großer Bereich, in dem ich arbeite. Und gestartet ist diese Serie mit einer AI Power Hour. Die AI Power Hour ist unter dem Motto, eine Stunde Spaß haben mit KI entstanden. Mein Ansatz ist, dass ich glaube, dass bei jedem einmal dieser Funke überspringen muss.
Also ich glaube, jeder, der sich ein bisschen damit beschäftigt hat, hatte das schon mal, hat gedacht: "Okay, wow, das ist irgendwie cool" und hat was ausprobiert, ob es jetzt ein Bild war, was er generiert hat oder ein Text, den sie korrigiert bekommen hat oder Geschenkideen für Weihnachten, was auch immer. Und meine Idee ist, dass dieser Funke auch überspringt, vor allem dann überspringt, wenn man nicht über Arbeitskontext spricht und erstmal Use Cases entwickelt, wo man KI vielleicht benutzen könnte, sondern wo man einfach erstmal ausprobiert. Und das passiert in der AI Power Hour. Da probieren wir wechselnde Tools einfach ganz frei aus. Also da gibt es eine Prompting Challenge, um ein Bild zu erstellen.
Aus diesem Bild wird dann oder aus der Idee, die aus dem Bild entstanden ist, wird dann ein Wireframe gemacht mit einem AI Wireframing Tool. Dafür wird vielleicht noch ein Werbe-Dschingel erstellt, irgendwelche Werbemittel. Also ich denke mir immer im Prinzip so eine kleine Aufgabenreihe aus, wo wir am Ende auch ein Produkt haben, was aber wirklich nichts oder ein Ergebnis haben, was wirklich jetzt nichts mit dem Arbeitsalltag zu tun hat. Wenn wir damit fertig sind, mit dieser, wenn jeder diese Stunde mal besucht hat im besten Fall, was auch glaube ich fast schon vollständig passiert ist oder zumindest der häufigste. 800 Leute.
Nein, 95. Ich rede jetzt von den 95 bei Product & Sales. Genau. Jetzt nicht wirklich jeder, jeder, aber sehr viele haben das schon, haben da glücklicherweise schon daran teilgenommen. Dann gibt es, die nächste Stufe ist eine Prompting, Power Hour, Basic Prompting.
Ich gebe ein Framework mit an die Hand, was ich ausgewählt habe. Damit üben wir eine Stunde. Und dann gibt es eine Advanced Prompting Power Hour. Da werden verschiedene Frameworks ausprobiert. Da reden wir dann auch über Kontextfenster und über Memory Recall und über Modelle und über Tokenisierung und so weiter.
Also das ist wirklich Advanced für alle, die es interessiert. Das ist meine persönliche Lieblingsstunde, weil ich dann immer so ein bisschen rumnerden darf. Mit den Menschen, die mich auch interessieren. Ja. und dann gibt es noch eine Assistentenstunde, wo wir Assistenten bauen, Custom-TPTs aktuell.
Das ist wirklich sehr Use-Case-zentriert, dann kommen die Menschen meistens schon mit, weil sie sich schon damit beschäftigt haben, ist der Funke dann sozusagen auch übergesprungen auf den Arbeitsalltag und haben gesagt, Moment, könnte ich damit nicht Folgendes lösen? Dann bauen wir Assistenten dafür und dann gibt es noch eine Bilderstellungsstunde bei Midjourney, Schule ich, wie man KI-Bilder erstellt. Das nutzen wir. Wir veröffentlichen keine KI-generierten Bilder, das ist einmal ganz deutlich. Das nutzen wir aber für interne Präsentationen vor allem, um die zu bebildern und natürlich auch, um da einfach ins Ausprobieren zu kommen.
Und damit werden, also wir haben einen geshareden Account, ich sehe, da werden Geburtstagskarten mitgemacht und da wird mal irgendwie ein Prozess mit visualisiert oder für einen Workshop auch mal, also das wird, es ist zwischen Spaß und wirklich Arbeitsrealität alles dabei, was genau der Sinn ist. Das ist die Schulung, die Schulungsreihe sozusagen, die im besten Fall alle durchlaufen, die daran Interesse haben. Und dadurch haben wir jetzt einen reichen Fundus an Assistenten. Das ist das Ergebnis. Ein bisschen wie so ein kleiner App Store, ein kleiner Store für Assistenten.
die dann auch im All Hands vorgestellt werden von den Menschen, die sich die erarbeitet haben und die im besten Fall auch nicht nur bei einem Team genutzt werden, sondern bereichsübergreifend und teilweise sogar im ganzen Haus oder in anderen Bereichen auch genutzt werden. Und das ist jetzt das Ergebnis sozusagen, dass Menschen Assistenten bauen, die ihnen helfen im Alltag, im Arbeitsalltag, sich wiederkennen, Aufgaben erledigen, ein bisschen unbeliebte Aufgaben zu übernehmen. Und genau, das ist so die Grundidee. Ja, ich liebe das immer mit unleidigen Aufgaben oder die Aufgaben, die man selber nicht, also die repetitiv sind, aber selber nicht machen möchte. Da habe ich ja auch eine lange Historie in dem ganzen Thema, auch mit Online-Plattformen zum Schulen, für Automation und sowas.
Ist für mich auch tatsächlich, ich Ich lebe gerade im Traumland mit den ganzen KI-Tools, weil das, was man früher alles händisch bauen musste mit Python und alles ultratechnisch, kann man heute kurz zusammenklicken mit Make oder ähnlichem. Also ein Traum. Kann man die Arbeit von drei oder vier Leuten machen als alleinige Person sozusagen. Genau, aber das ist super spannend. Vielen Dank.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017 Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de Ich wollte tatsächlich nochmal drauf eingehen, diese AI-Power-Hour, das hört sich an, als ob das auch das allererste gewesen ist, was ihr gemacht habt. hat er so glaube auch gerade kurz gesagt, wie ist die Idee zustande gekommen, also dass man sagt, hey, okay, anstelle von, wir zeigen euch, wir zeigen euch, was man irgendwie Cooles machen kann, ihr überlegt euch dann, zu sagen, hey, okay, wir setzen euch jetzt einfach mal eine Stunde hin, wir zeigen euch ein bisschen, was man machen kann, dann spielt ihr einfach mal eine Stunde rum, auf Arbeitszeit natürlich, ist ja mal ganz gut dann, schätzungsweise, ist das Arbeitszeit? Ja. Ja.
Ja, das war so mein Anspruch. Workshops und Schulungen begleiten mich schon länger als Aufgabe in meinem Berufsalltag. Und ich habe gelernt, dass Menschen gerne selber machen wollen, dass Menschen gerne selber ausprobieren wollen. Ich glaube, ich kenne auch jeder von sich selber. Und ich habe auch gelernt, dass längere Vorträge über...
teilweise auch sehr theoretische Dinge, wenn wir über KI sprechen, Menschen ermüden und langweilen und dass da ganz sicher kein Funke überspringt. Deswegen war das mein, also AI Power Hour, der Name hat den hat Chad GPT sich ausgedacht. Also ich arbeite auch persönlich natürlich sehr, sehr viel mit KI. Ich mache sehr viel, auch die Vorbereitung hier für diesen Podcast, ist mit KI-Unterstützung entstanden. Ich finde es ein grandioser Art und Weise, effizient zu arbeiten.
Und ich bin, glaube ich, sehr gut darin, Wege zu finden, wie KI mir helfen kann. Das ist meine Superpower. Man könnte es auch Faulheit nennen, aber ich sage, es ist effizient. Und genau, das war aber die Herangehensweise, das mit Spaß zu verbinden. Das ist jetzt sozusagen aus meiner...
im beruflichen Laufbahn auch mit anderen Themen hier schon länger klar, dass man da ins Machen kommen sollte. Und ich glaube, es gibt keinen theoretischen Zugang zu diesem Thema. Ich glaube nicht, dass es hilft, sich durchzulesen, die Geschichte der KI und wie funktioniert ein Large-Language-Model, sondern ich glaube, der einzige wirkliche Zugang ist der praktische. Und wenn man sich dann interessiert für wie ein Large Language Model funktioniert, dann kann man das immer noch nachlesen oder einen Vortrag besuchen und dann halte ich auch gerne einen Vortrag. Aber ich glaube, das muss andersrum passieren, die Herangehensweise an das Thema.
Ja, auf jeden Fall. Was ich mich da immer so ein bisschen frage, ich meine, die FAZ kennt man, ist groß, hat auch Budget für sowas. Wenn ich jetzt ein kleinerer Titel bin oder vielleicht auch ein Regionaltitel, der einfach für sowas, also der, für den das ja auch super relevant wäre. generell ist ja allgegenwärtig, wie kann ich da jetzt ins Machen kommen? Also ich habe keine Schulungsunterlagen, ich habe keine Person, die sich da hauptberuflich darum kümmern kann.
Wie komme ich in diesen Weiterbildungsprozess rein und wie schaffe ich es im Endeffekt da vielleicht auch eine Person sozusagen zu positionieren, die das nebenbei vielleicht macht oder aus Interesse macht oder einfach dem Unternehmen hilft, so ein bisschen dieses AI everywhere ins Unternehmen mit reinzubringen, weil es einfach so wichtig ist. Was wäre dein Ansatz dabei? Ja, das ist ein guter Punkt. Ich glaube, Grundlage ist, dass man jemanden findet, der sich für das Thema begeistert. Das erstmal grundsätzlich.
Ich glaube nicht, dass es eine Expertin oder eine Experte sein muss, der oder die schon ganz, ganz tief im Thema drin ist. Aber es braucht jemanden, der sich für das Thema begeistert und der bereit ist, sein oder ihr Wissen weiterzugeben. Und die Schulungsunterlagen habe ich mir auch alle mit KI erstellt. Hättest du gedacht. Ja, also genau.
Und ehrlich gesagt, das ist ja auch eine sich wiederholende Aufgabe. Ich sitze einmal die Woche natürlich mit Menschen zusammen und natürlich wende ich dafür Energie auf und habe daran Freude, aber ich bereite keine Unterlagen einmal die Woche auf. Also der Aufwand, das war einmal initial. Eventuell wäre das für Menschen, für Unternehmen, die keine dedizierte Person dafür haben, dann auch die Idee, sich da eine Beratung zu holen oder jemanden. Es gibt ja auch abseits von den LinkedIn-KI-Experten, die du vorhin erwähnt hast, auch wirklich Menschen, die das sehr gut können und so.
die vielleicht initial solche Schulungsunterlagen erstellen und die Schulung durchführen, glaube ich, kann auch jemand, der begeistert an dem Thema arbeiten, der weiter arbeiten möchte an dem Thema, weil er begeistert ist davon. Und da findet sich, glaube ich, aktuell fast überall jemand. Und diese Person kann ja am Ende auch die Schulungsunterlagen erstellen, wenn sie weiß, wie man KI benutzt. Genau, das wäre so, glaube ich, die Idee. Und wenn man dann den Fokus auf Spaß und Erleben setzt, dann kann eigentlich nichts schiefgehen, glaube ich, weil darauf hat jeder Lust.
Ja, es ist Arbeitszeit, aber Spaß haben darf auch Arbeitszeit sein, wenn es bedeutet, dass wir dann zehn Menschen mehr haben. die sich für KI begeistern, sind das Multiplikatoren, die das Thema weitertragen, die Ideen haben, wie man effizienter mit KI arbeiten kann und die am Ende dann Zeit sparen. Also es geht bei uns auf keinen Fall darum, Stellen einzusparen mit KI, aber wir nennen es Augmentierung von Arbeitsprozessen, also die Unterstützung von Arbeitsprozessen. Vielleicht auch von Themen, die sonst liegen bleiben würden, muss man ganz ehrlich sagen. Das ist natürlich wünschenswert und die Entlastung von stark belasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist auch sehr wünschenswert.
Auf jeden Fall. Von daher, genau, das wäre so mein Tipp. Ich glaube, es findet sich überall jemand, der sich dafür begeistert, der oder die Schule sollte Schulungsunterlagen mit KI erstellen und einfach anfangen und sagen, wir machen jetzt mal eine Stunde, haben jetzt mal eine Stunde Spaß. Mit KI. Und der Rest ergibt sich.
Okay, also ganz, ganz kurz runtergebrochen. In einzelne Schritte. Schritt 1. Personen im Unternehmen als Management-Ebene in dem Fall wahrscheinlich finden oder selber Initiative ergreifen, wenn man Interesse hat. Dann schauen, dass man vielleicht ein bisschen Zeit hat, freigestellt bekommt, befähigt wird vom Unternehmen, so eine Schulung vielleicht auch mal vorzubereiten.
Oder es muss ja keine Schulung sein. Es kann ja wirklich so etwas, wie du gesagt hast, so eine Power Hour, eigentlich für den Namen, machen, wo man ein bisschen einfach spielt mit KI-Tools. Hey, guck dir mal JGPD an. Lass mal mit dem Voice Assistant von JGPD reden. Guck mal, wie...
Wie verrückt das eigentlich ist. Sowas können wir theoretisch auch selber bauen mit der API. Ist wieder technisch, aber es gibt Möglichkeiten, das selber zu bauen. Es gibt Assistenten und das und das gibt es alles. Man kann Bilder generieren.
Diese Person befähigen, das zu machen. Auch vielleicht mal sagen, hey, okay, wenn du das während der Arbeitszeit oder wenn du das machen möchtest für das Unternehmen, kann ich vielleicht mal ein bisschen Zeit freiräumen für dich. um das zu machen und dann einfach rausgehen und schauen, wer im ersten Schritt Interesse daran hat. Und KI ist ja wirklich, hast du ja auch schon gesagt, das ist ja so ein ansteckendes Thema, wenn die ersten fünf Interesse daran haben, sich das anzuschauen und dann sehen die Kollegen und Kolleginnen, sehen dann um dich rum, okay, was machst du da eigentlich mit Bildgenerierung und Chatgenerierung und weiß Gott was alles, dann kommt ja auch das Interesse erst auf, das muss ja so ein bisschen, wie du sagst, Es muss ja ein bisschen die Flamme entfachen erst mal, bis dann wirklich reingegangen wird und gesagt wird, okay, jetzt habe ich Bock, das auch mal auszuprobieren und dann kann man ja darauf aufbauen. Finde ich einen sehr, sehr schönen Ansatz.
Und gar nicht, ich finde es gar nicht unbedingt notwendig, dass es wirklich die absoluten Expertinnen und Experten sind, die schon die OGs sozusagen, die dann die Schulung übernehmen, weil ich glaube, dass die Hemmschwelle in Anführungsstrichen kleiner ist, das selber auch auszuprobieren, wenn die direkte Kollegin oder der Kollege damit Erfahrungen sammelt, die vorher noch keine hatten. Also das ist, glaube ich, auch noch eine könnte eine Hemmschwelle sein, mit jemandem eine Schulung zu machen, also eine Schulung zu besuchen bei jemandem, der oder die absolute Expertin ist. Ja. Genau. Niedrigschwellig.
Ja, wäre ganz gut. Wie ist die... Resonanz von deiner Meinung nach sehr nicht technischen oder auch vielleicht älteren Personen, die, du hast es gesagt, 95 Leute haben das schon gemacht. Ich weiß nicht, wie da so die Altersspanne ist. Ich habe das persönlich ein bisschen mitbekommen, auch bei meinen Eltern, obwohl die erst Anfang 50 mit der 50 sind, dass da so ein bisschen ja, auch wenn man es ihnen zeigt, so ein bisschen so eine Schwelle, so eine Hemmschwelle noch da ist.
Wie war so das Feedback zu der Power Hour bei euch? Also wie nimmst du das auf? Wie passt du das an und wie gehst du daran, wenn vielleicht mal ein paar dabei sind, die auch sagen, hey, nee, okay, was ist das denn jetzt? Also gibt es sicher auch, wurde mir jetzt, also ich habe jetzt nicht direkt das Feedback bekommen, dass das irgendwie doof ist oder so, aber ich glaube schon, dass es unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema gibt, ganz sicher auch bei uns im Bereich. Und gelöst haben wir das teilweise damit, dass einzelne Teams die Schulungen alleine bekommen haben von mir.
Wenn dann irgendwie so Bedenken bestanden, dass vielleicht auch der Wissensunterschied zu groß ist zwischen den Menschen, die an einer Schulung teilnehmen können. Das heißt, ich habe auch einige Monate einzelne Teams geschult. Dann auch manchmal den ganzen Tag einen Workshop gemacht, also sozusagen nochmal rausgegangen aus dieser, wir machen jetzt irgendwie hier den Einheitsbrei sozusagen und jeder darf mitmachen und jeder darf den Spaß mithaben, hin zu: Okay, an was arbeitet ihr in eurem Team? Welche Wissensstände habt ihr bezüglich KI in eurem Team? Und dann fangen wir da vielleicht nochmal ein bisschen woanders an und entwickeln im Laufe des Tages dann schon Use Cases und machen das ein bisschen greifbarer.
Also diesen Spaß, den man hat, der kann ja auch verunsichern im Sinne von ja okay und was soll ich jetzt damit? Also was kann ich damit jetzt anfangen? Und das haben wir so gelöst, dass es in einzelnen Teams Tagesworkshops gab, in denen wir direkt Use Cases entwickelt haben. und direkt Assistenten gebaut haben. Also sozusagen diese Schulungshistorien an einem Tag runtergebrochen haben, um von dem Funken wirklich direkt, weil manchmal sozusagen war dann eher so ein bisschen Orientierungslosigkeit, kann ja das auch dafür sorgen, dass wir direkt ins Machen gegangen sind und dann Assistenten gebaut haben.
Genau, und... Es wird ja keiner gezwungen. Also wenn auch nach dem Punkt jemand sagt, das kann ich nicht gebrauchen oder das möchte ich nicht benutzen, dann ist das auch in Ordnung. Wichtig ist, dass jeder weiß, dass es das gibt, wie es grob funktioniert und dass es nicht mehr weggehen wird. Ja, okay, noch nicht gezogen.
Das zeigt sich dann nächstes Jahr, je nachdem, wie sich das bezieht. Das habe ich gesagt, noch nicht gezogen. Nein, also ja, das ist Ich hoffe einfach, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer merken, welche große Hilfe das Thema sein kann. Und auch identifizieren, wo es keine Hilfe ist. Das ist ja auch ein Learning.
Also zu sagen, die E-Mail schreibe ich schnell selbst, ist ein gutes Learning. Das muss man ja dann auch erstmal ausprobieren. Dafür muss man das getestet haben. Dafür muss man gepromptet haben, wie eine E-Mail beantwortet werden soll. Und das Ergebnis ist irgendwie nicht gut genug und man arbeitet noch...
hat noch drei Schleifen und denkt sich, okay, die zehn Minuten hätte ich mir auch sparen können. Das sind aber auch Erfahrungen, das kommt dann mit der Zeit. Genau, und dafür muss man es ausprobiert haben und das Verständnis und auch das Vertrauen in sich selber im Umgang mit KI und auch, also Vertrauen in KI möchte ich bitte in Anführungsstriche setzen, aber auch das Vertrauen, das kommt nur mit der praktischen Anwendung. Also Hemmschwellen können ja nur abgebaut werden, wenn man es ausprobiert. Und wenn sich jemand dann entscheidet, dass er es nicht machen möchte, ist das auch okay.
Ja, definitiv. Jetzt haben wir super viel über das Thema, wie man schult und trainiert, gesprochen. Im Vorgespräch hast du ja kurz gesagt, dass deine Herangehensweise Strategie, Training und dann Anwendungsfälle ist. Wie kommt ihr dann in den nächsten Schritt? Also du hast jetzt gesagt, okay, dann gibt es ein paar Assistenz, so eine Assistenz Datenbank, die man nutzen kann intern.
Das sind ja ein bisschen, ein bisschen Workflow Optimierer oder ein bisschen Prozess Optimierer in dem Fall wahrscheinlich. Aber es sind keine konkreten Tools, die in Anführungszeichen, gebaut werden oder vielleicht sogar den LeserInnen zur Verfügung gestellt werden. Wie kommt ihr dann in den nächsten Schritt? Was macht ihr da aktuell? Wo ist also deine Position dann, wenn es ums wirkliche Umsetzen geht?
Das ist unterschiedlich. Zum einen entstehen durch die Schulung und die Beschäftigung mit KI auch konkrete Ideen für größere Use Cases abseits von Assistenten. Das ist ganz klar. Und meine Rolle ist sehr flexibel von Projektleitung bis hin zu wirklich Beraterin ist da alles drin, je nachdem, wie es gebraucht wird. Also zum einen kommen Ideen in der Benutzung mit KI.
Einfach, wenn man verstanden hat, was alles geht, kommen einem auch Ideen, was das alles lösen kann. Dann kommen Ideen natürlich von mir. durch Marktbeobachtung, ich bin auf Veranstaltungen, ich versuche sehr viel zu Netzwerken im Verlagsbereich und Vorträgen zu lauschen und mich auszutauschen. Da kommen Ideen, ehrlich gesagt auch ganz viele Use Cases im Verlagsbereich liegen auf der Straße. Das sind die Low Hanging Fruits, über die wir hier gerade sprechen.
Ich glaube, wir sprechen alle über das Gleiche auf der ganzen Welt im Verlagswesen. Natürlich gibt es mal Ausreißer von Indien, gibt es irgendwie einen Ad-Chat, da kannst du mit Anzeigen chatten und der Anzeigenkunde erfährt dann natürlich ganz viel über die Leser von India Today, ist das glaube ich, oder India Times? Das sind natürlich mal so Ausreißer, die finde ich auch dann ganz spannend und da möchte ich auch darüber Bescheid wissen, aber abseits davon, ehrlich gesagt, reden wir über die low-hanging fruits, wir reden über Chat-Produkte, wir reden über Content-Versionen, also Audio-Versionen oder Summaries oder so. leichte Sprache über kürzere Teaser. Wir reden über Content-Formate für Social.
Wir reden über Unterstützung bei der Erstellung von Artikeln im Sinne von SEO-Titles, Erstellung und so weiter. Ja. Das ist so meine Beobachtung und da Das ist nicht besonders innovativ, will ich damit sagen, diese Ideen, die wir haben, die natürlich trotzdem aber innovativ sind, weil es nicht überall gemacht wird und weil wir uns natürlich auch ganz genau überlegen, was wir machen wollen als FAZ und was wir machen können, um das Vertrauen nicht zu schädigen und diesen exzellenten Journalismus, der unser Kern ist, nicht zu gefährden. Und dann, das ist so das zweite, würde ich sagen, also Marktbeobachtung im weiteren Sinne, beziehungsweise naheliegende Dinge. Und das dritte ist im Austausch mit zum Beispiel den Produktmanagern, bei denen ich auch sitze praktischerweise räumlich im Büro.
Ich lese Dinge, ich finde irgendwas und dann sage ich, guck mal, ich habe das gesehen, ist das nicht total cool, damit könnten wir doch das und das tun oder die Product Managerin sagt, ja, oh wow, ich hatte so eine ähnliche Idee, wir könnten das und das mal ausprobieren. Und das wäre dann auch, da ist der Weg, dass wir oft über Proof of Concepts dann die Idee testen und das auch teilweise mit externen Dienstleistern entweder selbst gebaut, wir haben keine Entwickler oder Entwicklerinnen bei uns. Genau, das heißt, das bilden wir dann extern ab, auch die POGs, um die Idee zu testen, um zu gucken, ob es das ist, was wir wollen und wenn es das ist, dann geht das sozusagen ins Machen. Wir haben auch intern, mit dem Data Team arbeite ich auch zum Beispiel in einem Projekt, was intern getrieben war, was eine Idee war von… aus dem Bereich ein interner Wissenschat, also ein Rack aufzubauen mit unseren Daten, Dateien, vielleicht auch sogar irgendwann mal E-Mails und Teams-Nachrichten, die man zu diesem Index hinzufügen kann von dem Rack. Und das hat ein Kollege aus dem Data-Team selber den Pock gemacht.
Also dafür hat er sich dann mal Zeit genommen, um das umzusetzen. Und Und wenn es Ideen gibt, die es schon gab, die vielleicht auch manchmal von extern kommen, dann ist meine Funktion eher beratend, zur Seite zu stehen, Fragen zu stellen, zu verstehen, was die Technologie dahinter ist, ob es aus meiner Sicht das Richtige ist und da das Projekt dann zu begleiten. willst du konkret auch wissen vielleicht? Was habt ihr denn? Ja, genau, wäre gar nicht schlecht, so ein, zwei interne Produkte oder sowas.
Genau, also den Wissenschat habe ich gerade schon angesprochen, da sind wir über den POC gerade noch nicht hinaus, aber arbeiten noch dieses Jahr auch dran, das vielleicht etwas größer zu machen, im Sinne von, abseits von dem, wir haben aktuell den Use Case Onboarding, dass man also fragen kann, wie melde ich mich krank, äh, wie melde ich Besucher an? Also diese ganze als neue Mitarbeiterin, die Fragen, die man hat, die in diesem Chat beantwortet werden und das Rack sozusagen die richtige Antwort aus dem Index sucht. Wir haben im Bereich Kundenservice, gucken wir, wie wir da unterstützen können, es für die Kunden einfacher machen können. Und dann, Hinweise und Informationen zu finden über Ihr Abo und andere Dinge oder Hilfe zu finden. Dann haben wir Leser und Leserinnen gerichtet, arbeiten wir an mehreren Features.
Eins, was es schon gibt, ist das Summary-Feature. In der App haben wir ein Feature, mit dem man sich die Artikel zusammenfassen lassen kann. Das ist aktuell auf 30 Prozent der Artikel etwa, weil nicht alle Ressorts dabei sind. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung dieser Summaries, um auch alle anderen Ressorts damit einbinden zu können. Das ist unser großes Ziel.
Das Projekt ist vor anderthalb Jahren live gegangen, ist jetzt also nicht super neu, aber es ist trotzdem etwas, an dem wir stetig arbeiten. Die Audio-Version unserer Artikel ist jetzt kürzlich auf 11 Labs geswitcht als Dienstleister. Das heißt, wir haben sehr viel bessere Stimmen. Auch das ist jetzt keine Innovation sozusagen, aber also ein großer Unterschied zu der Stimme davor. Wir arbeiten an etwas, was mit einem, also in einem Chat-Produkt, sage ich mal, etwas skriptisch, weil wir noch nicht so weit sind, dass ich darüber sprechen kann.
Aber die Idee ist, dass Menschen in irgendeiner Form mit unseren Inhalten interagieren können. Das denken wir natürlich auch drüber nach und daran arbeiten wir aktuell, dass wir das hoffentlich im Januar machen. am release in können und wir machen uns gedanken über das thema ki und spiele relativ intensiv weil da einige naheliegende fälle bei uns aufgetaucht sind das war tatsächlich so ein klassisches ping pong ich habe irgendwo was gesehen der produktmanagerin das gezeigt und die haben da lust drauf und dann ist das irgendwie gut zum ausprobieren genau das ja, das so ganz grob. Also richtig viel in Arbeit tatsächlich, also viele verschiedene Baustellen, alles mal ein bisschen ausprobieren, wie du gesagt hast, irgendwie kleine Prototypen auch bauen. Wenn es funktioniert, dann tiefer reinschauen, wenn es nicht funktioniert, dann verwirft man es halt einfach, ist ja auch nicht verloren dann im Endeffekt.
Du hattest im Vorgespräch noch eine Sache gesagt, ich weiß nicht, ob ich die anreißen darf, digitale Zwillinge der LeserInnen. Kannst du auch noch was dazu sagen? Ja, gern. Das ist eine Idee, die zusammen mit dem zentralen Marketing entstanden ist, also abseits von dem Bereich, in dem ich jetzt arbeite, war die Idee, dass, also wir haben ein Markenportal, in dem die Designrichtlinien, die Tonalität der FAZ, also wo die gesamte Marke sozusagen einmal beschrieben ist, da gibt es Personas in diesem Markenportal, Da gibt es alle Produkte, also App, Website, Podcast und so weiter, Newsletter. Da gibt es Produktbeschreibungen für alles, was wir so tun, an Produkten haben.
Und die Idee war, dass wir das zugänglich machen über einen Chat, den wir "Digitaler Zwilling" genannt haben. Die Idee ist, dass wir die Personas, dass man sich mit denen unterhalten kann. Dass man also brainstormen kann, ob das jetzt im Product Team ist, ein neues Feature brainstormen kann. In welcher Situation nutzt du denn das Audioformat zum Beispiel unserer Artikel? Brauchst du das auch im Auto?
Brauchst du das unterwegs? Brauchst du das auch auf der Website oder nur in der App? Ja. dass auch neue Kampagnen, Social Media Posts und so weiter mit den Personas abgestimmt werden können, dass man mit denen sich austauschen kann, dass man für neue Produkte, die es gibt, Texte erstellen kann, die auf den alten basieren, die in der Tonalität unserer, der FAZ funktionieren, die Schreibweisen unserer Redaktion beachten. Also wir haben im Prinzip alles da reingepackt, was man so über die Marke und die Leserinnen und Leser wissen kann.
Und man kann ganz viele Dinge damit tun. Digitale Zwilling heißt es, weil man eben auch es nutzen kann als digitalen Zwilling unserer Audience und Dinge dort testen kann und mit der Audience brainstormen kann. Man kann aber auch neue Inhalte erstellen auf Basis dem, was dieser Assistent weiß. Ah, das ist spannend. Okay, also man versucht so ein bisschen auch daran zu gehen und zu sagen, hey, okay, wenn ich das und das jetzt schreibe, ist das spannend für dich?
Brauchst du das oder ist das eher so ein Ding, was du vielleicht mal, wenn du Langweile hast, gucken würdest, aber jetzt nicht wirklich Mehrwert bringt? Okay. Genau, also die Redaktion nutzt das nicht. Lass du vielleicht mal abgrenzen. Ah, okay.
Nicht, dass ich wüsste, die Redaktion guckt das jetzt nicht nach, um da Themen zu finden, zumindest nicht, dass ich wüsste, sondern es geht eher zu gucken, wie dreht man zum Beispiel in einen Artikel für Social, das ist die Idee, dass man sagen könnte, ich poste, der Artikel wird, oder das wird als Werbeanzeige auf Facebook gebracht, dieses Thema, wie gehen wir das am besten an für die Audience, die da unterwegs ist. Und das dann zielgruppengerecht, im Prinzip so ein bisschen kleiner Vortest, das einmal testen zu können. Ja, cool. Das ist ein spannendes Thema tatsächlich. Vor allem, wenn man so ein komplettes Brand-Dokument hat.
Okay, was sind meine Personen, was sind meine LeserInnen, was zeichnet die aus? Und das Ganze, wie ist unser Schreibstil? Und das alles reinzuführen, ist ja immer das Gleiche. Das kennst du ja sicher auch, okay. quasi wenn Schrott reingeht, kommt Schrott raus, aber wenn qualitativ Inhalte reingehen, kann man auch sehr, sehr gute Ergebnisse bekommen.
Also sehr, sehr spannend. Das wird ziemlich viel genutzt für verschiedenste Fälle, so das, was ich so höre. Und ich nutze es auch tatsächlich manchmal zum Austausch, jetzt gerade was Produktfeature angeht, um einfach nochmal eine Perspektive von jemandem zu kriegen, in dessen Haut ich wirklich überhaupt nicht stecke. Und das sind ja tatsächlich einige, also ich bin ja nicht unbedingt die Kernzielgruppe der FAZ. Und dann nochmal die Perspektive von einem klassischen FAZ-Leser, also einem älteren deutschen Mann zum Beispiel, zu bekommen, das ist für mich total hilfreich, um...
um aus seiner eigenen Bubble einfach auch mal rauszukommen. Ja, auf jeden Fall. Das ist sehr, sehr spannend. Die sind auch sehr nett zu uns, die Personas. Also die sind sehr höflich.
Oh, wow. Wenn man mit Wolfgang spricht, dann sind wir immer sehr nett und es hilft. Das ist dann auch schöner, wenn das nicht so grumpy old people sind, sondern eher... Nein, unsere Leserinnen und Leser sind super, sind natürlich extrem höflich. Das ist sehr präzise.
Sehr, sehr cool. Das ist sehr gut. Du hattest vorher gesagt, ihr habt veröffentlicht keine generierten Bilder. Habt ihr das auch nicht vor, irgendwas in die Richtung zu machen? Und warum nicht?
Also wir haben auf der... auf fatsnet/trust haben wir unsere Guidelines auch veröffentlicht, wie wir mit KI umgehen, also redaktionell umgehen und ganz klar gesagt, dass wir keine KI generierten Bilder veröffentlichen, außer sie sind wichtig für den Kontext des Artikels. Also wenn es um mit Journey geht, dann kann man natürlich mal mit Journey veröffentlichtes Bild veröffentlichen, erstelltes Bild veröffentlichen. Ich habe es ja eingangs, glaube ich, schon zweimal gesagt, also der Kern unserer, der Kern der FAZ, den müssen wir bewahren und wir müssen das Vertrauen, das uns geschenkt wird, wollen, müssen und wollen wir um jeden Preis bewahren und die Veröffentlichung, also von KI generierten Unternehmen, oder Bildern, da finde ich auch und finde die Redaktion sicher auch, müssen wir sehr, sehr vorsichtig sein und wollen wir sehr vorsichtig sein, weil das Why sozusagen von uns der Kern auch das ist, was ich glaube und hoffe, wovon wir profitieren werden in dem, was kommt oder was jetzt schon ist. auf der Suche nach relevanten Informationen und vertrauenswürdigen Quellen sollen die Leserinnen und Leser zu uns kommen und sollen sich darauf verlassen können, dass das ein Mensch geschrieben und kontrolliert hat und vor der Veröffentlichung geprüft hat.
Und ich glaube, dass das tatsächlich immer seltener der Fall sein wird. Und damit können wir dann auch das, was uns ausmacht und wofür wir stehen, seit 75 Jahren. Das wird uns hoffentlich auch helfen in der Frage, was mich sehr interessiert, wie KI-Plattformen und KI-Anbieter mit News umgehen. Genau, das widerspricht dann einfach diesem Kern, komplett KI-generierte Texte zu veröffentlichen und Bilder Wenn es, also ich würde nicht ausschließen, dass das irgendwann mal anders ist, aber ich glaube nicht, dass wir jemals eine Berichterstattung über das Ampel aus mit einem KI-generierten Bild betiteln werden. Da gehe ich jetzt einfach mal nicht von aus.
Das ist ja auch ein Teil von Journalismus, ist ja auch Bild. Bildjournalismus gibt es ja auch. Ja. Da gibt es, finde ich, jetzt auch gar nicht so viele Gründe, da KI-generierte Bilder zu benutzen. Das stimmt.
Obwohl es irgendwie auch witzig wäre, wenn Lindner Scholz küssen würde im Bild, was passiert ist. Gut, das würde ich natürlich nicht ausschließen, wenn das Kern, also wenn das irgendwie mal ein humoristischer Anspruch ist, wenn eine Klasse geschrieben wird darüber und dann wird das klar gekennzeichnet, dass das KI-generiert ist. Ja, genau. Aber spannend. Okay.
Ja, nee. Mit Blick auf die Zeit, letzte Frage. Was ist denn so für dich jetzt das Kernziel, also für dich selbst, nicht für die FAZ, sondern für dich das Kernziel jetzt für das nächste Jahr, nicht für die nächsten zwei Jahre, ich glaube, das ist zu weit gegriffen, aber für das nächste Jahr im Bereich KI? Ich wünsche mir, dass KI nicht als gesondertes Thema und auch nicht als gesonderte Strategie irgendwo dran geheftet wird, was es auch jetzt noch auch nicht unbedingt ist. Aber ich wünsche mir, dass es noch mehr integriert ist und ich hoffe darauf, dass wir das KI in die Strategie von Medienhäusern integriert wird und es ganzheitlich betrachtet wird, nicht isoliert.
Ich glaube, wir müssen es auch noch ein bisschen isoliert betrachten, weil Dinge wie Trainings und so weiter noch eine Rolle spielen werden. Dass aber mein Ziel wäre, dass es immer mehr integriert wird in Arbeitsabläufe, in die Strategie, dass es diffundiert, würde ich sagen, das ist mein Wort dafür, auch in Produkte. Dass es keiner, hier ist bitte KI, lieber Leser oder liebe Leserin, mach mal was damit, sondern dass es sich natürlich anfühlt, dass es unterstützt und dass es Sinn macht. Und das ist im Idealfall, dass wir flexibel bleiben. Da hoffe ich auch darauf.
Also du fragst nach einem Jahr, aber wer weiß, was in zwei Monaten ist. Ja gut, das stimmt. Mein Wunsch ist, dass wir ideal darauf vorbereitet sind, für das, was auch immer kommt, dass wir so flexibel sind und flexibel bleiben, dass wir in jeder Hinsicht auf das reagieren können, was kommt. Ob es jetzt mit Schulungen ist. weil wir in einem komplett neuen Bereich schulen müssen, dass wir vielleicht jetzt noch nicht Bescheid wissen, ob es in Produkten ist oder in der Strategie, in dem, wie wir gelesen werden, wie Menschen auf uns finden, unsere Inhalte konsumieren, dass da Flexibilität an oberster Stelle steht und dass wir somit gut vorbereitet sind.
das was kommt. Und ich bin einfach, ich bin notorisch neugierig, ich bin total gespannt. Über neue Dinge freue ich mich immer und deswegen ist das auch, glaube ich, da bin ich da im richtigen Bereich unterwegs, weil neugierig bleiben ist ein großes Ziel, was ich auf jeden Fall garantieren kann, dass ich immer neugierig bleibe. Deswegen. Definitiv.
Das ist ein sehr schöner Abschluss. Danke, Sina, für die Insights, auch für die Ratschläge an kleinere Häuser. Und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht hört man sich ja dann im nächsten Jahr nochmal, je nachdem, was so passiert. Ja, gerne.
Wenn ich mehr erzählen darf, erzähle ich auch gerne mehr. Das hört sich gut an. Perfekt. Wir hören uns, Sina. Ciao, ciao.
Ciao. Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de Wir sehen uns in der nächsten Folge. Vielen Dank.