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Kommunale Medien im Wandel: Die Erfolgsformel der ZfK

Ressort21, Folge 34: Carsten Wagner

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In dieser Folge spreche ich mit Carsten Wagner, Geschäftsführer des VKU Verlags und der Zeitung für kommunale Wirtschaft.

Carsten hat die ZfK von einer klassischen Printpublikation zu einem mehrfach ausgezeichneten digitalen Fachmedium transformiert und mit Formaten wie dem ZfK Morning Briefing zu einer unverzichtbaren Informationsquelle für Entscheider*innen in der kommunalen Wirtschaft gemacht. Wir sprechen über die transformation der ZfK, die Bedeutung von Storytelling und wie Carsten das alles in einer 80%-Stelle meistert.

Erwähnt in der Folge

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Das ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist Kommunikation, Kommunikation und Kommunikation. Ich glaube, wir müssen den Unternehmen, den Menschen erklären, warum wir das eigentlich machen. Also was ist die Vision eigentlich dahinter, was ist die Zielsetzung und warum mache ich das so? Also weil nur zu sagen, wir brauchen Wachstum oder nur zu sagen, wir müssen digitaler werden, das kann man zwar so machen, aber damit erreicht man innerlich keine Menschen. Moin aus Kiel zur neuen Folge von Ressort21, dem Podcast über Innovation und Digitalisierung in der Verlags- und Medienwelt.

Ich bin Tim Großmann und spreche heute mit Carsten Wagner, Geschäftsführer des VKU-Verlags und der Zeitung für kommunale Wirtschaft. Carsten hat die ZFK von einer klassischen Printpublikation, die sich in den letzten Jahren in den USA und Europa beteiligt hat. hin zu einem mehrfach ausgezeichneten digitalen Fachmedium transformiert und mit digitalen Produkten wie dem ZFK Morning Briefing zu einer unverzichtbaren Quelle für EntscheiderInnen aus der kommunalen Wirtschaft gemacht. Wir sprechen über die Transformation der ZFK, die Bedeutung von Storytelling und wie Carsten das Ganze in einer 80%-Stelle meistert. Aber genug erzählt, viel Spaß bei der Folge.

Moin Carsten. Hallo Tim, grüß dich. Ja, freu mich, dass du dir die Zeit nimmst. Ist ja nicht selbstverständlich. Sehr gerne.

Ich freue mich, ein bisschen was über uns erzählen zu dürfen. Da bin ich auch sehr gespannt. Ich muss zu meinem eigenen Charme zugeben, dass ich davor noch nicht so wirklich viel vom ZFK gehört hatte, auch nicht vom VKU Verlag. Vielleicht kannst du uns ja gleich ein bisschen beleuchten. Wir haben ja sehr viel mit Regionalverlagen zu tun.

Aber genau, bevor wir da reinspringen, vielleicht kannst du uns ein bisschen so einen Abriss deiner Karriere geben. Wo hast du angefangen im Medienbereich zu arbeiten? Was waren so deine Zwischenpositionen? Und wie hat sich dann natürlich auch als Geschäftsführer zum ZFK- und VKU-Verlag geführt? Ja, kann ich gerne machen.

Ich versuche es kurz zu fassen. Also tatsächlich in dem Medienbereich bin ich nach dem Studium und nach einer Ausbildung gestartet als Wirtschaftsjournalist bei Gabler. Auch da Special Interest Magazin, Bank Magazin, was damals größtes unabhängige Branchenmagazin so vor allem für Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken war. Da gab es den neuen Markt noch, der war noch nicht explodiert. Da war ich drei Jahre, war am Ende quasi verantwortlicher Redakteur.

Da war der neue Markt explodiert und es sah für Wirtschaftsmedien deutlich schwieriger aus. Bin dann nach Berlin gewechselt, ziemlich ungeplant, bin in die Pressestelle des Bundesgesundheitsministeriums, damals zu Ulla Schmidt gewechselt, war also Sprecher, habe mich da nochmal verändert, war dann am Ende Chefredenschreiber, war für die Redenschreiber zuständig, bin dann nach drei Jahren auch da wieder raus, war kurz bei einer PR-Agentur, A und B, von da aus wieder eigentlich in die Bankenwelt zurückgekommen, aber auf einer anderen Stelle, nämlich beim Bundesverband Öffentlicher Banken als Sprecher, Ich war da ein paar Jahre aktiv und bin dann tatsächlich vom Verband kommunaler Unternehmen vor wahrscheinlich 15 Jahren angesprochen worden, ob ich mir nicht vorstellen könnte, dorthin zu wechseln, um die Kommunikation neu aufzubauen und nach dem Umzug von Köln nach Berlin, da einfach auch anders zu wirken. Habe das gemacht. Habe dann, als ich eigentlich da war, erfahren habe, dass zu dem Job auch noch dazugehört, nebenan geschäftsführer eines Verlages zu sein. Daher kenne ich seit dieser Zeit dann auch...

Genau, das war vorher nie ein Thema in vielen Runden, die wir da hatten. Und bin dann also quasi nebenamtlich relativ schnell Geschäftsführer der ZFK geworden. Der Verlag hieß damals noch ein bisschen anders und habe das dann ja zehn Jahre lang eigentlich parallel gemacht. Beides aus der Nebenamtlichkeit. Beim Verlag wurde auch immer mehr eine Hauptamtlichkeit und irgendwann habe ich...

2019 für mich eine Entscheidung getroffen, zu sagen, beides kann ich nicht mit dem Anspruch, den ich habe, machen. Habe dann tatsächlich mich gegenverbannt. Da war ich dann mittlerweile Geschäftsführer für Kommunikation und Public Affairs und voll für den Verlag entschieden und bin seit 2019 quasi operativ nur noch mit voller Kraft für den VKU-Verlag, für die ZFK zuständig. Das ist so in kurzer Form mein Werdegang und irgendwie schließt sich damit so ein bisschen der Kreis nach dem Studium als Politologe, irgendwie als Wirtschaftsjournalist zu arbeiten und am Ende, also ich habe ja noch ein paar Jahre, also nicht am Ende, aber im Moment quasi in einer ganz anderen Position, die ich mir damals nie hätte vorstellen können, für ein Wirtschaftsmedium wieder verantwortlich zu sein. Ja, da kommen wir auch gleich noch drauf, tatsächlich auch so ein bisschen der politische Aspekt, wie wichtig die kommunalen Unternehmen sind.

Aber was mich als Ist-Es tatsächlich ein bisschen interessiert, du hast gesagt, du warst Chefredenschreiber. Also da ist ja wahrscheinlich Storytelling so das Thema schlechthin. Wie erzählt man Dinge, dass die Leute das einerseits glauben, aber auch andererseits natürlich zuhören wollen? Ja. Und wie hat sich das durch deine Karriere durchgezogen?

Also ist das noch ein Thema, wo du aktiv einsetzt, die Fähigkeiten, die du da erlangt hast? Und wie hat dich das weitergebracht? Naja, ich sage mal, der Umgang mit Sprache und mit Wort hat mich tatsächlich bestimmt immer mein Leben lang begleitet, auch schon als Jugendlicher, der... die beim Pfadfinderverband das Thema Fundraising hatte. Das hat damals noch keiner Fundraising genannt.

Und auch da musste man Unternehmen davon überzeugen, sich finanziell zu beteiligen. Und ich sage mal, tatsächlich glaube ich, und das war insofern auch ein Highlight, dann als Chefredenschreiber im Bundesgesundheitsministerium, glaube ich immer noch, dass tatsächlich Rede die Königsdisziplin von Kommunikation ist. Also ich habe einen großen Respekt vor allen Menschen, die sich hauptberuflich mit dem Thema Reden beschäftigen. Und man beschäftigt sich ja meistens mit den Reden für andere Menschen. Das ist jetzt anders für mich.

Also ich brauche niemanden, der mir eine Moderation gibt oder eine Vorbereitung für so einen Termin wie jetzt, sondern da kann ich doch meistens einfach auf meinen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Und ich glaube tatsächlich ist es aber auch trotzdem so, das, was man ja auch im Journalismus lernt, eigentlich kurz, knapp auf den Punkt gebracht. Ich glaube, das ist, ob bei Rede oder in der digitalen Kommunikation oder bei einer gedruckten Zeitung, immer noch nach wie vor das A und O und relevante Informationen zu haben, stimmige Fakten zu haben und damit halt auch tatsächlich die Zielgruppe, egal welche das sein mag, auch entsprechend zu adressieren und zu bespielen. Ja, das ist ein guter Punkt. Fand ich so ein spannendes Thema, dass das quasi eine Vollzeitstelle, also ein voller Job sein kann.

Aber wahrscheinlich steckt da mehr dahinter, als man im ersten Schritt denkt. Du, wir haben damals, das war Gesundheit und soziale Sicherung, das Ministerium gab es in der Größe nie wieder. Also da war dann noch das Thema nicht nur Gesundheit, sondern Pflege, Rente, Erhaltung. Sozialhilfe, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, der Menschen-, der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung. Das heißt, das Team der Redenschreiber waren sogar fünf.

Und es gab Hochphasen in diesen Agenda-Prozessen, wo du am Tag vier, fünf Grußwörter, Reden, Entwürfe, Manuskripte, geschrieben hast und ich glaube, da gab es eine Phase, da hättest du mich nachts auch um drei Uhr wecken können und hättest mir drei Stichwörter gegeben und ich hätte sofort eine Rede geschrieben. Da bin ich jetzt nicht mehr ganz so drin, aber ja, und am Ende natürlich auch dieses Kämpfen um das Wort tatsächlich, das Kämpfen um die Formulierung und das, deswegen habe ich tatsächlich vor diesen Kolleginnen und Kollegen nach wie vor sehr, sehr großen Respekt. Meistens hat man in der Position nicht die Zugänge zu der Person die man eigentlich bräuchte, weil diese Menschen, ob das ein DAX-Vorsitzender ist oder eine Bundesministerin, einfach sehr, sehr wenig Zeit haben. Ja. Okay, das ist spannend.

Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de. Zu kommunaler Ebene, zu den kommunalen Unternehmen und was ihr so mit ZFK auch macht. Vielleicht kannst du da nochmal kurz ein, zwei Worte darüber sagen, für die, die es noch nicht ganz so oft gehört haben oder noch nicht so ganz auskennen. Über was berichtet ihr?

Was ist der Fokus? Was veröffentlicht ihr? Auf welchen Kanälen? Über welche Möglichkeiten? Also wo kann man das finden?

Wo kann man das lesen? Also sehr gerne. Also ausgeschrieben heißt es tatsächlich Zeitung für kommunale Wirtschaft und dieser Titel ist eigentlich relativ irreführend, weil wir im Kern seit Jahrzehnten die führende Energiefachzeitung in Deutschland sind. Wir gehen jetzt gerade ins 71. Jahr.

Klar, unser Fokus sind die Stadtwerke in Deutschland. Also wir schreiben für die Top-Entscheider-Zeitungen. In der Stadtwerkewelt, aber auch E.ON liest uns also auch die großen privaten Energiekonzerne. Auch im politischen Berlin ist die ZFK durchaus bekannt und wir erreichen über unsere Kanäle im Monat rund 90.000 Entscheiderinnen. Print wie digital, also das heißt, wir haben eine gedruckte Monatszeitung, die es tatsächlich jetzt auch im 71.

Jahr gibt, die meistens auf 40 Seiten sehr viel Hintergrund liefert, sehr viel Fachinformationen, auch Kommentare, Meinungen. Also das ist tatsächlich so eher unser Vertiefendes Medium, während wir jeden Werktag morgens um 6 Uhr mit einem Morning Briefing, ZFK Morning Briefing, im Moment so roundabout 28.000 Menschen bespielen. denen wir vor der Bezahlschranke und hinter der Bezahlschranke, da kommen wir vielleicht später noch drauf, jeden Morgen eigentlich eine Einordnung geben, was in der Energiepolitik in Deutschland passiert. Dadurch, dass wir aber auch generell kommunale Unternehmen auch in der Zielgruppe haben, berichten wir natürlich auch über Themen wie Wasserentsorgung, Mobilität, zumal diese Infrastrukturthemen immer mehr ineinander zusammenhängen. verschmelzen, in welchen Kanälen sind wir sonst noch unterwegs.

Wir sind bei LinkedIn, wir sind jetzt auf Insta unterwegs, tatsächlich um die jüngeren Menschen in unserer Zielgruppe zu erreichen. Wir haben ein paar andere Newsletter noch. Alle zwei Wochen beschäftigen wir uns mit einem Personal-Newsletter zu allen Themen rund um Beruf, Karriere etc. Wir haben in der gedruckten Zeitung in der Regel immer noch 8 bis 10, naja, Entschuldigung, fünf bis acht Seiten gedruckten Stellenmarkt, also wenn ein Stadtwerkegeschäftsführer oder eine Managerin gesucht wird, auch von Headhunter, dann wird das in der Regel bei uns inseriert und wir haben seit Kürzen noch ein meist gelesen, wo wir am Freitag nochmal quasi der Zielgruppe sagen, was hat euch eigentlich in dieser Woche am meisten interessiert. Wir haben einen Podcast, wir haben einen Datenraum, also wir haben in den letzten Jahren schon einiges quasi rund um die journalistische Marke ZFK gestrickt und sind da ziemlich gut unterwegs.

Ja, das, wir hatten ja im Vorgespräch auch darüber gesprochen, dass das jetzt schon zweimal ausgezeichnet wurde, nicht nur dieses Jahr, das erste Mal letztes Jahr, sorry, das erste Mal für den CRESS, für die CRESS Awards, sondern auch schon davor einmal, einfach weil er das so gut, in Anführungszeichen, auch durchzieht. Also, Und gerade du hast jetzt auch einiges von dem Magazin, beziehungsweise von der veröffentlichten Printpublikation erzählt. Wie kam es zustande? Also ab welchem Punkt habt ihr entschieden, dass digital relevant ist und dass ihr jetzt anfangen müsst? Also wie groß seid ihr?

Also wir sind mittlerweile 35 Menschen, Personen, aber das ist jetzt vom Werkstudenten über die Aushilfe alles sozusagen. Wir sind aber auch in den letzten Jahren tatsächlich sehr stark gewachsen. Also vor fünf Jahren waren wir, glaube ich, eher noch 18 Personen. Also wir haben schon ein ganz schönes Wachstum in der Organisation hinter uns gebracht und wir haben, tatsächlich 2017, 2016, 2017 auch mit unserem Eigentümer einen Strategieprozess gestartet, auf der Basis eines gut funktionierenden, auch wirtschaftlich gut funktionierenden Printtitels der gedruckten Ausgabe, um aber festzustellen, dass wir zwar digital ein bisschen was hatten, es gab auch eine Website, es gab auch ein Newsletter, Aber wir waren eigentlich ein klassisches Printmedium und damit auch ein Printverlag. Wir haben uns dann die Konkurrenzsituation angeguckt, wir haben uns angeguckt, welche Akteure sind mittlerweile im digitalen, tagesaktuellen Geschäft eigentlich viel, viel besser unterwegs als wir.

Ich sage mal auch Klammer auf, weil wir es ihnen auch leicht gemacht haben, weil wir halt in der Phase davor halt auch nicht den Fokus reingesetzt haben. und haben aus einer Konkurrenzanalyse und der eigenen Stärke heraus für uns ganz klar gesagt, wir müssen online first machen, wir wollen viel, viel stärker in den digitalen Raum gehen. Wir haben uns einen neuen Chefredakteur geholt, der vorher bei Don Jones war, der also aus dem Nachrichtengeschäft kam, tagesaktuell. Und haben dann eigentlich, würde ich sagen, Sternschnuppe dann 2018 begonnen mit dem Morning Briefing, mit der Webseite, mit einer Bezahlschranke, mit einem Datenraum, wo energiewirtschaftliche Daten reinfließen. Wir haben dann relativ schnell danach auch einen ersten CEO-Podcast gelauncht, ZFK im Gespräch und haben damit, würde ich jetzt mal sagen, tatsächlich so...

Und versucht erstmal das wieder zurückzuholen, was wir vorher allen anderen einfach auf dem Präsentierteller überreicht hatten, weil wir nicht digital so stark waren. Und seitdem ist viel Fokus im Digitalbereich passiert und trotzdem Print nicht vergessen. Also wir haben 2022 diesen Titel als bestes Fachmedium Deutschlands erzielt. bekommen, weil ich glaube, der gesamte Auftritt der nachrichtlichen Marke, also wir haben auch in Print nochmal investiert, wir haben einen Rebrush gemacht, wir haben das Logo modernisiert, also wir haben tatsächlich einen kompletten Nukleus um diese Marke gesetzt mit einem großen digitalen Fokus, aber ohne Print komplett zu vergessen. Ja, das ist ein schöner Ansatz auf jeden Fall.

Wie war da die Kommunikation mit dem Eigentümer oder mit den Eigentümern, mit Vorstand oder Ähnlichem, die das ja auch wahrscheinlich absegnen mussten, dass da dann nochmal so intensiv investiert wird oder halt auch umgewandelt wird, das Ganze transformiert? Also das ist mal einfacher und mal schlechter. Für die letzten Jahre kann ich sagen, haben wir tatsächlich eine sehr, sehr enge und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem Eigentümer. Und da sind wir, glaube ich, Das ist im Verlagswesen schon auch ein bisschen, also nicht eine totale Besonderheit, aber für so eine gut funktionierende Nachrichtenmarke, wie es die ZFK ist, sind wir schon ein bisschen eine Besonderheit, weil tatsächlich der große kommunale Wirtschaftsverband Deutschlands, der VKU mit 1600 Mitgliedsunternehmen, Der ist unser Eigentümer, unser 100-Prozentiger. Und der ist auch froh, dass er eine Beteiligung hat, die Erträge abwirft und die gut publizistisch unterwegs ist.

Und eine meiner Aufgaben als Geschäftsführer ist es halt auch immer wieder, gerade wenn sich dort in der Gesellschaft, also nicht in der in der Vertretungsstruktur was ändert, also zum Beispiel jemand neu in die Hauptgeschäftsführung eintritt, beim Eigentümer den deutlich zu machen, dass halt tatsächlich die ZFK redaktionell unabhängig von ihrem Eigentümer arbeitet. Und das verstehen die Gott sei Dank auch immer. Das ist aber auch tatsächlich einer der Gründe, warum die ZFK so eine hohe Durchdringung hat, so eine hohe Reputation hat, weil wir ganz klar für uns definieren, wir reden über unabhängigen Qualitätsjournalismus. Also auch die Kollegen sind fast alles Kollegen, muss man leider sagen, die in Deutschland bei den großen überregionalen Medien sich mit Energiepolitik beschäftigen, ob beim Handelsblatt oder bei der Süddeutschen, kennen die ZFK, lesen uns, weil sie über uns nochmal vertiefende Informationen über den Markt bekommen, die sie an anderer Stelle nicht bekommen. Das ist ja eine schöne Anerkennung unserer Arbeit und das würden sie nicht bei einem Verbandsorgan machen.

Insofern haben wir, glaube ich, den Vorteil, dass wir durch diese gute Verbindung arbeiten. in den letzten Jahren auch einfach sehr, sehr viel investieren konnten und durften und natürlich müssen wir auch als GmbH wirtschaftlich erfolgreich sein, aber den Handlungsspielraum, den ich zusammen mit meinem Team habe, der ist schon sehr, sehr groß und den haben wir in den letzten Jahren auch wirklich, glaube ich, maximal ausgeschöpft. Das ist ja schön zu hören. Offensichtlich muss da auch Erträge abfallen, wie du gesagt hast, aber wenn man dann die Freiheit hat, auch ein bisschen zu gestalten, ein bisschen umzuwandeln, ist das eine coole Sache. Vor allem, du hast gerade auch über das Team gesprochen, Frage in die Richtung, also einmal in die eine Richtung, Richtung die Eigentümer, andere Richtung Mitarbeitende, MitarbeiterInnen.

Wie war da so das, vor allem bei so einem stabilen und ertragreichen Print-Medium, wie war da so das interne Gefühl im Team Richtung, okay, wir machen jetzt Experimente Richtung digital, wir machen Newsletter, wir machen Podcasts, wir machen alle möglichen verschiedenen Tests, hoffentlich Experimente, um zu schauen, was noch funktioniert. War das so ein offenes Gefühl? Gab es viele Leute, die gesagt haben, nee, das ist gar nicht meins? naja also ja die gab es auch oder die gibt es vielleicht auch heute noch aber zunehmend weniger also natürlich glaubt das kennen ja viele die in der transformation mit ihrem unternehmen oder in ihrer branche sind die, also einerseits sagt man ja häufig über Krisen, kann man Veränderungen bewirken im Unternehmen. Jetzt haben wir viel von dem, was wir dann 2018 begonnen haben, auch dann nochmal stoppen müssen eine Zeit lang, weil dann die Corona-Pandemie kam und wir auf einmal fast zwei Jahre lang im Homeoffice waren.

Wir haben am Anfang auch nicht wussten, was heißt das denn jetzt eigentlich für uns wirtschaftlich. Wir haben aber nach wenigen Monaten, eigentlich nach dem ersten halben Jahr gesehen, dass es uns wirtschaftlich nicht schlecht geht, sondern eher noch andersrum. Der Informationsbedarf war so hoch in dieser Zeit und den konnten wir halt decken. dass tatsächlich nochmal wir wirklich enorme Steigerungen in der Reichweite hatten und ich dann auch tatsächlich die Entscheidung getroffen habe, ich würde es mal sagen, antizyklisch durchzugehen und viele, glaube ich, noch darauf gehofft haben, sie kommen irgendwie durch, haben wir dann halt nochmal richtig Gas gegeben und investiert und das hat dann tatsächlich zum Beispiel 2022 zu diesem Titel Bestes Fachmedium geführt und das war halt einerseits mit dem Eigentümer irgendwie immer abgestimmt und die Frage, die du hattest zu den Mitarbeitenden, die, Ja, also einerseits ist es schwierig, solche Veränderungen in der Organisation zu erläutern und klarzumachen, wenn man wirtschaftlich ganz solide unterwegs ist. Und es ist eine kulturelle Veränderung einfach, die enorm ist aus der DNA eines Printverlages zu einem, was wir mittlerweile tatsächlich sind.

Wir sind ein tagesaktuell produzierendes Unternehmen. Nachrichtenportal mit Zeitung. So, ne, und das hat sich halt gedreht und natürlich sind die Leute, die jetzt in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, die vielleicht von der Berliner Morgenpost oder von der NZZ zu uns gewechselt sind oder von Table Media oder vom Tagesspiegel, die sind schon eher in dieser digitalen Welt unterwegs. Ja. Wir haben schon auch versucht und das war mir wichtig, die Menschen da mitzunehmen.

Also wir haben sehr viel uns auch begleiten lassen in Transformation, in Change, das tun wir auch heute noch. Wir haben viel mit Workshops gearbeitet, mit Teamworkshops, mit Redaktionsworkshops, um auch diese Vision, die wir haben, erstens gemeinsam zu entwickeln und aber auch die Notwendigkeit zu erklären, weil idealerweise nehmen wir jeden mit auf diese Entwicklung. Ja, das ist ein sehr schöner Ansatz auf jeden Fall. Wenn du zurückschaust, was würdest du sagen, waren dann in diesem Transformationsprozess, beziehungsweise das allein schon mal anzutreiben, die wichtigsten Learnings, die du jetzt hattest? Wenn du dir jetzt vorstellst, dass vielleicht jemand zuhört, der gerade noch am Anfang ist, also es gibt ja immer noch Medien auch, die noch nicht ganz so weit sind wie ihr oder noch keine großen digitalen Nebenprodukte hat, außer ePaper zum Beispiel.

Was sind so die Sachen, die du da rausgezogen hast aus dem Prozess, worauf man sich fokussieren sollte? Also ich glaube... Es ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist Kommunikation, Kommunikation und Kommunikation. Ich glaube, wir müssen den Unternehmen, den Menschen erklären, warum wir das eigentlich machen. Also was ist die Vision eigentlich dahinter?

Was ist die Zielsetzung? Und warum mache ich das so? Also weil nur zu sagen, wir brauchen Wachstum oder nur zu sagen, wir müssen digitaler werden, Das kann man zwar so machen, aber damit erreicht man innerlich keine Menschen. Und ich glaube, wir müssen viel Wert darauf legen, tatsächlich die Menschen, die wir da haben, oder die Menschen, die wir von uns überzeugen wollen, dass sie zu uns wechseln, denen eine Motivation zu geben und es zu erklären. Und das war für mich zum Beispiel immer, dass ich halt auch gesagt habe, wir können uns jetzt, oder andersrum, es gibt genug Medien, es gibt genug Unternehmen, die aus einer wirtschaftlichen, sehr soliden Situationen irgendwann sehr, sehr träge geworden sind, innovationsschwach, arm oder gar nicht innoviert haben und tatsächlich dann mit ihrem Geschäftsmodell eingebrochen sind.

Nicht nur wegen Digitalisierung oder weil es auf einmal Digitalfotografie gab oder, oder, oder. Und ich versuche immer noch zu sagen, dass... diese hohe Reputation, die die ZFK in diesem Markt, in diesem Segment hat, in dem wir unterwegs sind, das ist vielleicht so ein bisschen vergleichbar wie mit einer Handwerkszeitung oder einer Lebensmittelzeitung, das sind wir für unsere Branche. Dass wir diese Reputation aber auch nur halten können, auch in der Zukunft, wenn wir halt weiter uns entwickeln, also wie Medien sich entwickeln, wie sich unsere Leserinnen und Leser entwickeln, was für Erwartungen die an uns halten und das immer wieder zu erklären. Manchmal muss man da auch ein bisschen klarer dann sein.

Nach manchen Sachen muss man tatsächlich auch entscheiden. Also ich glaube, zu sagen, das geht alles nur im Konsens und nur mit Kommunikation, funktioniert, glaube ich, auch nicht. Aber wir müssen einen guten Rahmen setzen. Und das, was wir, glaube ich, was zum Learning auch war, was erfolgreich für uns war, war, auch tatsächlich uns den Spiegel vorzuhalten, was macht die Konkurrenz, wie sind die unterwegs. Also wir haben uns auch in vielen Bereichen tatsächlich auch im Handelsblatt zum Beispiel orientiert, weil das ist keine Konkurrenz für die und andersrum nicht, aber die sind ein sehr, sehr relevantes Wirtschaftsmedium und wir sind ein sehr, sehr relevantes Wirtschaftsmedium für unsere Branche.

Und viele unserer Top-Managerinnen und -Manager lesen auch das Handelsblatt. Das heißt, wir haben uns schon auch angeguckt, was machen so andere und das wieder zurückgespielt auch an uns. das ist noch so ein Learning und ein Learning, wo ich auch persönlich zugeben muss, da hätte ich auch schon schneller in eine eigene Lernkurve gehen müssen, sich auch von Sachen zu verabschieden. Also wirklich auch schneller, wenn man merkt, es funktioniert etwas nicht und es funktioniert wirklich gar nicht, schneller zu sagen, okay Leute, wir gehen raus, wir gehen mit den Ressourcen wieder woanders hin oder auch diese Erkenntnis, wir können nicht immer nur mehr machen, sondern wir müssen auch irgendwo sagen, was machen wir jetzt nicht mehr oder was machen wir weniger? Also das ist, glaube ich, tatsächlich etwas, was auch für die Akzeptanz von Veränderungen im Unternehmen durchaus wichtig ist.

Da habe ich, wie gesagt, auch mittlerweile so ein bisschen meine eigene Lernkurve hinter mir. Ja, schöne Insights auf jeden Fall. Wie ist bei euch das digitale Geschäft jetzt aufgebaut? Also was sind die größten Abo-Treiber beziehungsweise was ist das größte Abo-Treiber? Wie ist das Verhältnis von digital zu Print-Leserschaft?

Ja, also wir haben ja eine leicht steigende IVB-geprüfte Auflage und die Steigerung kommt ganz klar durchs Digital-Abo. Das muss man ganz klar sagen. Also im Print-Bereich sind wir in einem langsamen, aber tatsächlich nur in einem langsamen Sinkflug. Wir verlieren eher ein bisschen stärker bei den Kunden, die über den Buchhandel bestellen, weil wir bei denen einfach keine Möglichkeit haben, in den direkten Kontakt zu treten. Das ist in Ordnung so.

Der Buchhandel darf uns das nicht sagen, will es uns nicht sagen. Da hätten wir mit Sicherheit aber auch einiges an Entwicklung in den letzten Jahren abfedern können, wenn wir es gewusst hätten, um welchen Kunden es eigentlich geht. Das wissen wir halt nicht. Das ist ein bisschen schade. Und generell, sage ich mal, sind wir, als ich...

Ich bin 2019 mit voller Kraft zum VKU-Verlag gewechselt und damit tatsächlich auch, muss man sich auch auf der Zunge zergehen lassen, zum ersten Mal in der Geschichte der ZFK einen wirklich operativ tätigen Geschäft zuhören. Das war vorher immer nur, nur in Anführungsstrichen Nebenamt. So, und ich will mir gar nicht ausmalen, was man mit der ZFK alles gemacht hat. Da wäre vielleicht in den 70er Jahren irgendein erfahrener Verlagsmensch zu dieser Marke gekommen, wie groß jetzt vielleicht unser Verlagsgebäude wäre oder was auch immer. Aber das ist ja Vergangenheit.

Aber als wir mit vielen strategischen Weichenstellungen begonnen haben, hatten wir ein Verhältnis von ungefähr... 80 bis 90 Prozent Einnahmen aus Anzeigenverkauf und 10, 15 Prozent aus Abo. Und mittlerweile haben wir das, also damit aber auch sehr, sehr gut. sehr, sehr abhängig vom Anzeigenmarkt und damit von konjunkturellen Entwicklungen. Mittlerweile stehen wir bei, ich glaube, Minimum pari pari.

Also wir haben das Thema Aboerlöse in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Als ich die ZFK übernommen habe, waren wir bei einem Jahresabopreis von 44 Euro. Jetzt sind wir beim Jahresabopreis von 440 Euro und wir gewinnen neue Kunden. Ja, aber das ist auch ein spannender Punkt, gerade das Pricing, weil ich habe letztens mit auch kommender Podcast-Gast Sebastian Voigt, der ja bei hy das Pricing, also Axel Springer Consulting Company, die nicht... Habe ich verstanden, nicht bei Axel Springer das Pricing machen oder unter anderem auch, aber nicht Fokus darauf haben.

Er meinte auch, dass ein großer Fehler war, dass man das digitale Produkt so niedrig bepreist und sagt, hey, das digitale Produkt ist quasi weniger wert, weil es kein haptisches Produkt ist, obwohl die Informationen ja die gleichen sind, vielleicht sogar noch viel mehr. da drin sind im Endeffekt. Und das finde ich einen so spannenden Punkt, vor allem, wie du jetzt gerade auch gesagt hast, das ist ja eine Verzehnfachung vom Preis, vom jährlichen Preis. Und wahrscheinlich ist es für die Unternehmen, die sich das abonnieren, spielt das fast keine Rolle. Würde ich wahrscheinlich mal annehmen, ob das jetzt 44 oder 440 sind.

Und, spielt für die keine Rolle. Ja, das ist so, wobei wir natürlich bei unseren Bestandskunden durchaus auch noch mit dem Rabatt arbeiten, muss man auch sagen, weil wir tatsächlich natürlich auch Bestandskunden haben, die uns in einer hohen Stückzahl abnehmen. Und daher war auch vielleicht in der ganz fernen Vergangenheit so ein Preis von 44 Euro auch in Ordnung, weil man vielleicht mehrere hundert Abos abgenommen hat. Aber da haben wir tatsächlich auch eine Entwicklung lange verschlafen, Und da müssen wir uns ja nichts vormachen. Da haben wir ja, also wenn ich da ganz zurück an den Anfang meiner beruflichen Laufbahn zu Gabler gehe, so wir haben alle mit dem Thema Kommunikation und Nachrichten zur Verfügung stellen im digitalen Raum, im Internet.

uns erstmal alle Leserinnen und Leser falsch erzogen. Und wir haben auch tatsächlich nicht damit deutlich gemacht, das, was wir hier ausspielen, hat einen Mehrwert und dahinter steckt eine journalistische Leistung. Also ich gehe immer wieder tatsächlich, wenn ich auch vielleicht nochmal sich Kunden bei mir melden, wegen irgendeiner Preiserhöhung, dann sage ich denen auch ganz klar, dass wir einen großen Stellenwert auf eine gute, redaktionelle, journalistisch fundierte Arbeit legen und die kostet Geld. Ihr sagt uns aber wiederum auch, dass ihr das an uns schätzt. Also wenn ihr das sagt...

dann müsst ihr es auch mit bezahlen. Ja, ja klar. Brauchen wir nicht, ne? Okay, das ist spannend. Das ist spannend.

Wir machen einen kleinen Sprung tatsächlich. Ich habe nämlich im Vorgespräch mir eine Sache ganz stark rausgeschrieben. Und zwar, dass du unter anderem, dass du selbst führst natürlich, den Verlag, beziehungsweise die Zeitung, selbst führst. Und dieses, ihr habt ein Netzwerk oder du hast ein Netzwerk etabliert von weiblichen Führungskräften, das ihr zusammen mit einer weiblichen Beraterin, einer externen Beraterin aufbaut und da im Endeffekt Frauen im Unternehmen dann auch irgendwie supportet. Wie kam das zustande?

Erzähl mal ein bisschen darüber, ich finde das super spannend. Also kann ich machen. Also es hat, glaube ich, tatsächlich auch eine persönliche Komponente. Meine Frau ist tatsächlich in jungen Jahren Führungskraft geworden, auch in einer eher konservativen Branche und hat einfach ihre einschlägigen Erfahrungen gemacht, wie schwer das ist, sozusagen auch in solchen etablierten Strukturen. voranzukommen, Sachen anzutreiben, war da sehr erfolgreich, aber das war schon auch ganz schön anstrengend für sie und das hat sich tatsächlich auch bei mir abgespeichert.

Ich habe sie natürlich auch als, das kriegt man ja mit, man ist ja in der Familie zusammen unterwegs und tatsächlich ist es auch so, dass die kommunale wirtschaft in deutschland wie viele branchen auch zumindest auf den top entscheidungsebene sehr männer dominiert ist das ist einfach so ist erstmal eine feststellung und wir oder ich denke ja auch immer wieder mit der zfk daran wie können wir in unserer kernzielgruppe auch Menschen nochmal an uns binden, die nicht so stark an uns gebunden sind bisher. Was können wir da eigentlich leisten? Wir, glaube ich, wir kennen diese Zielgruppe wie kein anderer in Deutschland und wir können sie auch wie kein anderer in Deutschland bespielen und deswegen kam die Idee 2021, die ich dann mit einem kleinen Kreis von Managerinnen in der Stadtwerkeszene diskutiert habe, zu sagen, wie wäre es denn, wenn wir als ZFK eine Vernetzungsplattform für weibliche Führungskräfte in kommunalen Unternehmen und tatsächlich auch nur aus kommunalen Unternehmen, also keine Beraterinnen, keine Headhunter, welche, die sozusagen noch ein Interesse daran haben, in Kontakt zu kommen, wenn wir so eine Plattform etablieren würden. Wir haben das so ein Dreivierteljahr lang im kleinen Kreis durchdiskutiert. Ich habe mir dann mit der Christiane Wolf in München eine externe Beraterin mit dazu geholt, die mich tatsächlich bei diesem Aufbau und diesen Ideen dann unterstützt hat.

Wir haben einen Strategiekreis gegründet, in dem Managerinnen der ersten, zweiten Führungsebene aus Deutschland dabei sind, die mit uns seit Oktober 2022, weil da sind wir mit gestartet, mit einer Kick-Off-Veranstaltung mit 40 weiblichen Führungskräften hier in Berlin. und das Ding ging von Anfang an durch die Decke. So, wir haben das am Anfang noch mit Bordmitteln gemacht, also eine Kollegin, die so oder so schon für uns in anderen Themenfeldern unterwegs war, hat das Netzwerk mit betreut, sind wir mehr geworden, wir haben jeden Monat eine digitale Session gemacht mit externen Speakerinnen, und wir haben dann aber auch gemerkt, dass die Nachfrage so groß ist, dass wir die eigentlich aus der eigenen Organisation so gar nicht mehr alleine bespielen können. Das heißt, ich habe seit März letzten Jahres mit der Laura Partikel, eine Kollegin, die bei uns als Managerin das Netzwerk leitet, koordiniert. Das hat uns nochmal einen Riesenschub gegeben.

Also ich glaube, wir waren Anfang letzten Jahres so bei 1.000 200 Frauen, die aktiv dabei sind, also sprich an Sessions teilnehmen oder zu Präsenzveranstaltungen kommen. Mittlerweile sind wir, glaube ich, bei knapp 2.400. Also wir haben es nicht ganz verdoppelt binnen eines, naja, wir haben ja noch bis März noch zwei Monate, also vielleicht haben wir es bis dahin sogar verdoppelt. Und das ist einerseits total schön zu sehen, dass solche Ideen funktionieren und wir wiederum damit aber mit dieser Nachrichtenmarke ZFK auch mehr sein können, als nur die Person, die Informationen und Nachrichten zur Verfügung stellt, sondern wir können halt auch tatsächlich die Branche an uns gebunden vernetzen. Hat also auch sehr viel was mit natürlich Community und mit Netzwerk zu tun und hat damit für mich auch als Geschäftsführer eine unternehmerische Perspektive, weil wir mit Menschen, mit Frauen in Kontakt kommen, die vielleicht jetzt schon Top-Managerin sind oder es vielleicht auch irgendwann werden oder auch nicht, ist eigentlich egal, aber sie lernen halt die Marke ZFK nochmal über einen ganz anderen Konnex.

und wir wiederum mit der Redaktion profitieren, dass wir tatsächlich auch deren Sichtweisen nochmal ein bisschen stärker reinbekommen in unserer Arbeit. Ja, und auch die Interessen. Also könnt ihr auch eine ganz neue Kategorie an Informationen aufmachen, die man selbst jetzt gar nicht so auf dem Schirm hat. Richtig. Ich meine, das Thema, ja.

Und du hast ja erzählt, dass deine Frau auch Führungskraft ist und Familie, dass du auch Familie hast. War, ist jetzt nicht mehr. Die hat sich bewusst nochmal anders entschieden, aber sie war das, genau. Okay, weil du hast im Vorgespräch ja auch erzählt, dass du, obwohl du Geschäftsführer bist von jetzt ja einem größeren oder mittelgroßen Verlag, dass du selber jetzt auch irgendwie runterstufst von der Menge an Arbeit, die du leistest, von den Stunden einfach, die du pro Woche arbeiten möchtest, einfach um auch mehr Zeit bei der Familie zu verbringen. Wie kam das zustande?

Also woher kam die Idee? Wie machst du das möglich? Ja. Ich habe ja vorhin an einer anderen Stelle beschrieben, dass ich eigentlich jahrelang mehr oder weniger zwei Jobs gemacht habe. So mit dem beim Verband als Geschäftsführer Kommunikation und Publiche Fairs, nebenher, in Anführungsstrichen nebenher noch den Verlag und beide sind sehr anspruchsvoll gewesen, beide haben sehr viel Spaß gemacht.

Aber irgendwann geht man, also ich habe auch irgendwann gemerkt, dass ich über meine eigenen Grenzen gehe, dass ich weit über meine eigenen Grenzen gehe. Ist auch für mich eine persönliche Lernkurve gewesen. Vor fünf, sechs Jahren hätte ich das vielleicht auch noch anders gesehen oder in zehn Jahren erst recht. Und das heißt, ich habe tatsächlich als für mich damals diese Entscheidung anstand, was mache ich denn jetzt eigentlich mit Fokus? Und ich mich für den Fokus Verlag entschieden habe, habe ich dann gesagt, okay.

Und auch da gebe ich gerne zu, kam der Tipp eher von meiner Frau, nochmal darüber nachzudenken, kannst du das nicht eigentlich auch in 80% Arbeitszeit machen, weil sie weiß, dass ich jemand bin, der sehr effizient arbeitet und sehr klar sein kann und sehr strukturiert arbeitet. Und dann habe ich das damals mit meinem Eigentümer verhandelt und bin tatsächlich seit 2019, mache ich das mit 80 Prozent. In so einer Phase wie Corona-Pandemie macht man das auch nicht in 80 Prozent. Also es ist ja eher so, man muss auch gucken, also es gibt Situationen, da geht es nicht, aber ich habe in der Regel einen Tag in der Woche frei. in dem bin ich auch dienstlich eigentlich nicht erreichbar.

Also es gibt immer eine Möglichkeit, mich zu erreichen, weil als Alleingeschäft zu einer GmbH, wenn wirklich was ganz Schlimmes passiert, muss man mich erreichen können, aber nicht über die normalen Wege. Und ich gebe zu, das war am Anfang für mich das größte Problem. Also ich mit mir selbst, mir das einzugestehen, dass das geht. Man muss sich natürlich ein bisschen anders strukturieren, die Organisation muss sich darauf einstellen, aber ich mag mir gar nicht mehr vorstellen, wie es gewesen wäre, wenn ich das nicht gemacht hätte. Also das ist wirklich für mich eine goldrichtige Entscheidung gewesen.

Und ich rede da auch gerne offen drüber, weil ich glaube, es ist auch wichtig, dass Manager, und es sind ja dann meistens Manager, die halt vorzeit dann arbeiten, also Frauen arbeiten auch vorzeit, nicht falsch verstehen, aber ich meine halt, ich glaube, es ist schon auch wichtig, in den Top-Führungsebenen auch deutlich zu machen, das geht. Also es ist auch komisch, wenn wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bewerbungsgesprächen erzählen, was für ein flexibler Arbeitgeber wir sind, wie familienfreundlich, dass man auch mal zur Not nach Hause fährt, um das kranke Kind aus der Kita zu holen. Und das sind auch Sachen, die ich auch alle erzähle und die tatsächlich bei uns hier in diesem Verlag auch so sind. Aber warum sollte das ab einer gewissen Ebene in einem Unternehmen nicht mehr möglich sein? Zumal wir in Skandinavien riesige Konzerne sehen, wo es selbstverständlich ist, dass der Vorstandsvorsitzende um zwölf Uhr ein Meeting verlässt und sagt, im Übrigen muss ich jetzt mit meiner Tochter schwimmen gehen.

So. Ja, das sollte man viel mehr normalisieren auch. Wie du gesagt hast, das ist auch gar nicht nur ein Männerthema, sondern das ist ja vor allem auch ein Frauenthema. Also auch gerade Frauen in den Führungsrollen, was ich schon mitbekommen habe, die haben ja, wie du auch gesagt hast, noch viel mehr Druck, dass sie eben nicht jetzt so wirken sollen oder dürfen, dass sie ein Kind noch haben, wo sie sich vielleicht noch nebenher darum kümmern müssen, einfach weil dann sonst wieder die ganzen Vorurteile kommen von gerade der Männergruppe. Richtung tatsächlich und das finde ich super spannend, einfach, dass man das auch thematisiert, dass man das auch normalisiert, dass man egal welches Geschlecht, welchem Geschlecht man sich auch zugehörig fühlt, das ist total unabhängig davon.

Also das finde ich ein schönes Thema, gerade auch in der oberen oberen Management-Ebenen. Wenn du sagst, dass das in Skandinavien schon da ist, muss ich mich mal informieren, ist ja noch spannender dann. Ich kenne das von Leuten von Vattenfall, die haben das schon vor zehn Jahren erzählt, die in Stockholm hospitiert waren, die in Deutschland hier waren oder nicht hospitiert, die dann eine Zeit lang in Stockholm eingesetzt waren, wo einfach in den Konzernzentralen einfach Sachen, dass da ein anderes Mindset tatsächlich gibt, während wir Auch wenn wir mittlerweile Erfahrungen in der Corona-Pandemie gemacht haben und es daraus resultieren nur Homeoffice und mobiles Arbeiten. Ich glaube, wir sind immer noch sehr fixiert in Deutschland und ich kann es jetzt nur für Deutschland sagen, auf die Stechuhr im Kopf, die Anwesenheit am Arbeitsplatz, die Erreichbarkeit und am Ende, ist doch erst mal nur entscheidend, also nur am Ende ist doch entscheidend, was rauskommt. So kann ich das, wofür ich da bin, entscheidend gut machen.

Und ich bin als Geschäftsführer des Verlages dafür zuständig, dass wir eine gute Wirtschaftlichkeit haben, dass wir gute Zahlen haben, dass wir in dieser Veränderung der Medienwelt gut reüssieren und innovativ und modern da, wo wir es brauchen, unterwegs sind und dass wir ein gutes, belastbares Netzwerk und ein Verhältnis zum Eigentümer haben. Und wie ich das mache und mit wie viel Zeit, am Ende werde ich doch an den Zahlen gemessen. Und deswegen meinte ich auch, ich bin bei dem Thema am Anfang mein größtes Problem selber gewesen, weil man muss für sich eine innerliche Entscheidung treffen, dass man sagt, ja, das geht. Also man kann das wirklich machen, weil wir erzählen ja auch immer, wir sind ja, eigentlich darf niemand unersetzlich sein. Auf jeden Fall.

Wenn das so ist, dann muss sowas ja auch umsetzbar sein. Also natürlich will ich mich nicht unersetzlich machen, ich bin hier gerne Geschäftsführer, also ich will das auch noch ein bisschen weitermachen. Auch nicht falsch verstehen, aber ich glaube, du weißt, was ich meine. Ja, auf jeden Fall. Ja.

Mit Blick auf die Zeit vielleicht noch ein kleiner Sprung Richtung nochmal dem kommunalen, demokratischen, politischen Thema, das du ja auch schon angesprochen hast, dass ihr als Berichterstattung auf der kommunalen Ebene natürlich auch für diese Strukturen super wichtig seid. Dürft ihr euch... politisch, also gerade jetzt mit Blick auf den Bundestag, dürft ihr euch irgendwie mit euren Aussagen politisch nicht platzieren, aber vielleicht politisch kritisieren Aussagen oder gucken, dass man, also habt ihr eine Meinung oder seid ihr komplett frei? Also seid ihr meinungsfrei, wenn ihr bei euren Informationen? Nee, also ich sage mal so, als Branchenmedium, sind wir natürlich irgendwie in der Branche verortet, erst mal so generell.

Also es wäre jetzt komisch, wenn wir als ZFK, die ja sehr von den dezentralen Strukturen, also wir haben 900 Stadtwerke in Deutschland, wenn wir auf einmal eine Titelgeschichte machen würden, wie toll doch in Frankreich der zentrale Staat ist und dass die nur zwei Energiekonzerne haben und die das alles managen. Also dann würden wir tatsächlich, glaube ich, unseren Auftrag als Branchenmedium, einfach verfehlen, weil wir dann, dann würde man denken, was ist mit euch los? Also insofern, wir haben, die Redaktion hat eine Meinung oder jeder in der Redaktion und jede hat eine Meinung. Die Meinung muss nicht die gleiche sein. Wir haben seit dem letzten Relaunch der Zeitung auch tatsächlich bewusst eine Kommentar- und Meinungsseite, wie man sie aus Tageszeitungen kennt.

Wo wir externe Kommentare, und zwar auf der Seite 2 direkt, wo wir externe Kommentare haben, aber auch Kommentare aus der Redaktion, meistens mindestens zwei, wo tatsächlich auch klar gezeichnet ist, das ist die Haltung dieser einen Person. Wir haben uns jetzt im Vorgriff zum Beispiel auf die Bundestagswahl auch damit beschäftigt, wie gehen denn die Parteiprogramme von einzelnen Parteien, was heißt das eigentlich für die Energiewirtschaft? Also wir haben einen Faktencheck gemacht und nicht nur zu SPD, CDU, FDP und Grünen, sondern auch zur AfD. Die Redaktion hat auch thematisiert, was heißt denn eigentlich... auch die Wahlergebnisse der AfD auf einer kommunalen Ebene, weil sie kommen über hohe Wahlergebnisse und durch die Systematiken und Arithmetiken auf der kommunalen Ebene auch in Aufsichtsräte rein, von Stadtwerken, in Abfallwirtschaft.

Das heißt, sie können auch ihre Themen, die sie haben, dort auch platzieren. Und wir haben uns auch damit beschäftigt, wie gehen da Stadtwerke mit um? Was heißt das eigentlich für die? Und was heißt das eigentlich für die sogenannte kommunale Daseinsvorsorge in Deutschland? Weil Das ist ja der Auftrag, den die meisten unserer Unternehmen, für die wir schreiben, die uns lesen, sind ja Unternehmen der sogenannten Daseinsvorsorge.

Das heißt, sie haben entweder hoheitliche Aufgaben, die sie für den Staat übernehmen, wie zum Beispiel Abwasser oder Entsorgung oder sind im Privatrecht, also im Energiemarkt unterwegs, wie die Stadtwerke, aber sie haben alle Aufgaben. Das Geschäftsmodell ist halt teilweise ein anderes als ein reines Shareholder getriebenes. Es ist tatsächlich schon auch Dasein für die Bürgerinnen und Bürger. Ich übersetze dieses etwas sperrige Wort Daseinsvorsorge gerne mit Dasein für die Menschen und Vorsorgetreffen für morgen. Und da finde ich es schon wichtig, Haltung zuzunehmen.

einzunehmen im Rahmen der Möglichkeiten. Ich würde mal sagen, ich als Geschäftsführer gehe da noch ein bisschen mehr out of the box, als das jetzt meine Redaktion macht. Das finde ich aber auch in Ordnung. So haben wir vielleicht auch eine nicht ausgesprochene Arbeitsteilung. Ich bin selber in jungen Jahren Kommunalpolitiker im Stadtparlament in Wiesbaden gewesen.

Also ich kenne diese... die kommunale Ebene ganz gut und ich weiß auch tatsächlich, wie wichtig sie ist, weil ich glaube schon, dass viele Menschen in Deutschland Politik auch noch über die kommunale Ebene wahrnehmen und da ist es elementar wichtig, dass wir gute, verlässliche Infrastrukturen haben, dass wir eine gute Busanbindung haben, dass der Müll abgeholt wird, dass das Wasser in Trinkwasserqualität da ist und dafür sind halt tatsächlich kommunale Unternehmen in Deutschland in der Regel zuständig und nicht private. Ja. und das sollte man auch nicht dem freien spiel des marktes überlassen und damit ja das ist nicht immer on book auch in der politischen diskussion gibt es da wellenbewegung so mittlerweile glaube ich gab es auch immer wieder bürgerbegehren aber das ist schon ein thema was extrem wichtig ist und deswegen bin ich auch tatsächlich sehr froh dass wir in dieser branche auch helfen, durch die journalistischen Inhalte sich weiterzuentwickeln, weil die ZFK versteht sich schon auch als ein Medium, was zum Beispiel wirklich Best Cases zeigt. Also wenn Stadtwerke sehr innovativ in bestimmten Themen unterwegs sind, dass wir das auch transportieren, damit es andere lesen, weil es liest jedes andere Stadtwerk in Deutschland.

Man muss ja nicht das Rad immer neu erfinden. Und das ist schon auch ein Ansatz, den wir haben. Ich glaube aber auch tatsächlich persönlich, Und auch fürs Unternehmen, ja, es ist wichtig, Haltung zu zeigen. Ich finde das, was wir im Moment gerade in Umfragen sehen und in der politischen Debatte auch an Verhärtung und an Zuspitzung, finde ich hochproblematisch. Und ich finde, da haben auch Medien generell, Fachmedien, auch Unternehmen eine Verantwortung, wenn wir sagen, wir glauben, dass die Demokratie das im Moment für uns am besten funktionierende Modell ist.

Und das glaube ich sehr stark und sicherlich. Die Demokratie ist unter Beschuss und jeder, der sich äußert und der Spannungsbogen, wie man sich äußert, kann ja sehr, sehr groß sein. Ist aus meiner Sicht wichtig. Ja, das ist ein sehr, sehr guter Punkt. Hat man vielleicht gar nicht so auf dem Schirm, dass das ja so auch relevant ist für die ganzen kommunalen Themen, für die ganzen ganzen Stadtwerke und so, wusste ich tatsächlich selber nicht, dass da dann irgendwelche Sitze allokiert werden und die dann auch auf der Ebene eingreifen dürfen, in Anführungszeichen, wenn da nicht so spannende, nicht so witzige Leute dann da sind.

Das versuchen wir am besten zu verhindern. Aber nochmal als letzte Frage, nochmal zurück zum Digitalgeschäft, beziehungsweise auch zur... Zur Zeitung, zu eurer Zeitung. Was siehst du denn jetzt so für die nächsten ein, zwei Jahre als große Trends bei euch für die kommunale Medienlandschaft? Und wie bereitest du dich, beziehungsweise jetzt die ZFK auch in dem Fall, auf die Themen vor?

Also für die kommunale Medienlandschaft und jetzt sage ich es mal für die Stadtwerke, die haben eher die Herausforderung, dass ihnen die Tageszeitungen fehlen. und quasi der journalistische Konterpart und sich an Stadtwerk überlegen muss, muss ich jetzt selber Publisher werden, damit ich die Menschen informieren kann. Das ist nur so eine Seitenbemerkung. Insofern finde ich das auch tatsächlich sehr schade und sehr schwierig, wenn sich Lokalzeitungen immer mehr aus dem Markt zurückziehen oder Verlage, die dort aktiv sind. Halte ich auch in der Demokratie gesichtspunkt tatsächlich für hochproblematisch.

Und für uns, die, naja, wir sind, wir haben ja am Anfang gestartet, wir haben 2017, 2018 Strategieprozess gemacht, haben den abgearbeitet, sind da dran, wir sind vor einem Jahr schon wieder in den nächsten Strategieprozess gestartet, wir haben für uns ein Leuchtturmprojekt definiert, wir haben für uns als Vision entwickelt, dass in der Zielgruppe an uns keiner vorbeikommen darf, also dass wir auch tatsächlich so eine Leuchtturmfunktion haben mit den Inhalten, die wir zur Verfügung stellen, helfen wir der Branche gut zu arbeiten und gute Entscheidungen zu treffen. Und das heißt, das Thema Digitalisierung, Transformation steht, es wird ja nicht mehr aufhören. Also insofern ganz konkret für uns heißt das, neues CMS einzuführen, noch in diesem Jahr. Das heißt, auch das ganze Frontend, die ganze Sichtbarkeit nach außen wird sich verändern. Das macht sehr viel mit den internen Prozessen.

Also wir werden noch stärker digital Kanäle ausspielen. Das Thema KI, mit dem beschäftigen wir uns seit anderthalb Jahren. Wir haben seit zwei Jahren, seit einem Jahr, haben wir einen Redaktionsbuddy, der uns in bestimmten Bereichen unterstützt. Das werden wir aber generell stärker nutzen müssen für den Verlag, ohne dass wir unseren Inhalte abgeben an irgendeine KI, die sich damit schlau machen kann und unser Geschäftsmodell konterkariert. Also da ist viel Musik drin und wenn es so wird, sind wir eigentlich gerade in dem nächsten Innovationsschub rund um die ZFK schon wieder längst drinnen.

Das sieht man im Moment noch nicht nach außen. Wir werden in diesem Jahr noch mit einem neuen journalistischen Produkt starten an der Marke ZFK fürs nächste Jahr, vielleicht sogar Ende dieses Jahres mit dem zweiten, wo wir einfach Themen, Schwerpunkte in der Branche sehen, die wir besser noch kuratieren könnten. Also es bleibt bei uns nicht langweilig. Hört sich auf jeden Fall so an. Auf jeden Fall.

Nee, cool. ähm Und da dann auf jeden Fall vielen Dank für die Zeit. Carsten, war sehr, sehr spannend. Cool Insights. Ich denke mal, das wird eine sehr, sehr spannende Folge für die HörerInnen in dem Fall.

Ein Blick auf die kommunale Landschaft, auf die Medien der kommunalen Ebene. Sehr, sehr spannend. Danke dafür und genau, man hört sich ja dann. Mit Sicherheit und danke Tim für die Einladung.

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