Abo-Boom oder Stagnation? Wie Verlage ihre Digital-Abos erfolgreich skalieren
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In dieser Folge spreche ich mit Sascha Bossen, dem ehemaligen Director für Paid Content bei ZEIT ONLINE und Berater für Digital-Abos mit Sub-Growth.
Sascha spezialisiert sich darauf Abo-Strategien zu optimieren. Dafür analysiert er, wie Produkt, Pricing und Funnel verbessert werden können, damit Paywalls besser konvertieren und Abos länger halten.
Wir sprechen darüber, welche Strategien wirklich funktionieren, wo die größten Bruchstellen im Abo-Funnel liegen und wie Verlage aus ihren Daten lernen können.
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Alle Verlage haben mittlerweile irgendwie Northstar oder also alten Ziel. Wir wollen bis 2027 irgendwie x Abos haben bei uns im Bestand. Und die Zahl steht dann da immer so. Und was ich aber wirklich empfehlen kann, ist die Zahl mal herunterzubrechen. Also was bedeutet es eigentlich, damit ich diesen Northstar, dieses Ziel erreiche?
Wie viel Bestellung brauche ich eigentlich pro Monat? Was brauche ich eigentlich für eine Wandlungsquote? Und wie hoch darf eigentlich maximal meine Churnrate sein? Das mal aufzuzeigen, kann manchmal Augen öffnen und gibt dann auch meistens die Möglichkeit, einen Fokus zu setzen. Moin aus Kiel zur neuen Folge von Ressort21, dem Podcast über Innovation und Digitalisierung in der Verlags- und Medienwelt.
Ich bin Tim Großmann, spreche heute mit Sascha Bossen. dem ehemaligen Director für Paid Content bei Zeit Online und Berater für Digital-Abos mit Sub-Growth. Sascha hat sich auf das Optimieren von Abo-Strategien spezialisiert und schaut sich vor allem das Produkt, die Paywall und den generellen Funnel an, um die Paywall besser konvertieren zu lassen und Abos länger zu halten. Wir sprechen vor allem darüber, welche Strategien wirklich funktionieren, wo die größten Bruchstellen im Funnel sind und wie Verlage aus ihren Daten mehr rauslesen können. Aber genug erzählt, viel Spaß bei der Folge.
Moin Sascha! Hi Tim, schön hier zu sein. Ja, ich freue mich, dass wir es endlich geschafft haben. Ich hatte dich ja schon vor einer Weile mal angesprochen, nachdem Philipp Rapp, by the way aus Folge 12, gesagt hat, ich muss unbedingt mit dir sprechen, also pressure is on. Würde ich mal sagen, bin gespannt, was du zu erzählen hast.
Voll cool. Ja, Grüße auch an Philipp, der jetzt ja bei ETL seine Karriere macht. Wir haben früher relativ oft Fortnite gespielt. Also wenn er das hört, der kann sich gerne mal wieder melden bei mir. Ah ja, okay.
Ihr wart ja bei Zeit Online zusammen, ne? Genau, genau, ja. Da warst du sein Vorgesetzter sozusagen. sozusagen, ja. Ja, cool.
Bin ich gespannt, was du darüber zu erzählen hast. Zeit hat ja, so wie ich das gesehen habe, eigentlich schon fast eine der erfolgreichsten, oder eine sehr erfolgreiche Paywall auch und ein sehr erfolgreiches Abo-Modell, darum soll es ja heute dann auch vor allem gehen. Vielleicht kannst du ja mal ein bisschen erzählen, wie du da hingekommen bist, also wie du quasi bei Zeit gelandet bist und wie sich das Thema und das Interesse zu Paywalls und dem ganzen Abo-Thema, Funnel-Thema entwickelt hat. Ja, gern. Ich versuche es auch kurz zu halten.
Also ich bin, so meine Karriere mag ich immer nicht sagen, mein berufliches Leben habe ich komplett bei Zeitungsverlagen bisher verbracht. Also ich habe noch nie etwas anderes gemacht. Ich habe tatsächlich meine Ausbildung oder mein duales Studium damals beim schleswig-holsteinischen Zeitungsverlag gemacht. Kennen die meisten wahrscheinlich. Es ist im Norden eine größere Marke, was den Zeitungsverlag angeht.
Habe dann nach der Ausbildung da auch zwei Jahre gearbeitet als so ganz klassisch Online-Marketing-Manager. Ja, Pay-Content war da noch nicht so groß. Es war damals noch die Zeit, wo man so E-Paper-Bundles mit iPads sehr stark verkauft hat. Und da habe ich dann Marketing für gemacht und bin dann aber nach zwei Jahren zum Hamburger Armbad gewechselt nach Hamburg, die damals schon zur Funke gehörten. Auch erstmal als Marketingmanager.
Hatte dann aber das Glück, dass Funko so als, ich glaube, eine der ersten Marken so wirklich gesagt hat, so wir setzen jetzt mal auf Pay-Content, setzen eine Paywall auf unsere Seiten und hatte damals gestartet mit so einem kleinen Mini-Projekt beim Hamburger Abendblatt. Und ich bin dann in diese Projektgruppe gekommen, damals auch schon mit Piano. Ich glaube, vielleicht war Funke sogar der erste deutsche Kunde bei Piano, ich weiß nicht genau. Aber das war so mein Startpunkt, wo ich einmal Kontakt bekommen habe mit Produkt und so klassischem Growth Management, aber vor allem auch so mit dem Thema Paywalls und Pay-Content. Und da habe ich dann so ein bisschen Blut geleckt, war beim Abendblatt dann drei Jahre und bin dann zurzeit online gewechselt.
Damals als Produktmanager für das Thema Z-Plus war damals auch noch alles kleiner, als es jetzt ist bei der Zeit. Und damals hatte die Geschäftsführung gesagt, wir wollen auch ein bisschen mehr Fokus auf das Thema setzen, haben dann einen Produktmanager oder eine Produktmanagerin gesucht. und gleichzeitig auch eine Stelle im Data-Team dafür engagiert, um sozusagen dann im Tandem dieses Thema stärker zu bearbeiten und ZEP+ oder das Digital-Abo der Zeit nach vorne zu bringen. Das habe ich dann auch fünf Jahre lang gemacht in diversen Rollen, zuletzt als Director Pay Content, also in Verantwortung für Produktmanagement, Customer Care, all das, was so zum digitalen Abo dazugehört. Und bin dann aber mit meiner Frau und unserem Pudel sind wir zurück in unsere Heimat gezogen und die ist nicht in Hamburg, sondern noch weiter im Norden.
Es geht noch weiter nördlich und habe dann auch gesagt, okay, dann mache ich beruflich sozusagen einmal den Cut, ein bisschen hin und her überlegt und bin jetzt seit Anfang letzten Jahres selbstständig und berate Verlage eigentlich zu allen Fragen rund um Digitalabos. das mal so ein Werdegang bis hierhin. Interessant, okay, also heißt das, das Thema Pay Content, beziehungsweise die Paywalls kamen schon sehr, sehr früh tatsächlich auch auf und da dachtest du, oder hat sich so ergeben von wegen, okay, ist eigentlich super interessant, lass mal da ein bisschen reingucken. Ja, total. Also mir selbst hat es Spaß gebracht, damals daran zu arbeiten, so in diesen ersten Anfängen damals beim Abendblatt.
Und natürlich hat man auch damals schon gemerkt, so die Verlage bewegen sich dahin. Und das war dann irgendwie ein gutes Match, was ich da gefunden habe. Ja, hat ja auch dann sehr gut funktioniert, wenn es bis zum Director hochging. Spannendes Thema auf jeden Fall. Also du hast ja dann gesagt, du hast...
in Bezug auf die Distanz zu wahrscheinlich größeren Verlagshäusern, dann gesagt, du machst auch die Selbstständigkeit. Wie kam das? Also wie hast du da entschieden, okay, ich mache jetzt wirklich selbstständig? Also das ist ein großer Schritt tatsächlich, würde ich mal sagen. Gab es dann auch Rückhalt von der Zeit, dass sie gesagt haben, hey, okay, wenn du rausgehst, bleiben wir direkt auch Kunde, also beziehungsweise würden wir dich auch weiterhin dann quasi buchen sozusagen?
Ja, also tatsächlich, als ich gekündigt habe, hatte ich noch gar nicht vor, mich selbstständig zu machen. Also da bin ich eigentlich davon ausgegangen, dann halt irgendwie in einem Verlag hier im Norden oder komplett remote, wie auch immer, oder ganz was anderes zu finden. Und Und das hat sich dann tatsächlich erst so durch Gespräche nach meiner Kündigung ergeben. Also da gab es so zwei, drei Personen, da auch nochmal ein anonymes Dankeschön, die mir gesagt haben, dass ich mir das auf jeden Fall mal angucken sollte, weil ich hatte das gar nicht so auf dem Schirm, ehrlicherweise. Irgendwie habe ich mich dann mit diesem Gedanken angefreundet.
Und genau wie du sagst, ich hatte dann auch so ein bisschen natürlich keine feste Zusage, aber so die Zeit hat gesagt, also wenn du da was machst, dann... kommen wir bestimmt das ein oder andere Mal auf dich zurück. Und das hatte ich auch noch so von ein, zwei anderen Verlagen gehört, sodass ich dann gesagt habe, okay, dann, man hat ja am Ende des Tages auch nicht, also ich habe keinen Kredit abzuzahlen, ich habe keine Kinder, ich hatte nicht so viel zu verlieren. Deswegen habe ich gedacht, okay, dann probiere ich es einfach mal aus. Cool.
Es scheint ja dann so, dass die Zeit auch so ein bisschen so ein Sprungbrett ist für hoffentlich gute Beratungsleistungen. Lennart ist ja auch, so wie ich das mitgekriegt habe, ist ja auch von der Zeit dann raus in die Selbstständigkeit, also ist so ein kleiner Inkubator fast schon dann für coole Beratungsleistungen und Experten in dem Bereich dann auch. Also es ist ja auch schon ein Statement als Unternehmen, wenn man sowas von sich behaupten kann, dass man das enabelt sozusagen fast schon. Da finde ich cool. Auf jeden Fall.
Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de. Bevor wir noch mehr auf das Thema Beratung, beziehungsweise jetzt dein Hauptfokus, was ja jetzt Product und Funnel im Endeffekt angeht, reinspringen, vielleicht noch aus deiner eigenen Erfahrung oder auch deine eigene Einschätzung, warum denkst du, dass die Paywall von Zeit Online besser funktioniert oder dass dort mehr passiert, dass es dort funktioniert? ja, kann man eigentlich schon fast sagen, besser funktioniert als bei anderen. Also was unterscheidet dich von dem Modell, was vielleicht andere größere, vielleicht aber auch kleinere Verlage anbieten?
Ja, also ich stelle es mal nicht im Vergleich mit anderen Verlagen, weil ich glaube, das ist immer zum Teil auch so ein bisschen unfair, sondern versuchen herauszustellen vielleicht, was die Zeit, also was aus meiner Sicht die Zeit so erfolgreich macht, völlig unabhängig davon, was andere machen. Und ich glaube, auch so eine Metaebene, nur rein aus meiner Sicht in den fünf Jahren, die ich dabei war und jetzt auch so das danach verfolge, klingt immer ein bisschen abgedroschen, aber ich glaube wirklich ein sehr gutes Management, was da vorhanden ist. Also das auch mit realistischen Einschätzungen vom Markt vorgeht, zwar Rahmenbedingungen gibt, aber dann auch die Teams machen lässt. Das ist, glaube ich, immer ein echt wichtiger Punkt. Und dann gibt es bei der Zeit einfach, das muss man sagen, sehr, sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die wahnsinnig hohe Kompetenz haben und die den Drang haben, so Dinge nach vorne zu bringen.
Und irgendwie findet sich aus diesem Gemisch immer so eine gute Lösung. Und ich glaube, das ist es am Ende gepaart mit einer wirklich sehr guten Marke. Das muss man auch sagen. Also die Marke Zeit... kennen auch sehr viele und verbinden damit auch hohe Kompetenz.
Das war natürlich damals gerade auch so zur Pandemiezeit, also das Vertrauen in die Marke in der Zeit hat natürlich wahnsinnig geholfen, da auch so stark zu wachsen. Aber tatsächlich, ich glaube, diese Rahmenbedingungen, sind es die, die die Zeit dann so erfolgreich macht. Und irgendwann ist das natürlich auch so eine self-fulfilling prophecy. Also wenn du schon eine gewisse Größe hast, dann gehen Dinge natürlich auch etwas einfacher von der Hand, weil einfach Rahmenbedingungen dann mehr stimmen. Ja, das finde ich super spannend.
Generell den ganzen Case seit der OMR-Folge mit Rainer Esser. Da folge ich dem auch auf LinkedIn bzw. bin auf dem Netz mit ihm, um so ein bisschen zu folgen, was er auch so ein bisschen postet. Also wie er so das Unternehmen führt, was er so für Ansichten hat. Auch, dass er sich wirklich klar dann auch positioniert zu manchen Dingen, die ja dann bei Axel Springer oder so ähnliches veröffentlicht wurden.
Wo er jetzt quasi sagen würde, nee, also das Unternehmen zeigt, das würde sowas nie machen. Da sind wir konfrontiert. quasi einfach der Falsche dann dafür. Aber finde ich sehr, sehr spannend. Also sehr cool.
Ja, genau, Beratungsleistung, um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, Produkt und Funnel. Du hast dann sehr, sehr Spitzenfokus beziehungsweise wirklich sehr spitz in dem, was du quasi machst. sagst, beziehungsweise auch quasi in was du deine Leistungen anbietest, warum denkst du, dass dieser extreme Fokus auf so ein kleines Thema, also nicht kleines Thema, aber so auf so ein enges Thema so wichtig ist? Also du hast ja keine User Needs drin oder ähnliche Themen, keine redaktionelle Inhalte, die du bewertest oder wo du quasi dich dazu äußerst, sondern es geht ja wirklich rein um den Funnel und die eigentliche Paywall, die Conversion und den Cycle im Endeffekt. Genau, also für deine Hörer und Hörerinnen einmal sozusagen, meine Leistung beschränkt sich in Anführungsstrichen sehr auf den Funnel, das heißt, wie bekommt man mehr Abos rein und wie hält man die dann auch?
Also es geht schon nach hinten auch raus, aber was ich ganz bewusst nicht mache, sind so redaktionelle Themen, also dieses Thema, was du gerade gesagt hast, was ja zum Beispiel auch von dem ganzen Drive-Projekt abgedeckt wird, mit User Needs zu arbeiten und sowas. Es hat eigentlich zwei Gründe. Also der eine Grund ist, ehrlich gesagt, da ist nicht meine Kompetenz. Ich habe in den letzten Jahren halt sehr stark am Produkt, an der Produkthöhle so gesehen und am Funnel gearbeitet. Und da sage ich auch, da kann ich wirklich nur Unterstützung sein.
Bei User Needs, redaktionellen Themeninhalten bin ich einfach raus. Da habe ich zwar auch viel mitbekommen, aber da sage ich jetzt nicht von mir, da kann ich euch helfen. Und zum anderen ist es, glaube ich auch, das sind zwei für sich riesige Themen. Also, wie bearbeite ich etwas inhaltlich? Redaktionell ist ein Riesenthema, wo man ganz andere Kompetenzen verbraucht, als zu sagen, wie muss jetzt so ganz hart, so ganz dreckig in Anführungsstrichen, so eine perfekte Paywall- und Bestellstrecke aus E-Commerce-Sicht.
aussehen. Das sind, und wie müssen dann später die Ansprachen im Onboarding sein, wie schaffe ich es, dass Nutzer nicht kündigen. Das sind zwei Welten so ein bisschen für sich, die natürlich zusammenkommen, deswegen wird auch so die Zusammenarbeit zwischen Redaktion, Lesemarkt, Schrägstrich Vertrieb immer wichtiger. Aber es sind zwei unterschiedliche Disziplinen. Und ich glaube, ehrlicherweise, wenn ich mich auch mit meiner Vita in irgendeine Redaktion setzen würde und sagen würde, ich erzähle euch jetzt mal, wie das geht, die würden mir einen Vogel zeigen.
Wenn ich mich irgendwie mit einem Vertrieb oder einem Lesermarkt austausche, dann passt das halt zusammen. Und das ist am Ende der Grund dafür, weshalb ich mich so auf den Funnel konzentriere. Okay, ja gut, macht ja auch Sinn. Es ist ja viel besser, da quasi Experte zu sein, als dann über alles so ein bisschen zu erzählen. Es gibt ja genug Berater bei großen Unternehmen, die viel erzählen, aber eigentlich gar nicht groß die Expertise selbst haben.
Aber das lassen wir mal eingestellt. Genau, also Funnel ist ja das Thema, das hast du ja gerade auch nochmal bestätigt. Wenn man sich das so ganz stumm vorstellt, würde ich jetzt mal sagen, okay, dann hat man halt, mein Funnel besteht daraus, dass ich die Leute ein Sign-up machen aus irgendeinem Grund, zum Beispiel ein spannender Inhalt oder ein Podcast, der jetzt gerade halt für mich interessant ist, dann kriege ich Dann melde ich mich an, dann kann ich meinen Inhalt hören, dann kriege ich hin, welche Newsletter zugeschickt vielleicht und dann habe ich irgendwann keine Lust mehr drauf, aber das ist ja viel mehr dahinter noch. Also wie siehst du aus deiner Brille so einen Abo-Funnel, aus welchen Steps besteht der, wo würdest du sagen, was muss da sein? Wie sieht so ein perfekter Funnel aus?
Also ich versuche es immer, und das ist ein bisschen unterkomplex dann, aber es macht es erstmal so ein bisschen bildlich, dass es eigentlich drei Parts gibt. Der erste Part ist sozusagen die Conversion. Wie bekomme ich einen Nutzer, der auf meiner Seite ist, also auf meinem Nachrichtenportal unterwegs ist, wie bekomme ich den erstmal in ein Abo? Völlig egal, ob das ein Probeabo ist, direkt ein bezahltes Abo. Erstmal die Frage, wie bekomme ich den in eine Konvertierung rein?
Ja. Die meisten Verlage nutzen ja noch Probeabos, also ich würde mal sagen 90 plus Prozent. Deswegen ist der zweite Schritt auch so relevant: Wie schaffe ich es dann, von diesem Probeabo in ein bezahlpflichtiges Abo zu wandeln? So ganz klassisch Onboarding ist es dann. Und der dritte Step ist, wenn ich dann zahlende Abonnenten habe, wie schaffe ich es, dass die nicht wieder kündigen?
Churnraten sind natürlich, es wird niemals einen Dienst geben, der irgendwie bei 0% liegt, weil du hast irgendwie Menschen, die ihre Jobs verlieren, du hast Menschen, die krank werden, natürlich auch versterben und dadurch hast du immer eine natürliche Anzahl an Churn. Aber die Idee oder der Versuch ist sozusagen, das möglichst zu minimieren. Und die drei Schritte guckt man sich an und dann gibt es natürlich so ein paar Basics, die man irgendwie haben muss. Also eine Grundlagen-Paywall und eine Bestellstrecke muss irgendwie gut in der Nutzerführung sein, muss Nutzer schnell abholen. Im Onboarding gibt es natürlich auch so ein paar Basics und dann hinten raus in der Churn auch.
Und dann, und da wird es dann so ein bisschen komplexer, guckt man natürlich auch auf unterschiedliche Zielgruppen mittlerweile. Also es gibt ja nicht halt diesen einen Nutzer, es gibt nicht diesen einen Abonnenten. Und da ist die Frage dann innerhalb dieser drei Felder, wie behandle ich sozusagen die einzelnen Nutzergruppen oder Segmente optimal für mein Geschäft? Und das macht das Ganze dann immer ein bisschen größer, als es so vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag. Ja, okay.
Spannend. Und du begleitest quasi den kompletten Prozess oder nur einzelne Teile von diesem Funnel? Also das Angebot ist, den kompletten Prozess zu begleiten. In der Regel ist es so, dass Verlage auf mich zukommen und sagen, hey, guck doch mal bitte einmal so auf unseren Funnel drauf, bestell mal, geh mal das Onboarding durch und sag uns ganz konkret, was wir besser machen können. Und dann gehe ich her, frage ein paar Datenpunkte bei den Verlagen ab.
Mittlerweile ist das fast ein sehr standardisierter Fragenkatalog, weil man wirklich mit relativ, in Anführungsstrichen, wenig Kennzahlen schon echt so Hebel oder die Fokusgebiete findet. Und dann gehe ich auch mal so der Bestellung durch, lasse mir die E-Mails zuschicken etc. und gucke dann einfach, wo ich Ansatzpunkte sehe, wo man etwas besser machen kann und arbeite das dann aus. Und damit können die Verlage dann erstmal wieder losgehen, bis sie dann nach einem halben Jahr sagen, so, wir haben alles abgearbeitet. Im Optimalfall war da auch ein Impact drin, jetzt guckt mal wieder drauf.
Das ist eigentlich der... so mit eines der Hauptprojekte, die ich habe. Die wenigsten gucken gerade noch auf Churn. Also hinten raus, so was kann ich machen, wenn ich zahlende Abonnenten habe. Ist aus meiner Sicht aber für die meisten Verlag auch noch richtig, weil viele gerade so bei Conversion und bei Wandlung noch den größten Impact eigentlich haben.
Ja, was siehst du so als große... Fehler Missleidens und sowas was du oft siehst also bei bei denen die du jetzt quasi überprüft hast oder wo du die Funnels durchgegangen bist was sind so die kommen Things ja also ich glaube was vielleicht um eine Ebene noch mal höher zu gehen jetzt raus aus dem operativen ja Was ich glaube vielen Verlagen hilft ist, also alle Verlage haben mittlerweile irgendwie North Star oder also alten Ziel. Wir wollen bis 2027 irgendwie x Abos haben bei uns im Bestand und die Zeit steht dann da immer so. und was ich aber wirklich empfehlen kann ist die zahl mal herunterzubrechen also was bedeutet es eigentlich damit ich diesen nordster dieses ziel erreiche wie viel bestellung brauche ich eigentlich pro monat was brauche ich für eine wandlungsquote und wie hoch darf eigentlich maximal meine turnrate sein das mal aufzuzeigen kann manchmal augen öffnen und gibt dann auch meistens die möglichkeiten fokus zu setzen Also ich weiß nicht, du unterhältst dich ja auch mit recht vielen Verlagen, auch durch den Podcast. Im operativen Geschäft ist das ganz oft noch so ein Springen, die Springen von Maßnahme zu Maßnahme.
Mal mache ich was irgendwie auf der Paywall, dann springe ich wieder, weil ich irgendwie was gesehen habe, was gut ist, in so einer Onboarding-E-Mail. Also es ist die ganze Zeit so ein Hin- und Hergehüpfe. Und es macht total Sinn, einmal diese Zielvorgabe runterzubrechen und dann zu sehen, okay, ich konzentriere mich jetzt mal vielleicht ein halbes Jahr lang nur auf Bestellung, auf Conversion, weil ich sehe, das ist da mein größter Bruch sozusagen oder ich konzentriere mich nur auf Wandlungsquoten. Das ist so das, was ich so am häufigsten gerade sehe und was, glaube ich, auch Geschwindigkeit nimmt. Und das einmal herunterzubrechen und dann natürlich zu gucken, also wenn wir jetzt mal in den Conversion-File gehen und auf so eine Paywall schauen, ist eigentlich so das Wichtigste, dass, wenn ich als Nutzer auf eine Paywall komme, dass die Nutzerführung klar ist.
Also eigentlich sollte es ausreichen, ich lese die Überschrift, ich sehe den Button da drauf und weiß alles, was ich wissen muss und klicke einfach nur da drauf. Und das ist bei dem einen oder anderen Verlag, wenn ich mir so immer Benchmarks anschaue oder so ein bisschen gucke, was machen andere, ist das heute nicht der Fall. Also da komme ich auf eine Paywall, muss mich erstmal durch Text durcharbeiten, muss mich durch unterschiedliche Angebote durcharbeiten und dieser Call to Action, also dieser Button sticht gar nicht richtig hervor. Das hört sich jetzt so ein bisschen nach Basisarbeit an, aber da liegt für viele noch ganz viel Potenzial in solchen Kleinigkeiten in Anführungsstrichen. Ja, das finde ich aber so interessant eigentlich, weil ich meine, wenn man jetzt, es gibt ja viele Themen, die jetzt nicht so, wie gesagt, auch gesagt hast, so ein bisschen basic wirken, wie jetzt, wie mache ich jetzt einen Sign-up-Flow für ein Abo oder was auch immer.
Weil da hat man ja eigentlich, wenn man sich so ein bisschen auch die amerikanischen anderen Firmen anschaut, die jetzt nichts mit Medien zu tun haben oder, also Medien natürlich, aber nichts mit Verlagen oder sowas zu tun haben, die ganzen großen, das ist ja wirklich manchmal ein Traum und Und vielleicht auch ein Albtraum, wie schnell man da in ein Abo quasi reinkommt. Da klickst du eine Sache, machst kurz Apple Pay, fertig. Hast dein Abo für das Jahr abgeschlossen, 29,99 gezahlt, fertig ist es. Fällt dir gar nicht auf. Im Endeffekt fühlt man das auch gar nicht, dass das wehtut, nur 30 Euro.
Und du hast... zwei Klicks, bis das Abo da ist, du weißt sofort, was passiert, wie machst du das, ich komme nicht weiter, es ist eine harte Schranke, entweder hier zwei Worte, quasi Sign Up Now oder sowas oder 50% Rabatt in ganz fett und dann ein Button, der sagt, okay, jetzt Abo starten Klickst drauf, zahlst, fertig. Da musst du nichts angeben. Und das habe ich auch tatsächlich auch schon gesehen, dass die dann, wenn du dich anmeldest oder wenn du quasi dein Abo abschließt, erst mal Loginform, beziehungsweise nicht so eine Loginform, sondern so ein komplettes Formular, Name, Anschrift, Adresse, das, das, das, das, das, Alter, Gender, und so weiter und so weiter. Das dachte ich auch so.
okay, das braucht jetzt alles, damit ich mal starten kann. Warum startet man nicht mit fast nichts und fragt dann später im Endeffekt nach, okay, könnt ihr noch, willst du noch mehr Kontext geben, damit deine Empfehlungen besser werden oder sowas, noch Interessen mit angeben und so weiter und so weiter. Aber das finde ich so interessant, weil eigentlich würde es ja auf der Hand liegen, wo gucke ich hin? Ich gucke zu denen, die am stärksten, am schnellsten, am einfachsten Abos gewinnen und gucke da, wie der Flow ist, weil das ist ja, wie du gesagt hast, UX, dieser Sign-up-Flow, diese UX davon, das ist so elementar, dass das richtig gemacht wird, weil gerade auch für, vielleicht für die Älteren noch schlimmer, aber auch gerade in meinem Alter mit 30, wenn ich irgendwo merke, wenn das nicht 100% elementar für mein Leben ist, wie keine Ahnung, eine Banking-App oder was auch immer, und die hat eine schlechte UX, dann ist das Ding raus, also dann mache ich das nicht, auch wenn es nur 2 Euro kostet, dann bin ich so, nee, kein Bock da drauf, so, das muss schon, das muss funktionieren, deswegen bin ich da voll bei dir, also die Basics sind wahrscheinlich bei den meisten, kann ich mir gut vorstellen, irgendwie das Schwierigste, das richtig zu kriegen und dann reinzugehen, ne. Ich glaube aber, das, was du gerade angesprochen hast, ist auch Teil des Problems oder der Herausforderung, weil ich kenne das auch selbst.
Natürlich gerade in der Branche und das ist auch total super, die Branche ist ja sehr offen. Es gibt wahnsinnig viele Inma, es gibt also ganz viele Veranstaltungsreihen, wo ich mir wirklich anschauen kann, was machen die Benchmarks. Teilweise ist das, glaube ich, aber auch die große Herausforderung, weil die Benchmarkts, also so eine New York Times oder Huffington Post, also Shipstatt und so was, die gehen natürlich nicht auf eine Inma-Veranstaltung und machen eine Präsentation darüber, wie sie die Wordings auf ihrer Paywall geändert haben oder irgendwie eine Buttonfarbe geändert haben oder Button größer gemacht haben, sondern die zeigen natürlich die großen fancy Sachen, die Personalisierung. Dynamic Paywalls, KI-Einsatz etc. Und dadurch shiftet, glaube ich, teilweise auch so ein bisschen der Blick dafür, was relevant ist, auch irgendwie Shipstead oder New York Times, wenn ganz sicher diese Grundlagen immer noch machen.
Also auf der Paywall testen, das sieht man auch, wenn man jedes halbe Jahr mal so drauf schaut, da ändert sich immer eine Kleinigkeit. Und das ist wirklich eine echte Empfehlung, zu sagen, okay, wir besinnen uns erstmal wieder so auf dieses... auf diese Basics, auch wenn die nicht so fancy klingen, nach innen als auch nach außen. Aber so meine Erfahrung ist tatsächlich, so die kleinen Tests, wo man auch so denkt, dass am Ende ist das gar nichts, das sind meistens die, die ein großer Hebel sind, während so riesige Funktionen, wo man echt Aufwand hinter hat, Geld als auch irgendwie zeitliche Ressourcen, Die haben da meistens einen kleinen Impact. Ist vielleicht auch so meine eigene Wahrnehmung, aber ganz oft ist das so der Fall.
Und der Vorteil bei diesen kleinen Sachen ist, dass du halt auch eine viel höhere Frequenz an Tests raushauen kannst. Also es ist ja viel schneller, irgendwie mal ein Wording zu testen, einen neuen Preispunkt auf der Paywall zu testen. im Onboarding mal eine neue E-Mail zu testen, was rauszulassen, was reinzunehmen, das geht ganz schnell. Für die meisten Verlage auch ganz schnell, weil wir mittlerweile fast alle auf dem gleichen System sind. Und da ist, glaube ich, für die meisten noch sozusagen das Gold rauszuholen.
Ja, auf jeden Fall. Ich meine, der Punkt liegt ja jetzt so ein bisschen auch auf der Hand, also ist offensichtlich. Ist das meistens so, also wenn du jetzt durchgehst, du hast ja gesagt, das ist auch schon ein bisschen so ein standardisierter Prozess fast schon geworden, zumindest die erste Durcharbeitung oder siehst du auch schon sehr... problematische Dinge, die jetzt nicht so direkt, also nicht so simpel sind zu sehen, also wo du jetzt quasi schon auch sagen musst, okay, deine Zeit bei derzeit, bei Zeit Online hatte da so ein richtig gutes Auge dafür gegeben, okay, hey, SignUpFlow funktioniert jetzt zwar, aber diese initiale E-Mail, die er rausschickt, also das schreckt eher ab, als dass das hilft. Und Vielleicht kannst du nochmal so ein bisschen durchgehen, wie noch ein bisschen detaillierter, was du quasi, auf was du achtest vielleicht auch, wenn du diesen Prozess durchgehst, ohne natürlich jetzt dein eigenes Business Model als Berater kaputt zu machen.
Ne, alles gut. Also ich bin eigentlich relativ transparent. Okay. Also ich glaube, es gibt für jeden dieser Schritt immer so drei, fünf KPIs, die man sich angucken kann, dann weiß man, wo geht man rein. Man kann aber ganz klassisch sagen, also wenn man vorne auf Conversion schaut, macht es einmal Sinn, sich anzuschauen, wie viele Menschen treffen überhaupt auf meine Paywall, wie viele Menschen klicken auf die Paywall dann und wie viele bestellen dann innerhalb der Bestellstrecke.
Und wenn man sich die Werte auch immer monitort, kann man sehen, okay, wo muss ich rangehen? Muss ich eher daran, dass ich mehr Menschen auf mein Abo-Angebot führe? Muss ich an meiner Paywall arbeiten, um mehr Klicks zu generieren? Oder führe ich schon ganz viele Menschen in meine Bestellstrecke, aber die ist halt noch nicht gut genug, um sie abzuschöpfen? Das sind wirklich drei KPIs, mit denen man sehr schnell sehen kann, wo hapert es im Conversion-Fall.
Wenn wir dann rübergehen zur Wandlung, in der Regel kann man sagen, und da hat mir tatsächlich die Zeit bei der Zeit geholfen, das zu erkennen, Und ich sehe es jetzt auch bei, wenn wir in die Daten reinschauen, auch bei regionalen Verlagen oder bei anderen nationalen Verlagen, dass der erste Tag der entscheidende Tag ist und dass man sich darauf wirklich fokussieren sollte. Also es ist total super und hilfreich, wenn ich auch in Woche zwei, drei oder vier noch so ein E-Mail-Onboarding bekomme. Das Entscheidende ist aber tatsächlich Tag eins, so Tag zwei, Tag drei vielleicht noch. Das kennst du auch von dir selbst, wenn du dir ein neues Produkt holst oder ein Abo abschließt. Am Anfang bist du noch, da hast du noch Lust darauf, das Produkt zu entdecken, bist auch bereit, so Sachen auszuprobieren.
Das nimmt mittlerweile aber sehr schnell ab und wir springen zum Nächsten, was wir uns kaufen oder holen oder entdeckt haben. Und deswegen ist dieser erste Tag so wichtig. Und da kann man wirklich sagen, da kann man sich in seiner ganzen Wandlungsstrategie, kann man sich wirklich auf den ersten Tag fokussieren. Und da sollte man so viel machen wie nur möglich machen. Und das ist immer der erste Punkt, den ich mir anschaue, macht der Verlag da was?
Wenn er da nichts macht, also wenn jetzt hier gerade Verlage zuhören, die sagen, an Tag 1 machen wir eigentlich noch gar nichts, außer die Menschen wieder auf den Artikel zurückzuführen, über den sie bestellt haben, dann ist da die größte Luft. Ja. Und inhaltlich kann man sagen, gerade in der Wandlung ist dann natürlich das Engagement mit das Wichtigste. Also auch gerade an Tag 1 irgendwie Menschen in die App zu führen, in Newsletter zu führen, also diese Gewohnheiten aufzubauen. Und tatsächlich auch alles das, was sich so ums Payment herumdreht.
Also mit welcher Zahlart hole ich Nutzer rein? Am besten ist Bankeinzug tatsächlich, also das SEPA-Mandat ist deutlich besser als PayPal und Rechnung ist das Schlechteste, wobei Rechnung hat kaum noch ein Verlag. Falls hier gerade jemand zuhört, der noch Rechnung hat, das würde ich hinterfragen. Aber grundsätzlich dann Taktiken zu finden, zu sagen, wie schaffe ich es, neue Besteller wegzubekommen von PayPal hin oder rein in Kreditkartenzahlung oder Bankeinzugzahlung. Und wie schaffe ich jetzt vielleicht auch längere Zahlrhythmen durchzusetzen?
Also nicht zu sagen, jeden Monat kommt hier irgendwie der, kommt die Paypal-Infos, Verlag XY hat wieder 15 Euro abgebucht, sondern wie schafft man das vielleicht nur quartalsweise oder halbjährlich zu machen? Aber das sind so diese beiden Treiber, auf die ich dann einmal schaue, also Fokus auf Tag 1 und dann ganz gezielt das Engagement einmal anzuschauen und was ist im Payment noch verborgen. Beim Engagement muss man sagen, wenn das ein Verlag ist, der jetzt nicht so teure Abo-Preise ausruft, also ich sage mal alles, was so unter 10 Euro ist, dann sieht man ganz oft, dass das Engagement gar nicht so wichtig ist. Weil Abonnenten dann sagen, naja, ich zahle irgendwie sechs Euro im Monat, wenn ich ein, zwei Mal im Monat einen interessanten Artikel hier aus der Region lese, dann ist das für mich total fein. Und dann die sechs, sieben Euro tun mir nicht weh, dann lasse ich das so laufen.
Also man sieht ganz oft, dass da dann keine Korrelation mehr ist zwischen Engagement und Wandlung. Ist aber ein bisschen tückisch, weil man kann ja davon ausgehen, dass diese Preise steigen sollen, damit das auch irgendwann relevanter Umsatz wird und deswegen ist Engagement trotzdem wichtig. Da muss man dann immer ein bisschen auf aufpassen. Ja. Und was auch relevant ist in diesem Conversion-Wandlungspart, was ich mir immer anschaue, weil es eine sehr große Zielgruppe mittlerweile ist, sind Mehrfachbesteller.
Also Menschen, die jetzt nicht das erste Mal ein Abo bestellen, sondern das zweite, dritte, vierte, fünfte, sechste Mal. oder noch mehr. Und diese Zweite, diese Mehrfachbesteller werden immer relevanter. Also ich würde mal behaupten, beim Großteil Verlage sind es mittlerweile 30, mindestens 30 Prozent der Bestellungen, die nicht mehr wirklich Erstbestellungen sind, sondern von Menschen, die schon mal mindestens ein Abo hatten. Und die verhalten sich halt grundsätzlich unterschiedlich.
Also in der Regel kann man sagen, wenn du jemanden jetzt hast, der das zweite, dritte Mal bei dir bestellt, dann kannst du davon ausgehen, dass der dein Kernprodukt kennt. Also der wird wissen, dass du eine App hast, der wird wissen, dass du Newsletter hast. Das heißt, da musst du nicht mehr so groß in die Aktivierung gehen. Und da wird dann die Angebotsführung oder kann die Angebotsführung relevanter werden, dass man sagt, ich habe hier Nutzer, die immer wieder kommen und kündigen, die sind wahrscheinlich sehr preissensibel, wie schaffe ich es, die vielleicht in ein rabattiertes Jahresabo zu führen oder in ein Halbjahresabo. Und das ist auch immer so der nächste Blick dann, so Erstbesteller, Mehrfachbesteller, dem ich auch jedem ans Herz legen würde, sich das anzuschauen in den eigenen Zahlen.
Ja, was mich jetzt ein bisschen überrascht hat, aber macht ja auch total Sinn, dass gerade die, die sehr wenig zahlen, dass da das Engagement nicht so wichtig ist, finde ich persönlich ein bisschen paradox, wenn man so sich anschaut, dass viele größere Verlage ja auch manchmal so machen, so ein Euro für die nächsten zwölf Monate und also quasi ein Euro für zwölf Monate, das ist ja quasi nichts, ich meine, das ist natürlich sehr, sehr attraktiv für mich, weil zwölf Monate lang zahle ich ein Euro, aber Bei mir ist es persönlich, vielleicht bin ich da auch ein bisschen anders, als der Großteil, ein bisschen so Skin in the Game mäßig, so wenn ich nicht Geld dafür investieren muss, dann fühle ich nicht so, dass ich dahinter sein muss, also wenn ich jetzt eine kostenlose Workout App hätte, dann mache ich definitiv weniger Workouts, als wenn ich eine Workout App habe, die irgendwie 20 Euro im Monat kostet, weil ich dann denke, oh. Okay, also da soll ich schon auch mal ein bisschen Zeit investieren, dass sich das auch lohnt. Also auch in die Richtung, nicht nur, okay, ich mache das nicht, ich zahle die 20 Euro nicht, sondern hey, ich zahle 20 Euro. Vielleicht muss ich dann auch mal oder macht es Sinn, nochmal reinzugucken, ob es nochmal was gibt, was für mich noch cooler ist. Und wenn man dann über die ersten zwölf Monate oder x Monate das Engagement nicht so im Fokus hat bei so niedrigpreisigen Abos, dann führt das ja eigentlich auch dazu, dass...
die Habits, also diese Gewohnheiten, die du ja gesagt hast, gar nicht erst entstehen und dann die Person ja wahrscheinlich sagt, okay, nee, gut, habe ich jetzt dieses Jahr nicht groß benutzt oder den letzten Monat nicht groß benutzt, ich kündige das Abo direkt mal wieder, bevor das dann in das hochpreisige Abo natürlich dann im zweiten Jahr dann reingeht, ne. Ja, total. Also es gibt ja mittlerweile auch recht viele Verlage, die sehr positive Erfahrungen damit machen. Irgendwie diese sechs Monate für ein Euro, drei Monate für drei Euro. Gibt es ja auch so ein paar internationale Beispiele.
Ich glaube, da muss man trotzdem auf zwei Sachen drauf aufpassen. Das eine ist, dass nur weil ich den jetzt für sechs Monate sicher habe, Heißt das nicht, dass ich mit dem nichts mehr machen muss. Also genau das, was du sagst, ist trotzdem total wichtig, dann für den auch irgendwie eine angepasste Aktivierungsstrategie zu haben, die ihn über diese sechs oder drei Monate begleitet. Und das andere ist, und da bin ich mir bei diesen Angeboten auch noch nicht so sicher, ist der grundsätzliche Gedanke ist ja, dass ich dadurch, dass ich jemanden erst mal drei Monate oder sechs Monate habe, halt diese Gewohnheiten bei ihm entstehen, wodurch er dann danach stärker bei mir bleibt. Bei all den Zahlen, die ich bisher gesehen habe, ist es so, dass eigentlich wirklich, wiederhole ich mich, aber dass die ersten Tage zählen.
Wenn ich es am Anfang nicht schaffe, jemanden gut ins Abo zu führen, dann bringt es mir nichts, ob der jetzt einen Monat das Probeabo hat oder sechs Monate, weil er bleibt auf diesem niedrigen Engagementniveau. Also es läuft immer auf das Gleiche wieder hinaus. Ich muss am Anfang versuchen, den so gut es geht oder ihn oder sie so gut es geht zu aktivieren. Und dann ist es aus meiner Erfahrung am Ende egal, ob der Probe-Monat diesen Monat betrifft oder drei Monate oder sechs Monate ist. Was man aber dazu sagen muss, diese sechs Monate oder diese drei Monate können natürlich in bestimmten Zielgruppen sehr gut funktionieren.
Nehmen wir mal an oder nehmen wir mal das Beispiel Google Discover Traffic. Ganz viele Verlage sehen gerade, dass sie wahnsinnig viel Traffic über Google Discover reinbekommen und dass dieser Traffic aber nur sehr, sehr schwer konvertiert in Abos, eigentlich gar nicht. Und da kann es natürlich eine Idee sein oder eine Taktik zu sein, zu sagen, okay, für diese sehr niedrig abo-affine Nutzergruppe, sage ich mal, auf der Paywall sechs Monate für ein Euro, weil das ein Angebot ist, wo man eigentlich gar nicht widerstehen kann. Und versucht so da vor allem erstmal groß Conversion reinzuholen und bei denen dann Gewohnheiten aufzubauen und sie dann zu wandeln. Das kann eine Taktik sein, aber ich bin bei diesen stark rabattierten, länger laufenden Abos auch immer ein bisschen vorsichtig zu sagen, ich gebe das jetzt einfach an alle Nutzer raus und es lohnt sich für mich.
Ja, ja, verständlich. Okay, ja, macht ja auch Sinn, dass… Irgendwo macht es auch Sinn, dass die Leute, die dann über Google Discover kommen, die haben ja noch keine Markenbindung oder kein Markeninteresse. Da geht es ja wirklich um dieses eine Informationspiece, dieses eine Informationsstück und das war es. Also da habe ich ja gar kein initiales oder irgendwie Großinteresse, dann noch mehr von dem Verlag oder von der Marke erstmal zu lesen, außer ich komme mehrfach und mehrfach und mehrfach auf die Seite und denke so, oh, irgendwie sind die Informationen von Zeit... immer die besten, dann hole ich mir doch vielleicht so ein Probeabo.
Okay, aber das macht total Sinn. Wie stehst du zu diesem ganzen dynamischen Pricing-Thema? Also, dass ich jetzt auf die Website komme, mal ganz... Also übertrieben gesagt, ich komme von einem MacBook, dem neuesten MacBook, Vollausstattung, komme ich rein oder vom neuesten iPhone, kann das ja teilweise auslesen und mache dann natürlich dort den zehnfachen Preis oder den doppelten Preis, als wenn das jetzt irgendein ranziges Android-Phone ist von vor zehn Jahren. Sag ich, nö, dann zahlst du mal das Doppelte oder das Zehnfache.
Denkst du, dass das funktioniert? Was ist da so deine Meinung zu? Ja, ich finde das super. Also nicht den Fall, den du gerade beschrieben hast, der ist vielleicht ein bisschen shady, will ich nicht sagen, aber geht in eine gewisse Richtung. Aber es macht definitiv Sinn, ich würde immer so ein bisschen, also Dynamic Pricing oder eher so Dynamic Paywall würde ich da eher mit reinsetzen.
Ich kann auch gleich nochmal kurz erklären, warum. Aber es macht total Sinn, weil man einfach nicht davon ausgehen kann, dass dieser eine Grundpreis, den ich festlege, dass der für alle Nutzer der perfekte Preispunkt ist. Also es wird Nutzer geben, die sagen, ich bin dafür nicht bereit, aber ich wäre bereit, irgendwie vielleicht die Hälfte davon zu bezahlen. Es gibt Nutzer, die würden auch noch mehr bezahlen. Und es gibt auch sehr, sehr viele Nutzer, die sagen, ein Abo kommt für mich gar nicht in Frage.
Die sind sowieso raus. Aber um sozusagen den Umsatz zu maximieren, macht es total Sinn, so ein bisschen mit dem Preis zu spielen oder mit der Angebotsführung zu spielen. Ein Beispiel hatten wir gerade eben, Google Discover Traffic, zu sagen, da versuche ich mal wirklich so richtig starke Angebote rauszuspielen, um es stärker zu konvertieren. Vielleicht auch sogar nur eine Registrierung im ersten Schritt, wenn ich sehe, mein klassisches Probeabo funktioniert hier einfach nicht. Und ein zweites Beispiel sind diese Mehrfachbesteller.
Das ist ja auch am Ende nichts anderes als ein Dynamic Pricing oder Dynamic Paywalling. Wenn ich sage, ich erkenne hier jemanden, der hat schon zwei, drei Probeabos bei mir bestellt, jetzt zeige ich dem ein anderes Angebot auf meiner Paywalling. Das macht aus meiner Sicht total Sinn, um Umsätze als auch Abozahlen zu maximieren. Vielleicht ein Hinweis noch, weshalb ich so ein bisschen, ich würde immer nicht nur aufs Pricing gucken, sondern auch auf die Paywall an sich. Also bleiben wir mal bei diesem Google Discover Traffic.
Viele Verlage haben ja auf ihren Paywalls irgendwie zwei, drei unterschiedliche Angebote. Es kann auch Sinn machen zu sagen, okay, wir gehen auf diese sechs Monate für einen Euro für Google Discover Traffic und reduzieren die Angebote auf eins auf der Paywall und machen diese Paywall ganz kurz, weil wir davon ausgehen, der Google Discover Traffic hat eigentlich gar keinen Bock auf unser Abo. Diese Paywall nervt total und dann wollen wir ihn aber möglichst kurz da durchführen, also dass er sofort erkennt, worum es geht und dann macht es auch Sinn, die gesamte Paywall anzupassen und eben nicht nur den Preis. Ja, vielen von dem, wo du ja jetzt auch drüber gesprochen hast und was ja auch so das Thema war, hängt ja immer voll auch davon ab, dass man reinschaut in die Daten und dass man so ein bisschen die Daten liest, vielleicht auch im besten Fall dann auch versteht und sich auch ein bisschen darauf fokussiert, hey, eigentlich ist das ja der Kern des Ganzen, dass man, Daten erhebt und dann auch wirklich aktiv da reinschaut. Glaubst du, das ist so ein, vielleicht auch wieder so ein bisschen spitz gefragt, glaubst du, das ist was, wo gerade im Regionalen noch viel verbessert werden kann?
Also, dass man viel mehr dazu hingeht, dass man sagt, ich muss in meine Daten reinschauen. Eigentlich sind die Daten das Einzige, was für mich aktuell zählen sollte, weil wenn ich weiß, wie sich die Leute verhalten, was die Leute nicht machen, wo die Leute raus droppen, wann die Leute raus droppen, also wann die churnen, eigentlich müsste da ja sehr viel drinstehen und gerade mit den ganzen kommt das Thema KI noch mit rein, KI-Tools, muss man ja selber auch gar nicht der große Datenexperte sein, sondern kann das zum Beispiel auch einfach mal in so ein Modell reinführen und sagen, hey, das sind die Daten von den letzten drei Monaten, zeig mir die Trends, zeig mir das, zeig mir das, was hättest du für Empfehlungen, du bist ein X-Experte, was hättest du für Empfehlungen, um das Ganze zu verbessern, was für Strategien und so weiter und so weiter und so weiter, als erster strategischer Schritt im Endeffekt erstmal, bevor man dann natürlich, zu dir kommt. Glaubst du, das Datenthema ist noch zu wenig im Fokus, also dass man denkt, das bringt nicht so viel? Nee, tatsächlich nicht. Also da muss ich auch, um mal eine Lanze brechen, zumindest jetzt bei den Verlagen, wo ich ein bisschen tiefer reinschauen konnte oder mit denen ich auch gesprochen habe, ist, dass, also da unterschätzt keiner Daten und es gibt auch in allen Verlagen, ich sage mal so Datenanalysten, im weitesten Sinne haben unterschiedliche Rollen, aber es gibt dezidiert Menschen, die sich darum kümmern, was auch erstmal der wichtigste Schritt ist.
Aber ich habe jetzt noch, ich bin jetzt noch in keinem Verlag gewesen, wo gesagt worden ist, wir haben ja eigentlich niemanden, der sich mit Daten beschäftigt. Also um da mal die Lanze zu brechen, ich glaube, das ist angekommen bei allen Verlagen. Und was auch zur Wahrheit gehört, ich glaube, so dieses Thema Bottleneck sind bei allen Abo-Diensten, egal ob jetzt groß oder klein, sind immer Daten und so Technik-Ressorts. Wir wollen neue Sachen entwickeln und kommen aber nicht hinterher. Ich glaube, also was man da natürlich dazu sagen muss, dieses ganze Thema Daten ist natürlich auch sehr komplex, vor allem technisch.
Ich brauche eine gute Grundlage, um überhaupt erstmal Daten sammeln zu können. Was aber helfen kann, ist das, was wir eingangs auch besprochen haben, ist, wenn die Teams, die die Daten anfragen, wenn die einen Fokus haben, also wenn die wissen, wir kümmern uns jetzt mal sechs Monate rein um Conversion, dann nimmt das auch schon Druck von den Analysen. Also dass man sagt, wir haben ja irgendwie vier, fünf Fragestellungen, die wir im ersten Schritt einmal, um uns dem Thema Conversion zu nähern, sucht die mal für uns raus. Also um da auch einfach Quantität runterzunehmen, auch bei den Datenkollegen und Kolleginnen, hilft es auch, wenn die Produkt- oder die Funnel-Teams vorab schon Fokus setzen. und sich sozusagen auch die Datenmenschen auf ein Thema mal fokussieren können und da tiefer einsteigen können.
Das ist das eine, also der Fokus. Und das Zweite, was ich immer empfehlen kann, ist nicht einfach nur immer Fragen rüberzugeben, sondern dass sozusagen Produkt-Funnel-Teams wie auch immer sehr eng mit Data zusammenarbeiten und die die ganze Zeit abholen. Also sagen, warum möchte ich das denn jetzt? wissen auch das hilft schon damit die kollegen aus dem data bereichen vielleicht mal sagen können so diese frage kann ich dir nicht explizit beantworten aber ich hätte idee wie ich da doch hinkommen also dieses abholen was ist eigentlich die ursprüngliche fragestellung das hilft auch im data bereich Ah, okay, okay, ja. Spannend, okay.
Das ist ja nochmal ein schöner Step quasi, beziehungsweise nochmal eine schöne Hands-on-Empfehlung, dass man sagt, okay, guckt wirklich, dass ihr euch mal ein halbes Jahr lang fokussiert und nicht dieses Hin- und Herspringen, das hattest du ja im, ja, am Eingang oder schon mittendrin auch nochmal gesagt, dass das ja auch wirklich auch ein wichtiges Thema ist, zu sagen, okay, wir springen nicht die ganze Zeit rüber. Was, vielleicht mit Blick auf die Zeit auch, was denkst du jetzt, wie sich das Abo-Geschäft jetzt vielleicht noch dieses Jahr beziehungsweise in den nächsten Jahren entwickelt? Also was sind so Trends, die gerade kommen? Was ist das, was du jetzt noch in den nächsten Jahren Was kommt vielleicht vor allem auch nicht? Also die Dinge, die jetzt gerade vielleicht auch getestet werden, wo denkst du, ist so ein Dead End, wo geht es nicht weiter?
Was ist also dein Blick auf das Thema Paywalls und Funneln? Also ich glaube, dass sich da gar nichts, also die wirklich großen Themen, die jetzt noch keine haben, die sehe ich gerade noch nicht. Also wenn wir jetzt auf dieses Jahr und das nächste Jahr schauen, sehe ich jetzt keine großen Änderungen. Ich glaube, Verlage tun gut daran, sich darauf zu fokussieren, wie bekommen sie den besten Mix aus diesen Pay-Content-Abos, aber auch aus den Premium-/e-Paper-Abos, also dass man das wirklich auf gesunde Beine stellt. Da haben wir heute sehr viel zu gesprochen, auf die Basisarbeit konzentriert und wenn man sagt, so das Thema steht, also da sind wir gut aufgestellt, das endet auch nie, sondern es gibt nie die perfekte Paywall oder es gibt nie das perfekte Onboarding, aber man hat da Prozesse, wie man das gut und einfach durchtesten kann.
sich dann Gedanken zu machen, was gibt es vielleicht noch daneben? Also so dieses Thema Vertikalisierung von Abos, vielleicht auch so Mikrotransaktionen. Aber ist jetzt gerade, wir haben jetzt gerade auch vom Thema Fokus besprochen, ist jetzt nichts, was ich explizit empfehlen würde, sondern ich würde meinen Sinn auf das, was man gerade hat, dieses Jahr und nächstes Jahr und zu schauen, wie kann man das wirklich noch durchoptimieren, vor allem sozusagen an der Basis. Da sehe ich eigentlich die größten Hebel gerade für Verlage. Okay, spannend.
Also quasi Zusammenfassung für den Abschluss jetzt. Eigentlich kommt es wieder darauf zurück, Fokus auf die Optimierung vom Einstieg und den ersten Tagen. Ja, tatsächlich. Und da würde ich auf großen Fokus legen. Ja, super.
Perfekt. Vielen, vielen Dank, Sascha. Das war echt spannend. Also ich finde das ein super cooles Thema. Habe ja auch schon mit Subscribe Now, Lennart Schneider so ein bisschen drüber gesprochen über das ganze Thema.
Wirklich, du hast einen noch stärkeren Fokus darauf. Also echt, echt cooles Thema. Bin auch gespannt, wie du auf LinkedIn das Ganze weiter teilst mit deinen Insights. Das hatten wir jetzt ein bisschen nach hinten geschoben. Wer jetzt noch dran ist, auf jeden Fall dem Sascha Folgen auf LinkedIn.
Echt coole Sachen. Paywall, Bibliotheken, Insights zu Funnels und ähnlichem. Also komplett alles ja umsonst, was ja echt cooles, genau und in dem Sinne, danke für die Zeit, für die Insights und hoffentlich hört man sich dann mal, vielleicht in einem Jahr nochmal. Sehr gern, danke dir auch. Perfekt, wir hören uns, bis dann Sascha, ciao.
Ciao. Dieser Podcast wird produziert von der Explo GmbH. Wenn auch du neue Zielgruppen über digitale Produkte binden und deine Content-Produktions-Workflows automatisieren willst, dann kontaktiere mich auf LinkedIn oder vereinbare eine unverbindliche Demo direkt auf unserer Website explo-gmbh.de. Wir sehen uns in der nächsten Folge. Vielen Dank.