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Vom Controller zu News: Wie Gaming-Plattformen wie Roblox die Medienwelt verändern können

Ressort21, Folge 30: Daniela Späth

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In dieser Folge spreche ich mit Daniela Späth, Lab Coordinator bei der Deutschen Welle und ex R&D Fellow beim Media Lab Bayern. Daniela ist Expertin für Innovationen im Journalismus und hat in ihrer Arbeit immer den Blick auf neue Technologien und Plattformen. Sie experimentiert vor allem mit Gaming-Plattformen wie Roblox, dem Metaverse und natürlich KI. Wir sprechen darüber, welche Rolle Gaming-Plattformen wie Roblox für Journalismus haben, wie man damit neue Zielgruppen erreicht, und warum Experimentieren der Schlüssel für die Zukunft ist. mit Sina Söhren, Senior Managerin für Künstliche Intelligenz bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Erwähnt in der Folge

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Mir hat es einfach gezeigt, dass viele Medienmarken bereits auf Roblox sind, um eben über diesen Kanal sozusagen, vielleicht nicht unbedingt, um ihre Inhalte dort zu platzieren, weil das geht gar nicht so einfach bei Roblox, aber um die überhaupt nutzende Ansicht zu binden und überhaupt auf die Marke aufmerksam zu machen. Ich glaube, dafür kann Roblox ein ganz guter Weg sein. Und die BBC hat letztes Jahr eine große Experience rausgebracht. Und in dem Moment wusste ich, okay, es ist... Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen.

Moin aus Kiel zur neuen Folge von Ressort21, dem Podcast über Innovation und Digitalisierung in der Verlags- und Medienwelt. Ich bin Tim Großmann und spreche heute mit Daniela Späth, Lab Coordinator bei der Deutschen Welle und Ex-R&D Fellow bei Media Lab Bayern. Daniela ist Expertin für Innovation im Journalismus und hat bei ihrer Arbeit immer einen Blick auf neue Technologien und Plattformen. Unter anderem experimentiert sie mit Gaming-Plattformen wie Roblox, dem Metaverse und natürlich KI. Wir sprechen darüber, welche Relevanz Gaming-Plattformen für Journalismus haben, wie man damit neue Zielgruppen erreicht und warum Experimentieren der Schlüssel für die Zukunft ist.

Aber genug erzählt, viel Spaß bei der Folge. Moin Daniela. Hallo, moin. Wie geht's? Ja, sehr gut und selbst?

Ja, kann mich nicht beklagen. Ich freue mich hier zu sein. Ja, so muss das sein. Ich bin ja selber auch ein großer Fan von diesem ganzen Experimentieren-Thema, neue Plattformen ausprobieren. Da bist du ja Expertin für, deswegen freue ich mich umso mehr auf die Folge.

Bevor wir aber darüber sprechen, sprechen wir ein bisschen über dich, was du deine Vergangenheit ist, beziehungsweise wo du so ein bisschen platziert bist und was du auch, was genau das Media Lab ist. Also vielleicht kannst du mal ein bisschen uns durchführen durch deinen Werdegang und dann springen wir demnächst in das neue Thema. Ja, gerne. Also genau, ich bin Anni Daspeth und arbeite als die W Lab Coordinator, so heißt mein offizieller Titel. Und das Lab ist ein Innovationslabor innerhalb der Deutschen Welle.

Und dort entwickeln wir in interdisziplinären Teams Produkte an der Schnittstelle zwischen Technik und Journalismus. Und ich bin dazu gekommen, ich will gar nicht sagen über Umwege, weil das stimmt gar nicht, aber ich habe erstmal jahrelang, also ich habe bei der Deutschen Welle volontiert, also ein ganz normales Volontariat gemacht und danach als Reporterin relativ lang gearbeitet, als Social Media Redakteurin auch. Und hatte aber immer schon auch, ehrlich gesagt, wenn ich darüber nachdenke, auch über die Sachen, über die ich berichtet habe. Ich habe auch oft über Tech-Themen berichtet, über technische Innovationen schon damals. Und das hat mich einfach inhaltlich auch immer schon interessiert.

Und dann hat sich die Gelegenheit ergeben, dass ich im Lab eine Kollegin vertreten kann. Und dann bin ich irgendwie hängengeblieben. Ach was. Und wofür steht das W im Lab? Welle?

Welle Lab oder? Deutsche Welle. Ah, DW, okay. DW Lab, okay. Genau, DW, Deutsche Welle.

Der Hauptkern, die Hauptkernaspekte von diesem Lab, also was machst du dort vor allem? Also genau, das ist so ein bisschen, ich habe gerade selber nochmal nachgeschaut eigentlich, was eigentlich meine Rolle ist. Also offiziell, wie gesagt, DW Lab Coordinator, das heißt... letztendlich bin ich so eine Art Koordinationsstelle. Wenn ich es jetzt in anderen Wörtern beschreiben würde, wäre es so etwas wie Innovationsmanagerin.

Das ist vielleicht das, was es am ehesten trifft. Oder auch Projektleitung. Manchmal bin ich aber auch ein bisschen so etwas wie jemand, bei dem man sich ausholen kann. Oder so eine Feuerwehrfrau. Es hängt immer so ein bisschen davon ab, wo es gerade brennt, sage ich mal.

Aber meine Rolle ist im Prinzip, die roten Fäden in der Hand zu halten oder beziehungsweise nicht aus den Augen zu verlieren und die Produkte so umzusetzen, dass sozusagen alle damit zufrieden sind. Also ich kümmere mich praktisch um den Rahmen oder gebe den Rahmen vor und gemeinsam im Team entwickeln wir dann die Produkte. Cool. Okay. Und was kann man sich darunter vorstellen?

Also im Lab erhofft man sich ja irgendwelche neuen experimentellen Produkte. Hast du zwei, drei Beispiele, was da schon so gebaut wurde, worauf man sich fokussiert und was vielleicht auch schon implementiert wurde? Ja, wir haben sehr viele Sachen ausprobiert. Ich weiß ehrlich gesagt gerade gar nicht, wie viele Produkte wir entwickelt haben. Ich spreche von Produkten, weil es nicht unbedingt immer Formate sind, weil wir haben auch noch eine Formatentwicklung.

Das davon trennen wir, also dafür distanzieren wir uns. Also wir sind ein Team, aber wir machen eher neue Plattformen, neue Technologien und die Formatentwicklung macht, ich sage mal, Formate für YouTube zum Beispiel. Und wir im Lab haben zum Beispiel Produkte gemacht wie ein Twitch-Projekt, weil Twitch war damals eine neue Plattform für die Deutsche Welle. Nicht insgesamt neu, aber für die Deutsche Welle. Dort haben wir mit Livestream experimentiert und auch mit dem, ich sag mal, Community-Driven-Projekt.

die Community-Driven-Aspekte, die es vielleicht auch bei YouTube nicht so gibt. Wir hatten auch experimentiert. Damals war das noch Twitter Spaces. Mittlerweile heißt das X Spaces, also im Prinzip Audio Live Streaming. Das fand ich auch eine Zeit lang ganz interessant.

Momentan konzentrieren wir uns komplett auf KI. Überraschung. Wer hätte es gedacht. Genau. Das heißt, alle Projekte bzw.

Produkte zahlen jetzt im Prinzip auf KI ein. Das heißt, alles im weitesten Sinne von synthetischen Stimmen. Das ist etwas, was uns besonders interessiert, weil die Deutsche Welle berichtet in 32 verschiedenen Sprachen und deswegen sind synthetische Stimmen für uns besonders interessant. Und uns interessieren aber auch andere Bereiche wie Chatbots. Daran arbeiten wir auch gerade, beziehungsweise auch sowas wie Generative Video.

Aber da muss man mal gucken, was wir da machen dürfen und können. Aber dafür ist genau das Lab auch ehrlich gesagt da, dass wir Dinge ausprobieren können. Vielleicht auch, um zu scheitern, um dann vielleicht festzustellen, okay, bis dahin und nicht weiter aus vielleicht auch gar nicht technischen Gründen, sondern vielleicht auch aus ethischen Gründen oder rechtlichen Gründen zum Beispiel. Ja, und weißt du, welche Produkte es dann wirklich zu den EndkonsumentInnen geschafft haben, die aus dem Lab entstanden sind? Ja, also wir haben, ich habe es auch nochmal nachgeschaut, so ungefähr durchschnittlich sind es anscheinend immer so 25 Prozent, die von der Ursprungsidee erst bis sozusagen, ans Ende schaffen.

Wir haben aber so einen Prozess, der geht über vier Stufen. Also das heißt, eine Idee muss schon lange durchhalten. Das ist schon fast ein Marathon. Und die Idee geht bei uns, also genau, wir fangen meistens an mit so einer Art Ideation Day. Also das heißt, wir entwickeln die Idee erst mal an einem Tag mit den jeweiligen Teams, dann kommt die Idee, wenn sie uns überzeugt, das ist schon die erste Hürde, ja, ins Lab sagen wir dann, also das heißt, wir machen dann so eine Art Lab Sprint, also wir versuchen dann innerhalb von einer Woche, manchmal auch zwei, je nachdem, wie aufwendig das Produkt ein Prototyp umzusetzen.

Der muss aber noch nicht veröffentlicht sein. Im besten Fall ist es einfach nur erstmal ein Experiment, um festzustellen, ob die Technik taugt, ob das uns selbst überzeugt. Also das ist so ein bisschen dieser Experimentierraum, den man sonst auch bei uns nicht hat. Den haben wir eigentlich auch nur im Lab. Und nach dieser einen Woche entscheiden wir uns wiederum, ob wir das Projekt weiterführen wollen oder nicht.

Weil manchmal ist es so, dass uns vielleicht das Produkt selbst nicht überzeugt. Vielleicht möchte die Redaktion das gar nicht weiterführen. Also das hängt von ganz vielen verschiedenen Faktoren ab. Aber wenn es so sein sollte, dass alle überzeugt sind, dann würden wir noch eine Pilotphase dranhängen und die dauert mehrere Monate. Da geht es dann tatsächlich darum, die Dinge dann auch sozusagen direkt zu testen, auch öffentlich zu testen.

Und als Beispiel, weil du hattest ja auch gerade gefragt nach Beispielen. Das Switch-Projekt war zum Beispiel auch live für drei Monate. Dann hatten wir auch dieses Twitter Spaces Projekt, was wir vor ein paar Jahren mal durchgeführt hatten. Das war auch online. Und wir hatten auch zwischendurch TikTok Kanäle gelauncht.

TikTok ist jetzt heutzutage nicht mehr neu, war aber damals relativ neu. Und die Kanäle sind auch noch relativ erfolgreich. Ich glaube, die W Espanyol, was sich an ein mexikanisches Zielpublikum wendet. Ich glaube, ich habe es gar nicht mehr nachgeschaut. Es hat jetzt mittlerweile mehr als 500.000 Abonnenten.

Und einen TikTok-Kanal für das türkische Publikum, +90, da habe ich jetzt auch nicht mehr nachgeschaut. Weil sobald die Kanäle veröffentlicht sind und laufen, dann ziehen wir uns da natürlich auch irgendwann raus. Weil wir können nur bis zur Pilotphase finanzieren und danach müssen die Redaktionen selbst entscheiden, ob sie dafür Budget aufwenden wollen oder nicht. Ja, wie ist da so das generelle Feeling? Also du hattest jetzt gesagt, Tests von neuen Plattformen, neuen Formaten auch teilweise.

Wie ist da so die Resonanz von Redaktion und vielleicht auch teilweise eine Vermarktung? Also sind die, ist euer Lab natürlich, aber sind die da sehr offen oder sind die eher so, oh ne, nicht schon wieder sowas, was wir jetzt hier rumdaddeln müssen? Wie ist da so das Feeling im Team? Also das Feeling ist total unterschiedlich, je nach Team. Und normalerweise arbeiten wir auch so, dass wir nicht versuchen, unsere eigenen Ideen durchzudrücken, sondern im Gegenteil, dass wir die Teams um Ideen bitten sozusagen.

Also dass wir immer so arbeiten, dass wir eigentlich die Ideen immer aus dem Haus kriegen und nicht, dass wir Ideen entwickeln, die wir dann mit jemand anderem umsetzen. Weil wenn die Idee von einem Team selbst kommt, dann haben sie oft ein eigenes Interesse, dass es auch umgesetzt wird. Also wir nennen das auch so ein bisschen Product Owner, also jemand, der sich auch wirklich verantwortlich für das Produkt fühlt. Und wenn es nämlich diese Person nicht gibt oder wenn eine Idee, ich sag mal, sich fremd anfühlt, dann ist die Motivation häufig geringer. Das ist zumindest unsere Erfahrung.

Und deswegen versuchen wir dafür zu sorgen, dass wir gute Ideen entwickelt kriegen, aber sie nicht selbst entwickeln, sondern wir lassen die Ideen entwickeln von den Mitarbeitenden und wissen aber dann auch, dass die Motivation bei denen meistens höher ist, wenn die Idee aus ihren eigenen Reihen kommt und nicht von unten, sozusagen von oben aufgedrückt wird. Ja, also es ist eher ein Austausch, als dass es so ist, dass ihr euch überlegt, hey, keine Ahnung, jetzt Red Note oder wie das heißt, diese chinesische Plattform ist jetzt in Amerika voll im Hype, da müssen wir auf jeden Fall sofort was machen, ohne dass die Redaktion überhaupt in Betracht zieht, dass das relevant sein könnte. Also so ist es nicht, sondern die kommen mit Impulsen und ihr nehmt die Impulse auf. Ich würde sagen beides. Also wenn es so sein sollte, ich kenne die Plattform nicht, ich habe mich bisher noch nicht damit beschäftigt, weil wir ja nur KI machen gerade.

Aber wenn wir das zum Beispiel als Beispiel, dann würden wir das schon, wir würden dann schon den Impuls setzen und zum Beispiel der Redaktion, vielleicht würden wir auch jemanden einladen, der die Plattform kennt, vielleicht eine Expertin, einen externen Experten vielleicht oder vielleicht sogar jemand von der Plattform und der Redaktion sozusagen, warum es wichtig sein könnte. Aber die Idee würden wir trotzdem wiederum mit der Redaktion entwickeln. Aber wir würden Ihnen immer offen lassen, ob Sie das möchten oder nicht, weil vielleicht haben Sie andere Prioritäten und möchten gerade nicht unbedingt noch eine neue Plattform öffnen. Weil wir haben die Erfahrung gemacht, wenn Sie das nicht wollen, dann können wir nichts durchbringen und wir wollen auch niemanden dazu zwingen. Also es ist ein schmaler Grad manchmal, aber was wir schon tun können, sind Impulse setzen mit neuen Plattformen oder auch Expertinnen einladen, die die Plattform kennen und auch darauf hinweisen, dass es wichtig sein könnte, sich damit auseinandersetzen und dass wir auch den Rahmen schaffen, um Ideen zu entwickeln, die man zum Beispiel für diese Plattform entwickeln könnte.

Aber letztendlich ist es immer so ein bisschen ein Geben und Ernehmen, sage ich mal. Untertitelung des ZDF für funk, 2017 Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de. Genau, ich hatte ja am Anfang ja schon kurz gesagt, dass ich ein Riesenfan bin von Experimentieren mit neuen Plattformen und neuen Produkten auch tatsächlich. Ein Thema, was du jetzt ja meintest, ihr macht hauptsächlich KI, also ist jetzt wahrscheinlich nicht mehr so im Fokus.

Warum ich dich ja auch angeschrieben hatte, ist Roblox, also diese Gaming-Plattform, die gerade bei jüngeren, nicht nur, aber vor allem bei jüngeren Leuten so ein bisschen im Fokus ist, Spaß macht, beziehungsweise halt auch auf spielerische Weise dann zum Beispiel mal ein Thema reinbringen kann. Vielleicht kannst du da ein bisschen erzählen kurz, was Roblox eigentlich ist und was ihr da für Ideen hattet, wie ihr da reingegangen seid und ähnliches. Ja, gerne. Also ich habe mich sehr intensiv mit Roblox auseinandergesetzt im Rahmen des Media Lab Bayern Fellowships. Ich hatte das Vergnügen, ein halbes Jahr sozusagen Geld zu bekommen, um mich mit dem Thema Roblox zu beschäftigen und habe das also nicht im Rahmen der Deutschen Welle gemacht.

Das muss ich nur einmal kurz klarstellen, dass es nicht vermischt wird. Und Ja, ich fand Roblox, ich muss aber sagen, genau, ich bin über die deutsche Welle auf Roblox gekommen, weil wir vor ein paar Jahren mal, als wir noch nicht diesen KI-Fokus hatten, uns mit verschiedenen Metaverse-Plattformen auseinandergesetzt hatten. Wir hatten einfach nur einen Tag oder zwei Tage einen Workshop und haben uns einfach verschiedene Metaverse-Plattformen angeschaut, weil damals war Metaverse tatsächlich auch so ein Trendthema und wir dachten, vielleicht wäre es auch schlau, auf die ein oder andere Plattform zu setzen. Und weil wir uns aber nicht sicher waren, welche hätte vielleicht das größte Potenzial auch für die deutsche Welle, haben wir uns einfach die verschiedenen Plattformen einfach mal angeschaut. Und Roblox war neben anderen auch, wir hatten auch die Centraland uns angeschaut und VRChat.

An die beiden kann ich mich auf jeden Fall noch erinnern. Ich weiß nicht, vielleicht war noch eine dritte dabei oder eine vierte. Und Roblox stach damals schon heraus, weil es damals schon eine riesengroße Nutzerbasis hatte im Vergleich zu diesen anderen beiden Plattformen und auch sehr junge Nutzende. Und ich war damals schon so geflasht von diesen Zahlen. Und ich dachte mir dann...

Warum hat diese Plattform niemand auf dem Schirm? Das kann doch nicht wahr sein. Und habe mich dann eben damit beworben beim Media Lab Bayern, um dem so ein bisschen nachzugehen. Genau. Und was es ist, es ist letztendlich eine Spieleplattform.

Das war mir am Anfang auch nicht so bewusst. Ich dachte, es ist einfach nur ein Spiel, aber das ist nicht so. Es ist eine Spieleplattform. Man kann sich das ein bisschen vorstellen wie YouTube im Prinzip, dass man auch nicht nur ein Video hat. sondern eben eine Plattform für ganz viele verschiedene Video-Formate letztendlich.

Und bei Roblox ist es so ähnlich. Da kann jeder sein eigenes Spiel hochladen und man kann auch nach Spielen suchen und so. Das sind sozusagen ganz viele Minigames, beziehungsweise Roblox selber nennt sie Experiences, wo man dann im Prinzip auch von einem Spiel zum nächsten hoppen kann. Teilweise sind die auch relativ schnell durchgespielt, aber es gibt auch sehr unterschiedliche, sehr komplexe Spiele bis hin zu Minigames, die man so in zwei Minuten durchspielen kann. Ja, das finde ich super spannend.

Die Frage ist jetzt so ein bisschen: Wie spannt man da den Bogen zur Verlag/Medienlandschaft? Was könnte da der Vorteil sein oder was könnte man darüber machen, was relevant ist für die eigene Marke? Ja, ich habe mich genau mit dieser Frage beschäftigt, weil ich habe damals, als ich zum ersten Mal auf Roblox gestoßen bin, bin ich erst mal auf so Experiences gestoßen von, ich sage mal, Luxusmarken, sowas wie, oder was heißt Luxusmarken, von Marken generell. Ich wusste, dass ein paar Modemarken auf jeden Fall da sind. Also Hilfiger wusste ich, Adidas, glaube ich, hat auch was oder Nike, es gibt Nike Land.

Spotify hat dann auch eine Island Experience gehabt auf Roblox. Also so solche Marken. Netflix ist mittlerweile auch auf Roblox. Und dann habe ich mich aber auch auf die Suche gemacht und habe mich gefragt, gibt es nicht auch Medien, die auf Roblox schon sind? Und siehe da, ja, tatsächlich ziemlich viele skandinavische Medien.

Das hat mich auch selbst überrascht. Aber auch natürlich, weil die Zahlen auch relativ hoch sind, auch dort, also generell in Europa, aber nicht nur in Europa, weltweit sind die Zahlen von Roblox ziemlich hoch. Aber auch in Skandinavien und Europa. Der norwegische Rundfunk experimentiert mit Roblox, der dänische Rundfunk experimentiert mit Roblox. Und es gibt ein öffentlich-rechtliches Unternehmen in, ich muss kurz überlegen, in Belgien und Finnland, genau.

Die Finnen sind die, die am weitesten sind. Die haben schon mittlerweile drei verschiedene Experiences in Roblox gebaut. Und sie haben, also ich habe mit allen gesprochen, die irgendeine Art von Medienunternehmen haben, vor allem öffentlich-rechtliche, weil das ist auch da, woher ich komme. Und habe mich eben auch gefragt, warum seid ihr auf Roblox? Und es ist natürlich, um die jüngeren Zielgruppen zu erreichen, weil viele sind einfach nicht, viele, die meisten gucken auf jeden Fall nicht mehr TV.

Das heißt, das ist sowieso, ich sage mal, ich will nicht sagen Geschichte, aber es wird einfach immer unwichtiger, zumindest für junge Zielgruppen. YouTube, vielleicht werden sie älter werden, aber was ist mit so 14-jährigen? Einige davon sind vielleicht schon auf TikTok, vielleicht aber ist TikTok auch schon wieder ein bisschen zu alt. Weil wenn ich darüber nachdenke, ich war so diese Facebook-Generation, ich bin jetzt bei LinkedIn hängen geblieben und bei Instagram. Aber ich bin auch für TikTok schon ein Tick zu alt.

Also ich nutze es noch aus beruflichen Gründen, aber ich bin für TikTok zu alt. Wie ist es dann mit Leuten, die jetzt TikTok nutzen? Für die ist doch irgendwann auch TikTok zu alt. Und ich frage mich immer so ein bisschen, was ist die nächste Plattform? Und ich glaube, es ist Roblox.

Und ja, mir hat es einfach gezeigt, dass viele Medienmarken bereits auf Roblox sind, um eben über diesen Kanal sozusagen, vielleicht nicht unbedingt um ihre Inhalte dort zu platzieren, weil das geht gar nicht so einfach bei Roblox, aber um die überhaupt nutzende Ansicht zu binden und überhaupt auf die Marke aufmerksam zu machen. Ich glaube, dafür kann Roblox ein ganz guter Weg gehen. sein. Und die BBC hat letztes Jahr eine große Experience rausgebracht. Und in dem Moment wusste ich, okay, es ist nicht mehr von der Hand zu weisen.

Crazy, okay. Aber das ist spannend. Das erinnert mich so ein bisschen, also ich ich meine offensichtlich in Deutschland, ich weiß nicht, ob das irgendjemand schon mal angeguckt hat, außer du jetzt im Verlagskontext oder im Medienkontext, aber es fühlt sich so ein bisschen so an wie das ganze TikTok-Thema. Es gibt heutzutage noch oder immer noch viele Verlage, die nicht mal TikTok bespielen, selbst wenn sie Instagram bespielen und da noch vorsichtig sind, ob das überhaupt irgendwas Relevantes ist, gerade zur Markenstärkung bei verschiedenen Zielgruppen. Und dass man sich jetzt vorstellt, dass diese Titel oder diese Verlage dann rumgehen und sagen, wir machen eine Roblox-Experience.

Einerseits offensichtlich haben sie gar nicht das Geld dafür, da irgendwie jemanden einzustellen oder zu beauftragen, der sowas macht. Aber andererseits ist es wahrscheinlich auch wieder so ein Belächeln von der Plattform als nicht relevant oder was soll ich da? Also wie kriege ich da zahlende Abonnentinnen im Endeffekt nachher her? Aber wie du sagst, das ist so ein Markenbild und du brauchst ja auch Exposure an die jungen Leute. Und das sieht man ja zum Beispiel auch bei den ganzen Musikern, die bei Fortnite in diesen Events teilgenommen haben und da Live-Konzerte im Fortnite-Universum gemacht haben.

einfach nur, um präsent zu sein. Also es war, so wie ich das verstanden habe, war das ja sogar kostenlos. Und dass so ein großer Artist ein kostenloses Konzert anbietet, wo gibt es das denn überhaupt? Aber es ist halt Markenbindung. Er bindet die sehr, sehr jungen Leute an seine Marke, an seine Personen.

Also super spannendes Thema. Ja, das ist ein voll der wichtige Punkt, den du sagst, glaube ich, weil das hat tatsächlich auch einer meiner Expertinnen, den ich gefragt hatte, der ist Metaverse Lead beim finnischen Pendant sozusagen zum Öffentlich-Rechtlichen und der schon einige Experiences gebaut hatte. Und ich fand, das ist mir bis heute dieses Zitat im Kopf geblieben. Er hat gesagt, ja, damals war TikTok auch so belächelt, weil es war ja damals auch Musical.ly und es waren immer diese lustigen Leute, die tanzen. Aber selbst ich habe mich da auch wieder erkannt.

Ich konnte es damals auch nicht ernst nehmen. Ich dachte mir, das wird niemals eine journalistische Plattform werden. Sorry, aber die tanzen dann irgendwie dumm rum. Die Clips sind irgendwie 20 Sekunden lang. Die können mir doch nicht erzählen, dass da seriöser Journalismus drauf gemacht wird.

Aber siehe da, heutzutage jedes mehr oder weniger ernstzunehmende Medienunternehmen, dass es sich zumindest leisten kann, Ist längst auf TikTok, selbst die Zeit oder größere Verlage oder auch die Süddeutsche Zeitung und so. Also an TikTok kommt man heutzutage eh kaum vorbei. Und er glaubt, dass das Gleiche auch mit Roblox passiert. Da gibt es im Moment noch nicht so viele journalistische Inhalte oder, ich sag mal, Spiele, die sich an Journalismus orientieren. Aber es gibt erste Beispiele.

Und bei TikTok war das damals ähnlich, dass... erst mal so kleinere Marken vielleicht angefangen haben, auf TikTok auch journalistische Inhalte zu platzieren. Und heutzutage ist das gang und gäbe und so viele Medien sind bereits auf TikTok, also vielleicht demnächst auch auf Roblox. Wie erfährst du das jetzt im öffentlich-rechtlichen Bereich bezüglich... Alter der EntscheiderInnen.

Also wie ich mir das ja vorstellen kann, auch so ein bisschen ist das in der oberen Etage, die nachher die Entscheidung treffen, dann etwas ältere Personen, sei es jetzt Männer oder Frauen, ist ja egal, sitzen, die dann so sagen, okay, naja, aber wo kommt da das Geld raus? Also wenn ich das jetzt mache, dann investiere ich da Geld, irgendwas. Aber wo kommt das raus? Bei TikTok ist es ja, hatte ich letztens ein spannendes Gespräch, gerade mit jemand von der Zeit, wo auch bald ein Podcast kommt, by the way. Genau, bezüglich, aber gibt es da denn schon große Conversions von TikTok runter zu der Nachrichtenseite, um Abos zu generieren oder ähnliches?

Und sie meinte tatsächlich faktisch, nein. Es ist möglich, über das Profil wegzulinken, aber das ist ja gar nicht die Intention von TikTok. Das ist einfach nicht so. Und trotzdem ist es so relevant, dort präsent zu sein und den Market aufzubauen, gerade für die Zielgruppe, die aktiv TikTok nutzen. Von dem her, wie kriegst du das so mit von oben in Anführungszeichen?

Ja, ich meine, ich kann jetzt für die Deutsche Welle nicht sprechen, weil wir kein Verlag sind. Das heißt, da spielt das nicht die Rolle. Da geht es eher darum, wie man eine junge Zielgruppe erreichen kann. Und wie gesagt, der Fokus ist gerade jetzt eher bei KI. Ähm...

Ja, ich kann diese Debatte total verstehen und ich glaube, es gibt leider nicht so die perfekte Lösung. Ich glaube nur, es ist so ein bisschen die Frage der tatsächlichen Relevanz. Also wenn man relevant bleiben will, glaube ich, kommt man nicht dran vorbei, sich auch mit diesen Plattformen zu beschäftigen, auch wenn es am Ende erst mal nur in Anführungszeichen Markenbindung ist. Weil die Frage ist auch, wenn man es nicht macht und auf die alten Plattformen geht, ich weiß nicht, an den alten Plattformen festhält, werden aber nach und nach, ich will nicht sagen, die Leute wettsterben, das Ding ist ein bisschen krass, aber dass dann, naja, aber dass die, dann fehlt halt so ein bisschen tatsächlich die Bindung an die Jüngeren. Wie will man die noch überhaupt an den Verlag, auf den Verlag aufmerksam machen?

Und ich frage mich ein bisschen, ob man es vielleicht anders sehen sollte, nicht unbedingt als direkte Conversion. Und ich verstehe, dass Verlage unter einem ganz anderen finanziellen Druck stehen und dass eine Conversion natürlich viel wichtiger ist als vielleicht für Öffentlich-Rechtliche. Aber es ist vielleicht der Schritt davor. Also man muss ja erst mal auf sich aufmerksam machen. Leute überhaupt auf die Marke aufmerksam machen, dass sie überhaupt wissen, okay, es gibt sie und vielleicht, wenn sie etwas älter werden, wird die Marke oder die Webseite oder was auch immer das Produkt ist, dann auch wirklich relevant für die Zielgruppe.

Wenn sie aber dann keine Touchpoints gehabt hat vorher, egal jetzt über Roblox, über TikTok oder was auch immer, dann wird es, glaube ich, schwierig sein, neue Kunden zu gewinnen. glaube ich. Aber ja, ich weiß auch, bei Roblox zum Beispiel kann man auch keine Links platzieren oder auf Webseitenartikel verlinken. Das geht leider nicht. Dafür ist die Plattform nicht geeignet und auch nicht gedacht.

Und am Ende muss ein Verlag auch einfach selbst entscheiden, ob es es wert ist, dass man sozusagen am Anfang oder vielleicht auch nie eine Conversion zumindest nicht am Anfang kriegt, aber ob es nicht vielleicht doch auf was anderes einzahlt, nämlich Relevanz. Aber das ist eine Frage, die das muss die Verlage am wohl selbst. Intern müssen die intern diskutieren. Das stimmt. Du hast ja auf LinkedIn auch mehrere Posts geteilt, wo du so ein bisschen deine.

Ja, Journey dokumentiert hast, wie du selber auch so eine Experience bost. Vielleicht als Abschluss zu dem Roblox-Thema, wie kompliziert war das? Also wenn ich jetzt sage, okay, hey, die Skandinavier machen das, ich sollte vielleicht doch mal ein bisschen gucken, ob ich da nicht jemand kriege dazu, da ein bisschen rumzuspielen. Wie kompliziert ist das? Also wie kann man sich das vorstellen?

Ja, es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, sage ich mal, weil ich selbst kann nur rudimentär programmieren, ein bisschen. Ich habe ein paar Python-Kurse mal gemacht, aber ehrlich gesagt, ich bin am Ende doch Journalistin und nicht Programmiererin. Das muss ich mir irgendwann eingestehen. Aber gerade für Leute wie mich, glaube ich, die schon ein bisschen Vorkenntnisse haben, aber nicht programmieren können eigentlich, dafür so Tools wie ChatGPT, ich hätte auch andere nutzen können, aber ich habe ChatGPT genutzt, weil es einfach am einfachsten für mich war. Vielleicht nicht so blöd und spart natürlich auch Geld, wenn man ehrlich ist.

Ich habe niemanden beauftragt. Ich habe es einfach selbst probiert und habe es immerhin mit relativ wenig Aufwand geschafft, so ein kleines Quiz zu bauen. Und das kann natürlich meiner Meinung nach auch für Verlage auch eine Idee sein, wenn sie dann Ressourcen haben, sich zumindest Chat-GPT zuzulegen, was jetzt nicht so teuer ist. Und jemand, der, ich sag mal, technisch versiert ist und der auch Lust hat, sich vielleicht ein bisschen einzugucken, kann der vielleicht auch eine kleinere Experience bauen. Und ich habe das auch geschafft.

Innerhalb von einem Monat oder so habe ich mich hingesetzt alle zwei Tage und habe dann versucht. mit ChatGPT etwas zu programmieren. Wenn jemand den Code sehen würde, ein richtiger Programmierer, der würde wahrscheinlich schreiend aus dem Lab hier laufen. Aber es funktioniert. Also deswegen...

Aber das in der heutigen Zeit eh Standard. Also ich bin ja auch eigentlich Informatiker, also ich habe ja auch Informatik studiert und wir haben öfters mal mit, ja, AI-Engineers zu tun, die jetzt irgendwie auch irgendwo angestellt wurden, weil man halt auch auf die KI-Welle mit drauf muss und bekommt da dann teilweise Einsicht in die Code-Bases und dann merkt man eigentlich, dass die Leute halt die sind vielleicht Produktmanager oder Projektmanager oder ähnliches und haben sich so ein bisschen nebenher Skripten beigebracht. geht alles mit Gemini, JGPT, Perplexity, whatever. Wie du gesagt hast, spielt ja eigentlich gar keine Rolle. Aber im Endeffekt, wenn man keine Grundlage hat, bei rauskommt, ist so semi-good.

Aber ist ja nicht das Problem. Also es gibt einfach auch zu wenig richtige Entwickler, als dass das relevant ist. Hoffentlich werden die Modelle so gut, dass das gar kein Problem mehr ist, sondern man wirklich nur noch seine Gedanken in ein Produkt umwandeln kann. Mit der Zeit wird das auf jeden Fall so sein. Wie lange das dauert, ist die andere Frage.

Aber finde ich spannend. Also es ist möglich tatsächlich. Es ist wahrscheinlich auch genauso gebaut, dass man nicht der Experte sein muss, um da Experiences anzulegen. Kann ich mir auch vorstellen. Aber gerade jetzt zur US-Wahl oder sowas, hätte ich das, glaube ich, oder jetzt zur Bundestagswahl tatsächlich, finde ich das irgendwie ganz spannend, wenn man gerade den ganz jungen Leuten so ein bisschen spielerisch Politikbildung mitgibt und da irgendwie eine Experience baut, um vielleicht sogar wie das Parteiprogramm von den einzelnen Parteien visuell über ein Spiel darzustellen oder über ein Quiz oder ähnliches, also das fände ich tatsächlich einen super coolen Ansatz, aber sei das mal dahingestellt, wie du gesagt hast.

Und Metaverse ist ja aktuell nicht mehr so im Hype. Mal gucken, ob das nochmal kommt. XR, dieses ganze Mixed Reality, ja auch nicht mehr so im Hype. Mal gucken, wie da die Classes von Facebook und so mal, also Meta natürlich offensichtlich, noch so in den nächsten Schritt machen. Aber nee, es ist ein spannendes Thema, dieses ganze Gamification und auf Gaming-Plattformen.

präsent zu sein. Du hast aber gesagt, um den Switch zu machen, ihr macht gerade vor allem KI, Sprachmodelle ähnliches. Vielleicht kannst du da noch ein bisschen was dazu erzählen. Du hast gesagt, verschiedene Sprachen, 32 waren es, wenn ich es richtig im Kopf habe, wo ihr ja rausgeht. Warum nutzt man da nicht einfach Eleven Labs?

Vielen Dank. Wir experimentieren mit verschiedenen Providern, sage ich mal. Es gibt, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, gerade auch mit diesen verschiedenen Sprachen, sehr viele Dinge, die man sich genauer angucken muss. Und wir haben schon Zugriff auch, ich meine, es gibt ja auch zum Beispiel Open-Source-Modelle oder auch Assure heißt eins, glaube ich, und von Google. Es gibt Google Stimmen, die man kostenlos verwenden kann.

Und wir haben einfach alle mal durchgetestet und speziell jetzt arbeite ich an einem Projekt mit der tamilischen Redaktion. Das heißt, die Sprache ist Tamil. Das ist jetzt nicht so eine große Sprache wie Englisch zum Beispiel. Und da sieht man schon extreme Unterschiede bei den verschiedenen Sprachprovidern und 11Labs schneidet jetzt bei unseren Tests bisher am besten ab. Wir haben auch noch nichts veröffentlicht, muss ich dazu sagen.

Es ist alles nur im Experimentierer. Aber da merkt man schon auch die Unterschiede je nach Sprache. Und ich wette, wenn wir jetzt noch eine kleinere Sprache als Tamil nehmen würden oder Tamilisch, dann würde es vielleicht noch anders ausfallen, dass auch die Frage auf Eleven Labs, was die Qualität angeht, ausreichen würde oder ob sie die Sprache überhaupt anbieten. Ja, das ist auf jeden Fall spannend. Okay, also ihr seid jetzt nicht drin, also um das nochmal klarzustellen, ihr seid jetzt nicht die, die dann nachher reingehen und sagen, hey, wir machen ein eigenes Sprachmodell, sondern ihr seid eher nochmal ein bisschen higher level, ihr macht die Anwendungsebene sozusagen für nachher den großen Mehrwert für eure LeserInnen und nicht, dass ihr jetzt da irgendwelche Grundlagen, Forschung oder ähnliches macht.

Sonst geht es wirklich um den Mehrwert für die LeserInnen nachher bei euch, ähm, bei der deutschen Welle, oder HörerInnen bei der deutschen Welle dann? Ja, also vor allem im Moment ist es eher einfach ein Experimentieren in alle Richtungen. Wir müssen am Ende einfach gucken, was kommt bei den Nutzenden an, beziehungsweise wir sind ja noch einen Schritt davor, weil wir es ja noch nicht veröffentlicht haben. Und im Moment merken wir auch, geht es viel um Also unsere Produkte sind ja vor allem, ich sage mal Video und Audio. Wir haben noch eine Webpage, aber wir haben auch sehr viele Social-Media-Kanäle und natürlich noch die TV-Sender.

Aber das heißt für uns, wir arbeiten jetzt gerade mit dieser terminischen Redaktion, was ich gerade genannt hatte, an einem... an einem Avatar, der als Host agieren könnte für Social Media Reels. Aber ich muss dazu sagen, dass der Avatar selber besteht gar nicht aus KI. Er ist einfach relativ mit händischen, in Anführungszeichen, Animationssoftware erstellt worden von einem Designer von uns. Aber das einzige KI-Element ist sozusagen diese synthetische Stimme.

Und genau, da werden wir sehen, wie oft wir das hinkriegen. Also was ich meine ist, es ist dann nicht am Ende nur ein einziges Feature, was uns interessiert. Also die synthetische Stimme ist zwar das KI-Element, was uns interessiert, aber am Ende müssen wir auch den Workflow so hinkriegen, dass wir auch diesen Avatar so hinkriegen, dass er was präsentieren könnte. Und da merken wir auch, dass die Workflows auch immer komplexer werden, vor allem, wenn man mit KI arbeitet, aber die müssen ja auch in diese Redaktionsworkflows passen. für die Produkte, die wir normalerweise machen.

Das ist auch eine Herausforderung gerade. Okay, spannend. Und ihr habt euch aktiv gegen eine fotorealistische Person über auch wiederum ein Tool entschieden, einfach um auch klarzustellen, hey, das ist sichtlich, nicht keine echte Person, sondern es ist wirklich ersichtlich irgendein digitaler Avatar, der irgendwas erzählt und keine gefakte Persönlichkeit, die jetzt als Mensch irgendwas erzählt. Ja, das ist ein guter Punkt, den du ansprichst, weil wir darüber natürlich auch sehr viel diskutiert haben. Wir haben sehr viele verschiedene Tools ausprobiert und sind aber dann tatsächlich bei einem, ich sag mal, Look hängen geblieben, der nicht menschlich ist und nicht fotorealistisch.

Aus ethischen Gründen natürlich, aber auch aus rechtlichen Gründen. aus ethischen Gründen, weil wir wollen und in der Redaktion ist das auch so, die tamilische Redaktion bei uns ist relativ klein, sie hat relativ wenig Ressourcen und wir wollen mit KI sozusagen Lücken schließen, ja, die vorher, also wie soll ich sagen, einfach wir ersetzen niemanden, weil das Problem ist, dass die Redaktion oft gar keine Hosts hat, also um Reels von einer anderen Redaktion zu adaptieren. Und Sie hatten praktisch immer die Reels so genommen, wie sie waren und die waren aber dann unmoderiert sozusagen. Und wir wissen aber eigentlich von zumindest meistens, dass Reels mit einem Host besser funktionieren, besser performen und höhere Reichweiten erzielen. Und deswegen kam der Avatar-Spiel und haben uns gedacht, vielleicht wäre es eine...

interessantes Experiment, einen Avatar zu kreieren mit einer synthetischen Stimme, der sozusagen diese Lücke füllen könnte, weil die Redaktion momentan einfach nicht die Ressourcen hat, um eigene Hosts zu stellen. Und genau, wir werden mal gucken, wie weit wir kommen. Aber deswegen, genau, er sieht nicht menschlich aus, auch, aber auch aus dem Grunde, dass er nur über Tech-Themen berichten wird. und deswegen passt der Look sozusagen auch besser zu seinem Kontext. Und wir wollen keine Persönlichkeitsrechte verletzen.

Ja, das macht natürlich auch Sinn. Spannend. Die FAZ habe ich auch letztens mit Sina gesprochen. Sie meinte tatsächlich, also hat mich darauf referenziert, dass die FAZ eine Unterseite veröffentlicht hat, wo sie quasi auch die ethische Nutzung von KI als Statement platziert. Einfach, wir werden keine offensichtlich, oder nicht offensichtlichen KI-generierten Bilder, Videos oder Ähnliches veröffentlichen.

Audio ist ja in gewisser Weise, also natürlich auch problematisch, wenn man das einfach klaut oder irgendwelche Stimmen klont oder Ähnliches, gar nicht kleinzureden. Aber visuelle Inhalte, Bilder, Videos, ist ja nochmal ein ganz, ganz anderer Fakt, Wie steht ihr dazu? Also habt ihr das irgendwo als Manifest definiert, was ihr da, wie weit ihr gehen wollt oder seid ihr da noch in der Experimentierphase und sagt auch, okay, wenn wir mal ein Experiment machen, darf das auch gerne mal ein bisschen spitzer sein, solange wir dann nachher einfach dann auch wirklich mit unseren ethischen und moralischen Aspekten dann zufrieden sind. Wir haben, also ich muss dazu sagen, meine Rolle ist nicht sozusagen die, wir haben eine KI-Officerin, die kann ich auch empfehlen, wenn du mal mit ihr sprechen möchtest. Sie ist da viel tiefer drin in den Themen sozusagen.

Ich bin die, die erst umsetzt. Aber was ich dazu sagen kann, ist, dass wir verschiedene Guidelines haben, aus die aus unterschiedlichen Blickrichtungen auf das Thema KI gucken. und die sind aber intern. Das heißt aber, wir haben einmal so der rechtliche Blick auf KI oder die Anwendung von KI. Dann von der Chefredaktion gibt es Guidelines, die eher auf die redaktionelle Sicht guckt.

Und dann am Ende haben wir noch strategische Guidelines, die gibt es auch tatsächlich schon relativ lang bei uns. Das heißt, an diese drei müssen wir uns sozusagen richten. Wir im Lab experimentieren relativ viel, Wie gesagt, bisher sind die KI-Experimente nicht öffentlich, aber sobald wir das tun würden, kommt der Transparenz-Hinweis natürlich dazu. Das heißt, wir würden dann auf jeden Fall, und das machen wir bisher auch, falls, also, oder müssen wir machen, einfach verabschieden. zeigt auch die EU-Richtlinien sozusagen, dass wir wirklich darauf verweisen, was genau mit KI gemacht wurde, beziehungsweise also wie wir es genau labeln, weiß ich auch nicht, beim Avatar.

Müssen wir nochmal ganz genau hingucken. Aber vielleicht sowas, ein KI-Experiment des Labs oder sowas, dass es auf jeden Fall transparent ist, dass wir, dass es ein Experiment ist zum Beispiel. Also wir achten extrem auf Transparenzhinweise. Wenn es weitergeht, aber wie gesagt, bisher sind wir eher in diesem Sandkasten noch. Ja, das macht ja auch Sinn.

Nur die Frage, weil ich letztens TV One oder ich weiß nicht, One TV, irgendwie sowas in die Richtung mal gesehen habe, als wirklich fast schon dystopisches Beispiel für... KI-Berichterstattung, wo dann einfach irgendwelche Informationen über ein RSS-Feed oder ähnliches reinlaufen und daraus komplett visuell, als wäre eine Person im Studio und hinten dran werden im KI generiert Charts oder irgendwelche Visualisierungen von Überschwemmungen generiert. Vorne steht ein Avatar, der aber auch keine echte Person ist und dann werden in Echtzeit dort die Informationen verarbeitet und als Livestream für Berichterstattung rausgehauen dachte auch so okay das ist spannend auf ihn technisch er hat nicht super spannend und und geld cool also wenn das funktioniert unglaublich aber auch so ein bisschen schwierig in die richtung und frage dazu wird ich habe gesehen du hast es auch gesehen oder sagt ihr scheinbar auch was Frage dazu, wie gehen wir sicher, dass wir in Zukunft qualitativen Journalismus irgendwie bezeichnen, irgendwie labeln, irgendwie auszeichnen oder signieren, dass man sicher gehen kann, dass gerade von den Großen und auch den Bekannten oder generell allen, die irgendwie Qualitätsstandards haben und eine Marke haben, dass man gerade von den Inhalten direkt erkennen kann. Das ist eine gute Frage. Also ich glaube, ich habe zwei Antworten darauf, die auf verschiedenen Richtungen sind vielleicht.

Also genau, ich kenne das Beispiel übrigens auch, das du genannt hattest. Ich finde es auch total faszinierend auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite journalistisch gesehen, puh, schwierig, sage ich mal. Und das ist auch bei der Deutschen Welle sind wir eher, überlegen wir schon dreimal. Also wir sind schon sehr vorsichtig, aber gleichzeitig wollen wir natürlich auch experimentieren. Und das ist ja genau das, was ich jetzt auch im Lab mache.

Das heißt, uns ist wichtig, dass wir nicht stehenbleiben, dass wir natürlich auch mit den Tools experimentieren, aber dass wir dann schon abwägen, ob das journalistisch sinnvoll ist, ob wir es rechtlich dürfen und ob das ethisch vertretbar ist und so weiter. Und jedes Mal machen wir diese, sozusagen diese Checkliste. Und das machen andere Medienhäuser ganz sicher auch. Manche haben vielleicht nicht so viele Grenzen, weil öffentlich-rechtlich ist auch nochmal ein bisschen was anderes als privat. Aber es ist mir wichtig zu betonen, dass wir sehr bedacht an Dinge angehen, besonders wenn es um KI geht.

Genau, und das... Kannst du mir die Frage nochmal sagen? Entschuldigung. Ja, genau. Wie gehen wir sicher?

Also gerade wenn wir auf diese ganzen generierten Inhalte blicken, wie gehen wir sicher, dass wir ein Label haben, eine Signierung, ein Zertifikat, irgendwas, was visuell hervorsticht, dass das ein qualitativer Inhalt ist, aber auch ein echter Inhalt, der eine Person oder eine Institution im Hintergrund hat, die dafür gerade stehen muss, was in diesem Inhalt transferiert oder transportiert wird. Ja, also genau das, was ich vorhin schon genannt hatte, ist wichtig, dass man es transparent macht, wenn man KI überhaupt, wenn KI daran beteiligt war, sozusagen an der Produktion dieses Inhaltes. Das ist sowieso, das muss man ja machen als Medienhaus, daran kommt man nicht dran vorbei, zumindest als seriöses Medienhaus. Aber letztendlich ist es auch, also ich frage mich immer, wird das dann auch gesehen, aber nichtsdestotrotz, man muss es einfach machen, auch wenn das einfach nur so ein Insert ist. Aber natürlich denken Medienhäuser und auch die Deutsche Welle darüber nach, ob man das anders sozusagen mit so einer Art digitalen Siegel lösen könnte.

Und da gibt es auch schon, ich sage mal, erste Entwicklungen oder erste Ideen. Das geht dann so Richtung digitalen Siegel. Das ist aber auch technisch gesehen relativ komplex. Ich habe mich damit auch tatsächlich mal auseinandergesetzt, weil es fängt ja schon an mit dem, also sagen wir mal so, das einfachste Medium ist immer noch, sagen wir, ein Foto, weil Video wird noch komplizierter, weil da sind mehrere Medien im Prinzip diese Video-Ebene und die Audio-Ebene. Aber angenommen, wir hätten einfach nur ein Foto und ein Reporter macht ein Foto und wie stelle ich sicher, dass das stimmt, dass dieses Foto dieser Reporter gemacht hat oder die Reporterin.

Und in dem Moment, wo dieses Foto gemacht wird, muss eigentlich schon erst digital signiert worden sein. Und dafür gibt es Software, das entsteht auch gerade, Aber dann braucht man dieses Equipment, was diese Software unterstützt. Da fängt es auch schon mal an, schwierig zu werden. Da muss man also erstmal diese ganzen Kameras irgendwie ausstatten mit dieser speziellen Software. Aber dann danach, was passiert danach?

Der Reporter oder die Reporterin muss dann dieses Foto an die Redaktion schicken. Dann wird es dann vielleicht nochmal geändert in Photoshop oder was auch immer. Dann muss eigentlich, müssen diese Veränderungen auch wiederum festgehalten werden in so einer Art Manifest oder wo auch immer das dann versiegelt wurde. Und zu diesem schon bereits, ja, das, also das, wo es vorher schon festgesetzt war, muss es dann geadded sein, sozusagen wie so ein Layer. Und das geht dann bis zur Veröffentlichung.

Das ist schon ziemlich aufwendig, aber es geht. Und am Ende gibt es dann so Content Credentials, nennt man das dann. Das kann man dann sozusagen, so ein interaktiver Button auf dem Bild. Es gibt auch schon ein paar Social Media Netzwerke, die das schon unterstützen. LinkedIn zum Beispiel sehe ich immer häufiger, wenn man da, nicht bei allen Bildern, aber bei manchen Bildern sieht man schon, dass sie genau das machen, also dass man dann wirklich die Herkunft des Bildes sehen kann.

Also ich sage mal so, das sind so erste Wege. Das ist dieses C2PA-Standard, ne? Genau. Das ist spannend. Da bin ich auch gerade dran, mich ein bisschen einzulesen.

Aber das, also ich finde auch da, also es ist auf jeden Fall eine, ich sage mal, eine Lösung, aber die wird auch nicht alles lösen. Absolut nicht, genau. Sie kann halt letztendlich auch nur Bilder veröffentlichen, oder die Herkunft von Bildern, die auf jeden Fall echt sind, darstellen. Aber ob der User oder die Userin tatsächlich dann auf dieses Content Credentials geht, ist nochmal eine andere Frage. Und KI-generierte Bilder sind da komplett raus.

Also das heißt, es geht also man kann eigentlich dann nur echte bilder verifizieren aber nicht kai generierte als falsch entlarven oder so das ist ein bisschen die krux dabei glaube ich ja klar Ja, das ist ein guter Punkt. Okay, vielleicht eine abschließende Frage noch. Wie siehst du jetzt so die Entwicklung in den nächsten zwei, drei Jahren? KI entwickelt sich ja sehr, sehr schnell. Was steht bei euch jetzt in der nächsten Zeit oder was denkst du, was kommen für Themen bei euch in der nächsten Zeit hoch?

Worauf würdest du dich fokussieren? Welche Themen würdest du priorisieren? Und genau, was denkst du vielleicht auch, was gar nicht passieren wird? Gute Frage. Also ich weiß ja schon, womit wir uns beschäftigen werden dieses Jahr.

Deswegen kann ich das auch schon sagen. Das eine hatte ich ja schon erwähnt, weil das jetzt gerade für die deutsche Welt natürlich sehr relevant sind, sind diese synthetischen Stimmen. Das heißt, damit werden wir uns weiterhin beschäftigen und auch das ein oder andere Projekt auch machen, was so in diese Richtung geht. Was uns aber auch interessiert sind, wir wissen noch nicht so genau, wie wir es nennen sollen. Wir nennen es jetzt im Moment erstmals Arbeitstitel Conversational AI.

Das können Chatbots sein, geht auch in so Richtung Chatbots, aber es gibt spannende Beispiele, wie man im Prinzip ein bisschen anders mit der KI interagiert und vielleicht könnte man das auch sozusagen journalistisch aufgreifen. Das ist was, mit dem wir uns auf jeden Fall auch beschäftigen möchten. Und das Dritte, das ist aber tatsächlich sehr experimentell immer noch, ist dieses generatives Video, weil es natürlich ethisch, da muss man sehr viel drüber nachdenken, soll man das machen, lieber nicht machen, aber vielleicht sind die Ergebnisse ziemlich cool. Das ist auf jeden Fall was, das finden wir spannend, wissen aber nicht, ob das dann wirklich so Richtung Veröffentlichung geht, aber auf jeden Fall zum Experimentieren wird es auch spannende Tools geben. Genau, das sind so diese drei Fokusthemen, sage ich mal.

Und abgesehen davon, unabhängig von KI, glaube ich weiterhin, dass nicht unbedingt Roblox, Roblox auch, aber Gaming an sich ist so ein Megatrend. Also wer da nicht aufspringt, ich weiß auch nicht, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich glaube, das ist einfach so... jetzt wo ich mich auch mit Roblox beschäftigt habe, aber wie gesagt, Roblox ist nur ein Beispiel, es gibt auch viele andere Plattformen, mit denen man sich beschäftigen kann, wie Minecraft zum Beispiel. Aber ich glaube, das ist so, das ist einfach, wenn man sich damit beschäftigt, glaube ich, kann man viel, ja, viel gewinnen, beziehungsweise auch für die künftigen Generationen mitdenken schon.

Das glaube ich schon. Also letztendlich Gaming wird, glaube ich, groß, auch für Öffentlich-Rechtliche und wahrscheinlich auch für Verlage. Ja. Ja, das ist super schön. Ja.

Bevor du das gar nicht sagst, vielleicht auch nochmal einen kleinen Impuls dazu. Ich habe auch schon in der Vergangenheit Lernkurse für Kinder gemacht. zwischen 8 und 14 gemacht mit Minecraft tatsächlich auch Programmierkurse mit mit Minecraft und das ist unglaublich was man mit diesem mit diesem edu mit Minecraft Education inzwischen machen kann Physik Biologie Chemie alles mögliche an Experimenten also das ist ein gigantisches Universum wo man gerade auf diese spielerische Weise den den jüngeren auch Dinge beibringen kann die für die sie sich eigentlich gar nicht interessieren würden und dieses Wie schnell die sich Sachen merken, wie baue ich jetzt hier dieses neue Element Regenschirm und wie baue ich dann irgendwie aus den einzelnen Chemikalien da irgendwelche Stoffe zusammen. Also ich bin immerhin gar nicht mehr hinterhergekommen, weil die das alles so schnell dann sich rausgesucht haben und alles und da dann auch irgendwie kleinen Code geschrieben haben, Drag-and-Drop-Editor mit Blockly. Oder was auch immer, oder diese Technologie von Microsoft.

Also unglaubliches Potenzial, was da dahinter steht, gerade für jetzt, wenn alle Digital Natives sind, alle wachsen eigentlich so auf, keiner hat mehr Lust, irgendwas in ein Papierheft zu schreiben, verständlicherweise, aber das ist, bin ich voll bei dir, also gerade dieses ganze Gaming, Gamification, Learning mit Games und so weiter. gigantisch, was da in Potenzial drin steckt, aber da sind wir halt auch wiederum eigentlich eine Nation, die da fast schon zu viele Vorurteile hat gegenüber Spielen. Genau, aber ich wollte eigentlich nicht unterbrechen. Nee, nee, nee, stimmt. Also genau, es wird Game, aber es ändert sich langsam, weil, ich meine, wenn man sich die Zahlen wirklich anschaut und wir arbeiten auch sehr zahlenbasiert oder ich persönlich auch und Es ist einfach, also man kann es nicht ignorieren, ehrlich gesagt.

Es ist einfach so wahnsinnig viele Menschen spielen in Deutschland auch und auch natürlich die jüngeren Generationen. Also es ist wie, als ob man plötzlich, ich weiß auch nicht, plötzlich sagen würde, ja, Nisro Schmida ist nicht wichtig. Also, da habe ich mir gedacht, sag mal, hast du die letzten 20 Jahre verschlafen oder was? Und jetzt denke ich halt das Gleiche mit Gaming. Ich finde, das ist eine Chance, auf die man jetzt auf jeden Fall ganz gut aufspringen kann.

Und eben, es müssen ja nicht so teure Spiele sein oder so. Weil zum Beispiel Fortnite bin ich auch so ein bisschen, das könnte schwierig sein. Also gerade für Medien auch, weil es ist so ein... Letztendlich ja doch irgendwie so eine Art Ballerspiel und es muss, also, weiß nicht, es könnte vielleicht auch schwierig sein, da irgendwas zu entwickeln. Ich weiß es nicht, ich habe es nicht ausprobiert, aber es gibt eben auch so Beispiele wie Minecraft oder Roblox, so, ich sage mal, niederschwelligere Spiele, deren Entwicklung auch kostenlos ist.

Also, oder zumindest bei Roblox, bei Minecraft aber glaube ich auch. Ja, willst du den Punkt, was nicht passieren wird, noch anhängen? Ja, ich persönlich, aber das ist manchmal ein bisschen traurig, aber gerade wenn man so im Innovationsbereich arbeitet. Ich persönlich mochte ja früher schon gerne diese VR-Experiences oder finde sie immer noch cool. Aber ich fürchte, dieser Trend wird sich leider nicht so schnell durchsetzen.

Ich meine, ich warte da schon drauf, irgendwie seit fünf Jahren. Es gibt immer wieder neue Brillen und coolere Brillen und alles, aber ich fürchte, sorry. Es wird sich einfach nicht, zumindest nicht in den nächsten drei bis fünf Jahren durchsetzen, glaube ich. Ja, ein guter, guter Punkt und auch sehr, sehr schöner Abschluss. Vielen Dank, Daniela, für die Insights zu vor allem zum Thema Roblox und Gaming.

mein Hauptfokus für die Folge, einfach um da ein bisschen auch reinzusteigen, weil das so wichtig ist und cool ist, von jemandem zu hören, der sich damit auch sehr, sehr intensiv beschäftigt hat. Also danke für die Zeit, für die Insights und ja, wir hören uns wieder. Ja, danke. Danke für die Einladung. Ja, super gerne.

Gerne wieder. Besten Dank dir. Bis derne. Ciao, ciao. Ciao.

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