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Von 0 auf 4 Millionen: Die Erfolgsstrategie hinter BurdaForwards WhatsApp-Kanälen

Ressort21, Folge 38: Silvio Gendusa

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In dieser Folge spreche ich mit Silvio Gendusa, Senior Social Media Manager bei BurdaForward.

Silvio ist ein absoluter Experte für Social-Media-Wachstum, Plattformstrategien und die Entwicklung neuer digitaler Kanäle. Er verantwortet die Social-Media-Strategie für große Marken wie FOCUS online, BUNTE.de, CHIP.de und TV Spielfilm – und hat zuletzt mit seinem Team fast 200 WhatsApp-Kanäle aufgebaut, die mittlerweile 4 Millionen Follower erreichen.

Wir sprechen darüber, warum WhatsApp für Medienhäuser so spannend ist, welche Learnings Silvio aus seiner langjährigen Social-Media-Erfahrung mitbringt und wie Marken in einer sich ständig wandelnden Plattformwelt erfolgreich bleiben.

Erwähnt in der Folge

Transkript

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Wie oft habe ich schon Unternehmensaccounts gesehen, die 20 Arten von TikToks ausprobiert haben, bis die 21. dann gezündet hat. Aber ich glaube, das ist einfach der Weg. So funktioniert Social Media. Social Media wurde nicht erfunden, um Werbung für ein Unternehmen zu machen, habe ich vorhin schon gesagt.

Social Media ist da, um Beziehungen aufzubauen. Und wie man diese Beziehungen aufbaut, das geht nur über Testen. Wieder mal Moin aus Kiel zur neuen Folge von Ressort21, dem Podcast über Innovation und Digitalisierung in der Verlags- und Medienwelt. Ich bin Tim Großmann, spreche heute mit Silvio Gendusa, Senior Social Media Manager bei BurdaForward. Silvio ist absolut Experte bei allen Themen rund um Social Media und betreut zum Beispiel die Kanäle von chip.de oder Fokus Online.

Das neueste Projekt ist der Aufbau von fast 200 WhatsApp-Kanälen, die insgesamt über 4 Millionen Personen bedienen. Wir sprechen vor allem darüber, warum WhatsApp so ein wichtiger Kanal für Medienhäuser ist und welche Learnings er aus seiner langjährigen Social-Media-Erfahrung teilen kann. Aber genug erzählt, viel Spaß bei der Folge. Moin Silvio! Moin, hi, freut mich hier zu sein.

Ja, freut mich, dass du dir die Zeit nimmst. Sehr gerne. Ich habe auf LinkedIn schon ein bisschen was gesehen natürlich, ein bisschen gestalkt. Und euer Case liest sich ja fast so ein bisschen wie so eine Netflix-Doku. Was andere als private Chat-Verläufe oder Chat-Plattformen nutzen, nutzt ihr als Unternehmensplattform.

Vielleicht kannst du da gleich mal ein bisschen einsteigen. Warum habt ihr euch für WhatsApp entschieden? Also warum WhatsApp? Also ich würde gar nicht sagen, dass wir uns so bewusst dafür entschieden haben. Das Thema ist aufgekommen vor ein bisschen mehr als einem Jahr, vielleicht sogar schon eineinhalb jetzt.

Und es gab ein neues Feature auf WhatsApp. Da haben wir eigentlich gar nicht so lange überlegt, sondern haben gedacht, hey, da passiert was. Die größte App überhaupt launcht was. Da müssen wir doch eigentlich dabei sein. Und am Anfang steckt ja da noch gar nicht so ein großer Plan dahinter, sondern wir haben gesagt, da könnte was Großes entstehen.

Wir machen einfach mal mit und schauen, was das wird. Ja. Und ja, wurde gut bis jetzt, würde ich mal sagen. Wurde gut. Ja, in dem Titel, die Hörer und Hörerinnen, die den Titel gelesen haben, da packen wir von 0 auf 4 Millionen rein.

Das liest sich schon mal sehr, sehr gut. Ein bisschen clickbaity. Aber da können wir gleich drüber sprechen. Ist natürlich erstmal interessant, so ein bisschen auch was über dich zu hören. Vielleicht kannst du mal ein bisschen durchgehen, was hat dich in den Social-Media-Bereich gezogen?

Was für Stationen hattest du? Es gibt ja einige interessante Punkte. Genau, und dann springen wir im zweiten Schritt an das WhatsApp-Thema rein. Ja, gern. Ich würde sagen, ich bin so ein bisschen Generation Social Media.

Also zu meiner Schulzeit, zum Ende der Schulzeit, wurde Social Media so ein großes Thema, bei dir wahrscheinlich auch so. Dann wurde Facebook groß, wir haben angefangen mit SchülerVZ, dann, ich glaube, so als ich Anfang 20 war, kam Instagram. Also man hat es einfach hautnah miterlebt, wie da was entstanden ist. Damals war es noch gar keine Überlegung, das irgendwie beruflich zu machen. Ich habe mich mehr für...

klassischen Journalismus interessiert, sag ich mal. Habe dann ein Volontariat gemacht nach dem Studium in einer Sportredaktion. Und im Volontariat bin ich schon in die Richtung Social Media gekommen, weil mich das einfach super interessiert hat, dieses Thema. Ja. Und hatte dann die Möglichkeit, relativ zeitnah nach dem Volontariat ein Social Media Team zu führen.

Bei Spox war das damals. Ja, habe das eine Zeit lang gemacht. War super spannend. Haben auch da schon neue Kanäle gelauncht auf neuen Plattformen. Damals war TikTok im Kommen.

Dann haben wir das auf TikTok gemacht. Also im Prinzip das Gleiche, was... Was jetzt auf WhatsApp stattgefunden hat, habe ich schon mal mit TikTok gemacht. Wollte mich dann aber thematisch so ein bisschen breiter aufstellen. Also nur Sport war mir dann doch zu wenig und bin dann bei BurdaForward gelandet.

Und habe jetzt mit ganz vielen verschiedenen Marken zu tun, von Focus Online über Bunte, über Chip, TV Spielfilm, also eine große Themenbreite und das wollte ich machen und macht den Alltag auch super oder den Arbeitstag auch super interessant, in so verschiedenen Bereichen zu arbeiten. Das glaube ich gleich. Die Publikationen, die du jetzt genannt hast, die sind ja auch sehr, sehr unterschiedlich von der Zielgruppe, von dem was veröffentlicht wird, auch vom Schreibstil wahrscheinlich und vom Stil, wie das Publikum quasi angesprochen wird. Also coole Sache, da auch ein bisschen übergreifender mit dabei zu sein. Aber interessant, also du bist quasi als Standard, Standard, nee, als klassischer Journalist bist eingestiegen, hast dann so ein bisschen entdeckt, okay, es gibt eigentlich coole Plattformen, die man bespielen kann, gerade früh bei TikTok auch dabei gewesen.

Da ist schon die Neugier auch mit dabei. Das ist sehr, sehr cool. Hast du ein bisschen gemerkt, was sich jetzt im Social-Mir-Bereich in der Zeit geändert hat? Du hast ja gesagt, beim Aufbau warst du so ein bisschen mit dabei, hast es mitgekriegt, auch in der Schule oder dann auch in deinem Volontariat schon mitbekommen. Siehst du so einen generellen Wandel?

Spannende Frage. Also den Wandel gibt es natürlich auf jeden Fall. Ich meine, als Social Media angefangen hat, war es nicht dafür gemacht, dass irgendwie das werblich genutzt wird. Es gab keine Unternehmen aus Social Media. Wenn ich mir überlege, wie Facebook früher aussah oder wie Instagram früher aussah, das waren komplett andere Plattformen.

Ich denke auch oft daran zurück, dass dieser Gedanke oft verloren geht. Dieses Social Media ist ja eigentlich entstanden, um Beziehungen zwischen Usern aufzubauen. Und mittlerweile geht es immer mehr in die Richtung, ich versuche da irgendwie, keine Ahnung, was zu verkaufen oder so. Und dieser Grundgedanke von Social Media schwindet so ein bisschen, sollte man aber nicht vergessen, meiner Meinung nach. nach.

Das ist schon sehr wichtig. Aber das ist ja auch ein super interessanter Punkt, den du gerade genannt hast. Das kann man ja auch als Unternehmen machen. Also du meintest jetzt Kontakte aufbauen, Beziehungen aufbauen und gerade das ist ja eigentlich das Spannende für auch Unternehmen jetzt, seien es Medienunternehmen oder auch andere Unternehmen, einfach, dass man dort so ein bisschen auch theoretisch, wenn man es möchte, in den persönlichen Kontakt und in den Austausch kommen kann mit der Zielgruppe. Also das ist ein super spannender Ansatz, ein Endeffekt, was über andere Plattformen in dem Fall nicht funktioniert.

Genau, genau. Also das muss eigentlich immer der Gedanke sein, so wie schaffe ich das, diese Plattform so zu denken, wie sie eigentlich mal gedacht waren, um nah am User dran zu sein. Ja, siehst du einen Unterschied in den Strategien, wie man an die Zielgruppe rangeht zwischen Sport und jetzt sowas wie Bunte? Ja. Also ich sag mal, jeder Bereich hat natürlich irgendwie seine eigenen Dynamiken, aber ehrlicherweise auch sehr viel Gemeinsamkeiten.

Also ich sag mal, Sport hat vielleicht ein bisschen mehr mit Humor zu tun, hat mit dem Bereich Unterhaltung natürlich ganz viele Überschneidungen. Unterhaltung lebt vielleicht ein bisschen mehr von Personalisierung. Dann auf der anderen Seite hast du klassische Nachrichten. Da ist vielleicht so etwas wie Aktualität ein bisschen wichtiger. Aber im Grunde genommen hat alles irgendwo mit News zu tun, in den Bereichen, in denen ich aktuell arbeite.

Und deswegen würde ich sagen, hat es schon sehr viele Überschneidungen. Klar, dass die Ansprache mal ein bisschen anders ist. Man interagiert mit den Usern vielleicht irgendwie auf einer Politikseite natürlich anders wie auf einer Seite, wo es ums Dschungelcamp geht oder so, ist ja ganz klar. Aber es hat dann doch schon relativ viele Überschneidungen, würde ich sagen. Wahrscheinlich ist es auch deswegen möglich gewesen, dass ihr jetzt eure Kanäle auch so skaliert habt und auch teilweise so automatisiert habt.

Sonst könnte man ja nicht, was sind es inzwischen, fast 200 WhatsApp-Kanäle gleichzeitig bespielen. Ja. Ja, das ist super spannend. Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de.

Vielleicht kannst du da mal ein bisschen noch mal tiefer reingehen. Wir hatten es ja schon ganz kurz angesprochen. Also, wie hat das angefangen? Habt ihr gleich gesagt, wir machen das volle Bandbreite mit allem, was wir haben? Gehen wir da, also nicht alles natürlich, aber wir gehen da voll rein mit allen Kanälen, die wir haben, mit allen Publikationen, die wir haben?

Oder was war da die Strategie am Anfang? Also am Anfang war es so, wir haben wie gesagt gesehen, da passiert irgendwas. Da müssen wir dabei sein, wir dürfen da keine Zeit verlieren. Dann haben wir angefangen, wie wahrscheinlich jedes Unternehmen anfängt, wir haben einfach mal einen Kanal mit unserer Marke gemacht. Der erste Kanal, den wir eröffnet haben, war der Focus Online Kanal.

Ich glaube, der nächste war dann Bunte, dann haben wir den Chip.de-Kanal gemacht. So klassisches Denken. Da gibt es eine Plattform, da kann man Accounts machen. Wir starten mit unseren Unternehmensaccounts, mit unseren Markenaccounts. Dann haben wir aber auch schon angefangen, so Themenaccounts.

zu machen, also wo wir uns auf eine Nische, sage ich mal, konzentriert haben. Dann haben wir relativ früh gemerkt, hey, diese Themenkanäle, die laufen teilweise viel besser als die Markenkanäle und haben uns dann überlegt, vielleicht kann es ja der richtige Ansatz sein, zu sagen, wir decken ganz viele verschiedene Themen ab und haben dann angefangen immer mehr, sag mal, Nischen zu besetzen und hat dann wunderbar funktioniert. Es ging dann immer weiter und irgendwann waren es dann 170 Kanäle. Boah, okay. Aber die bespielt ihr nicht händisch.

Also ihr habt jetzt nicht für jeden Kanal eine Person oder für 10 Kanäle eine Person, die das bespielt, sondern da ist schon eine Automatisierung auch dahinter, ne? Also wir haben uns am Anfang überlegt, wie kriegen wir das am besten hin, diese Kanäle zu bespielen. Und eine Idee könnte ja sein, man sagt, hey, da gibt es ein neues Produkt, WhatsApp-Channels, wir nehmen das und geben es in unser Social-Media-Team und die sollen sich darum kümmern. Und wir hatten aber den Gedanken, vielleicht ist es besser, das ganze Thema so ein bisschen dezentral zu denken und haben gesagt, okay, wir picken uns aus verschiedenen Teamsexperten raus und ich sage mal, wir haben dann ein fünfköpfiges Team, das jetzt mittlerweile aus drei besteht, also es wurde auch wieder ein bisschen verschlankt. da sind dann menschen drin die neben ihrer eigentlichen funktion also zum beispiel ich bin auch teil von diesem whatsapp core team ich mache einen ganz normalen social media job immer noch aber wir zentralisieren dieses thema nicht in einem team sondern versuchen dort wo die expertise sitzt von dort aus die channels zu bespielen und ist tatsächlich mittlerweile so dass wir diese 170 Channels oder ein bisschen mehr als 170 Channels schon mit einer ganz kleinen Gruppe an Personen bespielen.

Also es ist jetzt nicht so, dass an jedem Channel irgendwie zwei Leute sind, sondern es sind 400 Leute damit beschäftigt. Ich würde sagen, es sind vielleicht so 10, 15 Personen, die diese Channels bespielen. Und das Core-Team besteht aus drei Personen. Ja, also wir haben uns natürlich irgendwie ein Workflow erarbeitet, wie man diese Channels gut bespielen kann. Da hilft natürlich auch so ein bisschen AI, weil sie werden wir nachher wahrscheinlich noch ein bisschen genauer drauf kommen.

Ja, ich finde es so spannend, das mal zu hören, weil ein Riesenthema gerade auch bei kleineren Verlagshäusern oder kleineren Medienhäusern ist ja immer, Und wer macht das nachher? Also wie verteilt man die Arbeit? Wer hat noch Kappa? Eigentlich gar keiner oder niemand. Genau und ich kann mir vorstellen, dass viele deswegen auch so skeptisch sind, neue Sachen zu probieren.

Okay, wenn wir jetzt noch TikTok bespielen, kriegen wir das noch hin? Wenn wir jetzt noch WhatsApp bespielen, kriegen wir das noch hin? Und dann natürlich auch das... was nachher rauskommt. Wir haben jetzt kurz darüber gesprochen, ihr habt fast 4 Millionen Abonnenten von diesen Kanälen, aber kommt da auch was bei raus?

Also fällt da was bei raus oder ist das erstmal nur rumspielen und gucken, ob irgendjemand auf irgendwas klickt? da kommt schon ziemlich viel raus also unser unser ziel am anfang war erst mal wir wollen möglichst viele nischen abdecken möchten möglichst viele follower sammeln und alles weitere kommt im nächsten step so aber im verlaufe des jahres haben wir schon gemerkt da kommt schon ordentlich was bei rum also die leute interagieren extrem gut mit dem content auf whatsapp und das liegt vielleicht auch so ein bisschen dran, wie man das angeht. Also wir könnten natürlich auch WhatsApp so bespielen, wie wir jetzt, keine Ahnung, zum Beispiel Facebook bespielen und machen da irgendwie 20 Posts am Tag, aber so funktioniert WhatsApp halt nicht. Wir haben uns so vorsichtig herangetastet, sage ich mal, um herauszufinden, was ist denn der beste Weg, um WhatsApp-Channels zu bespielen und also Ich glaube, viele Unternehmen sind skeptisch am Anfang gewesen oder vielleicht immer noch, was ich aber nicht verstehen kann bei WhatsApp, weil du hast da die größte App, also du hast auf keiner App so viele Menschen wie auf WhatsApp. Und diese App, launch ein neues Feature, da muss ich ja eigentlich, also egal in welchem Unternehmen ich Social Media mache, muss mein Gedanke sein, hey, da passiert was, da muss ich eigentlich mitmachen.

Weil wer weiß, was daraus entsteht. Nicht jedes neue Feature ist Clubhouse, wo nach zwei Monaten keiner mehr drüber redet. Sowas kann mit WhatsApp nicht passieren, weil die Leute werden WhatsApp nicht verlassen, auch wenn die Channels nicht funktionieren. deswegen ja ein und unser gedanke war wir müssen da dabei sein und weil du sagst dann gibt es natürlich die frage wer bespielt diese channels dann wir haben gemerkt dass weniger mehr ist auf whatsapp also man muss nicht den ganzen tag whatsapp post machen weil also stell dir vor ich weiß nicht nutzt du selber whatsapp channels eigentlich Das wäre jetzt so der nächste Punkt gewesen, das Shame on me. Wahrscheinlich müsstest du auch nochmal kurz generell erzählen, was man da überhaupt machen kann.

Also kann man reagieren auf die Posts? Kann man da irgendwie interagieren? Ich habe es tatsächlich leider nicht angeguckt. Ich habe noch keine Broadcast-Channels auch genutzt. Vielleicht kannst du das dann anhängen an das, was du gerade fertig erzählen wolltest.

Einmal kurz das Feature nochmal ein bisschen erklären. Ich kann mir vorstellen, dass viele das auch noch nicht gesehen haben. Also es ist ganz spannend, dass du das sagst, weil wir haben vor einer Woche oder so vor zwei Wochen habe ich eine Umfrage geschickt bekommen von einem Kollegen, dass 93 Prozent der 16 bis 27-Jährigen auf WhatsApp sind. Aber ein Drittel der Befragten hat noch nie davon gehört, dass es dieses Feature gibt. Also die Leute haben die App, wissen aber gar nicht, dass die WhatsApp-Kanäle existieren.

Und da kann man jetzt natürlich auf der einen Seite sagen, naja, das scheint niemanden zu interessieren. Oder auf der anderen Seite, naja, das sind ja alles potenzielle Follower, die vielleicht einfach nur noch nicht wissen, wie cool das Feature ist. Ja, was kann man in den Channels machen? Also man findet die WhatsApp Channels unter den Stories von seinen Freunden. Also ist der auf WhatsApp der Reiter ganz links unten und man kann da nach Kanälen suchen.

Man kann. Keywords eingeben und passende Kanäle finden. Man kann diesen Kanälen folgen und man kann, wie es bei allen anderen Apps ist, die Glocke aktivieren und kriegt dann sozusagen eine WhatsApp-Nachricht, wenn in diesem Kanal was gepostet wird. Und was auch der Grund ist, warum wir sagen, wir posten ja nicht so viel, weil wenn einer am Tag 30 WhatsApp-Nachrichten bekommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit natürlich hoch, dass er sagt, den Kanal entfolge ich so. Ist quasi wie so ein Newsletter.

Da ist ja auch besser, wenn man nicht den ganzen Tag spamt, sondern vielleicht einmal die Woche oder jeden zweiten Tag. Also ein bisschen wahrscheinlich höher frequentiert als Newsletter, aber zumindest nicht so... Die ganze Zeit Beschallung. Gut, dass du das Thema Newsletter ansprichst. Das könnte natürlich auch ein Grund sein, warum viele Medienhäuser vielleicht erstmal skeptisch waren, weil ich kann mir vorstellen, diese Newsletter haben nicht bei vielen gut funktioniert.

Es gibt wahrscheinlich sehr viele Unternehmen, die sagen, diese WhatsApp-Newsletter, das hat uns nichts gebracht. Wieso sollten wir jetzt bei den Channels dabei sein? sein die user können ein bisschen interagieren mit den post also man kann umfragen erstellen die user können mit im modus auf nachrichten reagieren ist natürlich schon so ein bisschen abgespeckt ist schon so ein bisschen one way kommunikation aber man man kann schon schaffen die die die User dazu zu kriegen, da auch zu interagieren und ich sage mal, man kann trotzdem eine Community aufbauen, auch wenn die User nichts kommentieren können oder so, aber wer weiß, also das kann natürlich auch noch kommen, das ist ja das Spannende an WhatsApp-Channels, wir wissen ja gar nicht, was daraus passiert, das ist eine Wette. Auf jeden Fall. Aber das Spannende ist ja auch, du hast es jetzt schon mehrfach gesagt, da sind ja also Millionen, hunderte Millionen Menschen sind auf WhatsApp, wahrscheinlich sogar, ich weiß nicht, ob es zwei Milliarden sind, aber über eine Milliarde sind es auf jeden Fall.

Und der interessante Teil daran ist ja, dass man Dinge weiterschicken kann. Es ist ja nicht nur so, es ist... ein geschlossenes Ökosystem, sondern man hat diese Möglichkeit, dann ja auch Dinge zu teilen. Also manchmal, wenn ich was von einem Freund kriege, leite ich das weiter an einen anderen Freund. Also vielleicht ist das ja auch ein interessantes Thema, dass wenn man dann so einen Channel hat, der interessante Sachen teilt, dann kriegt man diesen Netzwerkeffekt rein, dass man irgendwas weiter schickt und dann sagt hey guck dir das mal an und dann denken diese herberst die info her aus dem broadcast channel oder aus dem channel von bunte oder ähnlichen ja also ich glaube dass man über die whatsapp channels eine viralität schaffen kann wie es wahrscheinlich auf keiner anderen social media plattformen möglich ist weil du hast so viele menschen wie nirgends also du erinnerst dich wahrscheinlich auch noch an die whatsapp kettenbriefe mit irgendwelchen quatsch meldung die haben sich rasend verbreitet das zeigt natürlich auf der einen seite die enorme viralität sowie wie kann was auf whatsapp viral gehen auf der anderen seite natürlich aber auch wie gefährlich das sein kann mit fake news und so weiter weil sich über whatsapp einfach so eine whatsapp message einfach extrem verbreiten kann und zeigt auch, wie wichtig unsere journalistische Verantwortung da ist.

Also das ist auf WhatsApp nochmal ganz anders als auf anderen Social Media Plattformen. Da ist schon eine Gefahr da, aber es ist auch eine Chance, da einen viralen Hit zu landen mit verschiedenen Inhalten. Also zum einen würde ich sagen Humor, funktioniert immer sehr gut, wenn ich irgendwie was Witziges sehe, ist es was, was ich vielleicht sehr schnell weiterleite an irgendwelche Freunde und jeder hat WhatsApp-Gruppen und in einer WhatsApp-Gruppe mit zehn Leuten hast du natürlich eine ganz andere Sichtbarkeit, als wenn du auf Instagram was in deine Story packst. Und nicht nur mit Humor, sondern zum Beispiel auch mit relevanten, nützlichen Inhalten. Also praktische Inhalte, die den Menschen helfen, ihren Alltag besser zu machen.

Solche Kanäle haben wir zum Beispiel auch. Also Ich finde, man kann sagen, je nützlicher der Inhalt, desto höher die Chance auf Viralität auf WhatsApp. Und das finde ich eigentlich ziemlich cool. Ja, was sind denn so eure beliebtesten Kanäle? Also wir haben einen Kanal, ich sage immer, das ist so ein bisschen mein Lieblings-Baby, der ist Achtung Rückruf heißt der.

Bei dem haben wir angefangen mit klassischen Produktrückrufen. Also eine Butter wird zurückgerufen und wir haben das gepostet. Also wir haben einen Artikel dazu und diesen Artikel haben wir in unserem WhatsApp-Tanel gepostet. Und wir wollten eigentlich möglichst täglich unsere Channels bespielen. Wir haben dann in diesem Rückrufkanal gemerkt, wir haben nicht jeden Tag einen Rückruf.

Also wir haben gar nicht den Content, um den Kanal jeden Tag zu bespielen. spielen und haben dann eine Sache gemacht, die ich gerade eben schon angesprochen habe, mit Community einbinden. So, wir haben dann einfach die Chance genutzt und haben gesagt, hey, wir fragen, also wir haben gesehen, das funktioniert super gut mit den Rückrufen, die verbreiten sich auch, das wird geteilt. Wir haben dann gesagt, wir machen eine Umfrage an die Community und fragen, hey, seid ihr neben klassischen Produktrückrufen, seid ihr auch interessiert an... zum Beispiel Testergebnissen von Stiftung Warentest.

Und dann war die Antwort, ja, super, finden wir toll, postet das doch bitte auch in diesem WhatsApp-Kanal. Und schon hatten wir viel mehr Content, den wir da posten konnten und sind mittlerweile so weit, dass wir jeden Tag fast zwei Nachrichten posten auf WhatsApp, die auch wirklich relevant sind, die den Leuten helfen, die geteilt werden, die konstruktiv sind und das ist ja eigentlich perfekt so, also perfekt genutzt, würde ich sagen. Ja, auf jeden Fall. Ich als Produktperson finde das natürlich auch extrem interessant, wenn man so einen direkten Feedback-Kanal hat. Also man hat was, testet irgendwas vielleicht sogar und kann dann pollen, die direkte Zielgruppe quasi pollen, ist das überhaupt interessant für euch?

Was hättet ihr noch gerne? Und dann denen Optionen geben und zu sehen dann, okay, wie unterschiedlich sind die Personen, die in diesem Kanal wirklich drin sind, von dem, was sie erwarten, in welche Richtung könnte es gehen und ähnliches. Also finde ich wirklich so schön, so schöne Möglichkeit, einerseits in Austausch zu kommen, aber auch wirklich dann Dinge zu publizieren, die interessant sind für die einzelnen Personen. Also da könnte man ja super schnell dann auch Nutzer umfragen oder User Studies, Case Studies machen mit, mit dem Publikum im Endeffekt auch für die Website. Also was für Themen sind gerade interessant?

Was wollt ihr hören? Was wollt ihr lesen? Was wollt ihr sehen? Würdet ihr das Ganze auch in einem Podcast-Format interessant finden? Würdet ihr das Ganze auch, keine Ahnung, als Story oder Video gerne sehen auf Social Media und so weiter und so weiter?

Also da hat man ja, eine eigene Forschungsabteilung mit etabliert, wenn man dort ein paar Leute mit reinbekommt, mit der man dann optimieren kann. Also ich finde das einen genialen Ansatz im Endeffekt. Ja, und du hast einen sehr großen Vorteil gegenüber anderen Plattformen, dass die Leute ja eine WhatsApp-Nachricht bekommen. mit deinem Inhalt. Also wenn du erstmal guten Content machst, für den sich die Leute interessieren, der den Menschen hilft, dann aktivieren sie wahrscheinlich die Glocke, weil sie beim nächsten Mal nichts verpassen wollen.

Und wenn du dann eine Umfrage machst, dann kriegt jeder eine WhatsApp-Nachricht auf sein Handy und du bist nicht davon abhängig, wie der Algorithmus funktioniert, weil die User haben sich aktiv dafür entschieden, dass sie deine WhatsApp-Nachrichten bekommen wollen. Und da entscheidet kein Algorithmus, was ausgespielt wird. an den User. Aber du musst halt guten Content machen. Okay, wir fassen das nochmal kurz zusammen.

Drei Dinge im Endeffekt. Einmal Nischenthemen schlägt quasi die eigene Marke auf WhatsApp. Also wenn man Nischenkanäle hat, das schlägt den Markenkanal, der übergeordnete Markenkanal von Unternehmen. Zweitens quasi Content, qualitativen Content posten, der irgendwie teilbar ist, der vielleicht auch witzig ist, der irgendwie so einen kleinen Kick hat noch zusätzlich zu dem, was wirklich ist und genau, das, gab es noch was Drittes? Also ich würde vielleicht noch einen dritten Punkt hinzufügen, wir versuchen Content, also ich glaube, man muss versuchen, Content zu machen, der nicht aufdringlich ist auf WhatsApp, weil wenn du es übertreibst, dann ist natürlich die Gefahr da, dass die Leute sehr schnell genervt.

sind. Das ist auch der Grund, warum ich vermute, das ist der Grund, warum Themenkanäle besser funktionieren als Markenkanäle. Also die Menschen sind Algorithmen gewöhnt, die ihre persönlichen Interessen widerspiegeln. Wenn ich jetzt auf TikTok unterwegs bin und ein Thema die ganze Zeit anschaue, der Algorithmus gibt mir nur noch dieses Thema. Also die Menschen sind das gewöhnt.

Und wenn wir WhatsApp so angehen, dass wir sagen, wir versuchen, das themenbasiert aufzubereiten. Also es gibt für verschiedene Themen einen Kanal. Dann sind die Menschen auch nicht so schnell genervt, wenn sie Nachrichten auf ihr Handy bekommen, die ihren Interessen entsprechen. Also wenn ich jetzt das vergleiche mit einem klassischen Focus Online Kanal, den wir natürlich trotzdem auch haben, aber wenn ich da was poste, Beispiel am Morgen poste ich eine Politik News, am Mittag poste ich eine Sport News und am Abend irgendwas zur Gesundheit. Ja.

Dann weiß ich nicht, interessiert sich der User für alle drei Themen? Wahrscheinlich, also ziemlich unwahrscheinlich, würde ich mal sagen. Ja, ja. Wenn ich jetzt aber einen FC Bayern München WhatsApp-Kanal habe, weiß ich, der, der dem Kanal folgt, der interessiert sich für den FC Bayern München. Ja, Punkt.

Ja. die Sachen poste, dann ist es genau das, was der User auch erwartet in diesem Kanal. Heißt, die Wahrscheinlichkeit ist viel höher, dass er dem Kanal treu bleibt, dass er mit dem Content interagiert und du hast nicht die Gefahr, dass die Menschen WhatsApp-Nachrichten bekommen, die sie nicht interessieren. Und das ist natürlich das Problem. Auf jeden Fall.

Und wir versuchen auch WhatsApp so zu nutzen, dass wir wahrgenommen werden wie ein Freund, wie ein wertvoller Kontakt im Telefonbuch. Wir wollen uns anfühlen wie ein guter Freund, der dir sagt, hilft dein Leben besser zu machen und nicht wie ein Marktschreier, der dich zumüllt mit ganz viel Content. Bitte klicke auf den Link und hol dir das Abo. Ja, das funktioniert eigentlich. Cool, okay.

Dann erübrigt sich die Frage eigentlich auch schon fast, was du jetzt machen würdest, wenn du nochmal von Null starten müsstest. Im Endeffekt die drei Hauptthemen beachten. Wahrscheinlich eher gucken, ob man einen Nischenkanal erstmal aufzieht, gucken, dass man nicht spamt, beziehungsweise eher so einen freundlichen oder freundschaftlichen Ton hat und natürlich auch dieses Thema mit aufnehmen, okay, es ist WhatsApp, wäre cool, wenn man das Ganze so aufsetzt, dass man die Dinge vielleicht auch teilen möchte, weil sie irgendeinen Mehrwert bieten, ne? Und dann wahrscheinlich klein starten, mal einen Kanal versuchen, den nicht zu oft bedienen, also nicht mehrfach am Tag irgendwas reinposten, was unterschiedliche Themen abdeckt, sondern wirklich vielleicht fokussiert auf ein Thema und dann schauen, wie würdest du es bewerben? Also, wo sollen die Leute finden, erfahren die Leute davon, dass es diesen Kanal gibt?

Ja, das ist ganz spannend. Also wir haben festgestellt, dass wir durch Keywords sehr viele User erreicht haben. Also ohne Kanäle extern zu bewerben, haben wir teilweise Peaks gesehen, die eigentlich nur durch entweder klar durch die Vorschläge, also wir werden als User Kanäle vorgeschlagen, aber auch durch die Suche. gekommen sein müssen oder vielleicht eben durch shares weil jemand das geteilt hat zum beispiel zum rückruf der interessiert mich dann folge ich auch diesen rückruf kann also ohne den kanal extern zu bewerben haben wir teilweise sehr viele follower gewonnen ganz ganz gut gesehen hat man das bei unserem kanal über strom so der heißt dschungel camp news am tag als das dschungelcamp gestartet ist ist er explodiert so ohne dass wir den irgendwo beworben hatten aber es offenbar so dass die menschen also die sehen das Dschungelcamp fängt an und suchen, gibt es eigentlich einen Dschungelcamp-Kanal auf WhatsApp. Dann finden die uns und folgen uns.

Und das ist halt unser Vorteil, dass wir viele Keywords abgedeckt haben, dass wir 170 oder ein bisschen mehr als 170 Kanäle haben. Wenn der User was sucht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er einen Kanal von uns findet. Das ist unser großer Vorteil aktuell auf WhatsApp. auf WhatsApp. Also wenn du sagst, was würde ich machen, wenn ich einen neuen Kanal aufsetzen würde, ich würde mir auf jeden Fall eine Nische suchen und ich würde versuchen, wirklich Keywords abzudecken und mir überlegen, was interessiert einen User, der in diesem Bereich einem WhatsApp-Channel folgt.

Ich bin kein Werbeexperte, aber ich glaube, hier hast du auch... was was werbeintegration angeht eine riesige chance weil also stellen wir uns vor ich mache einen nischigen whatsapp kanal zum thema laufsport so laufsport tipps und tricks alle die dem kanal folgen interessieren sich für laufsport also die zielgruppe ist schon fertig versammelt so die sind alle da im idealfall haben die alle die glocke aktiviert wenn ich was poste kriegen die in der whatsapp nachricht Wenn ich jetzt eine Werbeintegration mache von einem Laufschuhhersteller, der sagt, hey, ich zahle dir Summe X, poste du doch unsere Werbung in deinem WhatsApp-Kanal. Also viel besser geht es ja nicht für den Werbekunden, weil er weiß, jeder, der die Werbung sieht, interessiert sich für Laufsport. Und die kriegen sogar noch aktiv, jeder kriegt aktiv eine Nachricht auf sein Handy. Also ich weiß nicht, was noch ein besseres Werbeumfeld sein soll.

Also das ist schon extrem spannend, glaube ich. Definitiv. Da kann man wirklich fast wieder diesen Bogen zu, eigentlich ist es Newsletter on Steroids. Es ist ein viel intensiverer Kanal nochmal, viel direkter, quasi in eine Plattform rein, die schon existiert, die viele Leute nutzen und die einfach die Potenz hat, da richtig Druck zu machen. Also das finde ich super, super interessanter Ansatz.

Du meinst trotzdem, es ist ein Bad erstmal noch, also es ist irgendwie ein Experiment, es ist eine Wette, die eingeht, aber spannend zu sehen, was damit passiert, auch abotechnisch, also abozahlentechnisch vielleicht, veröffentlicht ihr da mit der Zeit ja auch mal irgendwie noch eine Case Study oder sowas. Ja, Aber spannend. Genau, du meintest, es ist nicht euer Hauptwachstumskanal, es ist ein Experiment. Was bedient ihr oder wo seht ihr aktuell im Social-Media-Bereich, das machst du ja natürlich auch noch, die größten Chancen oder eure größten, was sind eure größten Plattformen? Also unsere größte Plattform aktuell ist immer noch Facebook.

Wurde ja schon oft, ich sage mal, totgeredet. Es ist natürlich schon immer noch hart, war Facebook aber irgendwie schon immer. Also klar hatte man extreme Zeiten, in denen alles funktioniert hat. Das merkt man natürlich, dass sich da Algorithmen verändern. Genau.

aber nichtsdestotrotz facebook ist für uns immer noch hat immer noch extrem große reichweiten darf man immer noch nicht unterschätzen teilweise sehen posten uns millionen menschen wo ich mir denke wenn ich mich im privaten unterhalte und frage bist du auf facebook nahm ist auf facebook nein also ich aber offensichtlich sind die Menschen ja noch da. Ja, genau. Also ich würde es nicht unterschätzen, was Facebook noch kann, aber es ist jetzt nicht das riesige Wachstumsfeld. Also ich würde jetzt, wenn ich neu anfange mit Social Media, würde ich wahrscheinlich keinen Facebook-Kanal eröffnen, dann würde ich schon eher gucken, Ich würde WhatsApp probieren, ich würde natürlich auch TikTok irgendwo probieren, aber für uns aktuell immer noch sehr relevant Facebook, aber wir sind natürlich auch auf dem Weg, uns breiter aufzustellen, weil wir natürlich auch nicht abhängig sein von einer Plattform. Darum auch der Gedanke, hey, wir probieren ein bisschen was auf WhatsApp.

Ist natürlich auch Meta. Also das ist der Pain, den man halt immer hat. Irgendwo bist du halt extrem abhängig, egal wie du Social Media machst. Aber irgendwo musst du ja mitspielen. Ja, absolut.

Und diese Plattformabhängigkeit, die geht halt auch nicht mehr weg. Also egal, welche Große das ist, ob das SEO auf Google ist, ob das... Instagram, Facebook und jetzt WhatsApp ist oder ob das TikTok nachher dann auch wirklich ist. Also sie haben ja immer die Zügel in der Hand. Also da kommt man irgendwie auch gar nicht weg.

Was würdest du sagen, sind so die größten Fehler, die du jetzt mit deiner Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen gesehen hast, die Unternehmen machen so hinwieder? Also ich glaube, es werden zu oft Sachen nachgemacht. Ganz oft habe ich das Gefühl, da hat jemand was gesehen, das hat gut funktioniert und versucht das dann einfach zu adaptieren. Ich glaube, das funktioniert nicht. Und ganz oft denke ich mir, es gibt auch keine Vorgabe, was funktioniert.

funktioniert. Also man muss einfach ausprobieren. Wie oft habe ich schon Unternehmens Accounts gesehen, die 20 Tiktoks, 20 Arten von Tiktoks ausprobiert haben, bis die 21. dann gezündet hat. Aber ich glaube, das ist einfach der Weg.

So funktioniert Social Media total. Social Media wurde nicht erfunden, um Werbung für ein Unternehmen zu machen, habe ich vorhin schon gesagt. social media ist darum beziehungen aufzubauen und wie man diese beziehung aufbaut das geht nur über testen es kann dir niemand eine blaupause geben mit der du dann zu 100 prozent erfolgreich bist auf social media weil ganz oft hatte jemand die idee die hat funktioniert ein zweiter macht sondern funktioniert halt nicht noch mal so also Ja, da sind viele wahrscheinlich auch ein bisschen zu ängstlich, um dann quasi wirklich zu experimentieren und zu sehen, okay, hat nicht funktioniert, ich habe die Zeit investiert, habe das Geld investiert, es kam im Endeffekt nichts bei raus, aber da muss man halt einfach auch offen sein, also es gibt so viele Möglichkeiten, irgendwie Wachstum zu erreichen. zu erzielen über neue Wege auch über nicht existente Wege bzw Plattformen die man vielleicht auch noch gar nicht im Auge hatte bisher muss man halt ein bisschen reingehen man muss experimentieren wie du gesagt hast und man muss auch so ja in Kauf nehmen dass es im Endeffekt nicht funktioniert ne ja also dass das muss einem bewusst sein es funktioniert nur so also kann mich nicht daran erinnern dass das irgendwann mal jemand zu mir gekommen ist und gesagt hey das machen wir das wird funktionieren es ist man muss immer irgendwie was anpassen dann ist es immer ein experiment aber das macht also das macht eigentlich social media auch aus das ist das warum ich den job macht so ist einfach super spannend ist unvorhersehbar teilweise und das Einfach richtig cool so. Auf jeden Fall.

Jetzt Social Media technisch und natürlich KI, das ist ja buzzworthy as hell. Also geht hier ja überall nur noch um KI. Wie viel macht ihr im Social Media Bereich mit KI? Also was für Themen geht ihr an? Welche Teile der Entwicklung, der Veröffentlichung sind automatisiert?

Wo nutzt ihr KI-Tools? Also vor allem bei WhatsApp nutzen wir KI, um produktiver zu sein. Das hilft uns einfach enorm, um zum Beispiel einfach so einen Post aufzubereiten. Also wir erstellen keine Inhalte exklusiv für WhatsApp, das machen wir nicht. Die Kapazitäten haben wir gar nicht.

Aber wir erstellen auch keine KI-generierten Inhalte für WhatsApp. Aber wir nutzen KI, um Workflows zu verschlanken. Also wenn wir einen Post machen, dann ist der mehr oder weniger immer gleich aufgebaut. Es gibt eine Ansprache, es gibt einen gekürzten Link. Es gibt dann vielleicht noch eine kurze Umfrage drunter und da hilft uns einfach KI, diesen Artikel in eine Form zu packen, die immer gleich ist, mit der wir einfach dann viel schneller werden.

Das machen wir schon. Okay, cool. Sehr, sehr interessant. WhatsApp war für euch ja jetzt vor allem ein Riesen- oder für dich ein Riesenerfolgsding auch. bezüglich wie das andere Medienhäuser auch sehen, dass da irgendwas passiert.

Habt ihr schon irgendwas jetzt in Planung oder in Arbeit, neue Plattformen bespielen, ein Experiment, das jetzt gerade hoch im Kurs steht bei euch für, keine Ahnung, andere Themen, VR, Virtual Reality, Internet, Metaverse, whatever? Also ich würde sagen, WhatsApp ist immer noch unser Experiment. Also das ist noch nicht vorbei. Das war erst der Anfang. Also, das ist schon noch ein sehr großes Experiment und wie gesagt, was wir jetzt gemacht haben, war so der erste Schritt.

Ja. So, wir haben das aufgebaut, sag ich mal, wir haben uns breit aufgestellt und jetzt geht's eigentlich erst so richtig los, würde ich sagen. So, jetzt beginnt das Experiment. So, was mach ich jetzt mit diesen 4 Millionen Followern? Ja.

So. Okay. Ja. Also, ich würde sagen, das ist schon... das Experiment, was jetzt erst so richtig spannend wird.

Ja, bin ich auf jeden Fall gespannt, was man da so liest. Also wer bis hierher zugehört hat, auf jeden Fall Silvio auf LinkedIn folgen. Da kommen wieder Dinge, die geteilt werden, auch Talks, bei denen du ja aktiv dabei bist, wo du deine Insights nochmal teilst. Genau. Was für Trends und Entwicklungen siehst du jetzt so als kritisch?

Du hast ja gerade schon ein bisschen darüber gesprochen, wenn du noch auf Social Media noch KIs miteinander interagierst. Und was macht dir vielleicht auch besonders Hoffnung? Also mir macht es Hoffnung, dass wir mit Nutzwert immer noch sehr erfolgreich sind. Ich muss jetzt wieder diesen Rückrufkanal ansprechen, aber das ist das perfekte Beispiel. Also man kann mit Nutzwert immer noch sehr viele Menschen erreichen und es wird auch positiv aufgenommen.

Ich glaube, die Abschaffung von Fact-Checking ist ein Riesenproblem. Social Media war schon immer anfällig für Fake News. Jetzt machen die Plattformen das Tor noch weiter auf und ich glaube, wenn Fake News, Desinformation, wie auch immer man es nennen will, durch KI noch befeuert wird, das macht mir schon Sorgen im Bereich Social Media. Dann bekommen wir ein echtes Problem. Darum glaube ich, ist für Medienunternehmen jetzt noch wichtiger, KI wirklich verantwortungsvoll einzusetzen und diesem Trend entgegenzuwirken.

Ich glaube, dass Und verlässlicher Journalismus wird jetzt noch wichtiger dadurch. Und ich glaube, das ist nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch eine große Chance, hier einen Mehrwert zu schaffen und als Medienunternehmen auch Verantwortung zu übernehmen mit konstruktivem, verlässlichem Journalismus. Ja. Ja, finde ich einen sehr guten Punkt. Gerade dieses ganze Trust-Thema, also trotz der vielleicht älteren Zielgruppe von Verlagen, von Medienhäusern, von Regionalunternehmen, auch die publizistisch arbeiten, ist es tatsächlich wirklich so, dass das Vertrauen liegt immer noch in den Informationen, die diese Organisationen veröffentlichen.

Und ich glaube, wie du gesagt hast, da bin ich voll bei dir, es wird bestimmt so ein Shift geben davon, wem traue ich wirklich mit Informationen? Ich sehe so viel Schrott, in Anführungszeichen, auf Social Media. Was kann ich davon glauben? Und wenn ich dann zu, ich weiß nicht, zu einer Bunte gehe, zu einem Fokus gehe oder Ähnliches und dort dann die Infos nochmal sehe, bin ich mir eigentlich fast sicher, okay, da ist zumindest ein höherer Wahrheitsgehalt dahinter, als wenn ich das nur auf Socials TikTok jetzt von irgendeiner Person, die das mal kurz zwischendrin irgendwo aufgenommen hat, sehen. Da bin ich voll bei dir.

Du wirst das brauchen. Ich glaube, in einem Jahr, wieder ein Satz, der mir vielleicht um die Ohren fliegen könnte, in einem Jahr wird Social Media komplett anders aussehen. Kann ich mir sehr gut vorstellen, was auch KI und so angeht. Und du wirst Journalismus, verlässlichen Journalismus brauchen. Und ich glaube, das ist die Entwicklung, die mir am meisten Hoffnung macht.

Ja, perfekt. Mit diesem Abschlussstatement, da ist wirklich nichts zuzufügen. Vielen Dank dir, Silvio, für die Zeit, für die Insights, für die ganzen Aussagen auch zu WhatsApp. Ich hoffe, der eine oder andere macht sich dann ran und probiert das auch mal aus. Vielen Dank dir und wir sehen uns.

Sehr gerne, danke für die Einladung. Bis dann, ciao. Ciao. Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions- Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de Wir sehen uns in der nächsten Folge.

Vielen Dank.

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